Zoom-Proben und Abstands-Singen
Die Corona-Krise hat die Chöre im Rhein-Main-Gebiet hart getroffen. Und vor die Aufgabe gestellt, trotz strenger Vorgaben nicht aus der Übung zu kommen.
Die Corona-Krise hat die Chöre im Rhein-Main-Gebiet hart getroffen. Und vor die Aufgabe gestellt, trotz strenger Vorgaben nicht aus der Übung zu kommen.
„Jerusalema“, der Hit des südafrikanischen Musikers KG Master, bringt Menschen auf der ganzen Welt zum Tanzen – wenn auch auf Abstand.
Netflix’ liebevoll gestaltete Dokumentationsserie „High Score“ zeigt die Anfänge des Videospiels und dessen stille Helden. Die Stimme des Erzählers dürfte Zockern bekannt sein.
Die Berliner Clubs sind in Not – und behelfen sich mit einem Alternativprogramm. Viele halten sich im Sommer mit Veranstaltungen im Freien über Wasser. Aber was geschieht im Winter?
Als erfolgreicher Snowboarder begeisterte Iouri Podladtchikov mit waghalsigen Manövern das Publikum und die Punktrichter. Nach seiner sportlichen Karriere wagt sich der Olympiasieger nun an eine neue Herausforderung.
Achtung, Ingenieure von Microsoft Teams, Zoom oder Google Meet, es gibt Erfindungsbedarf. Und zwar für sangesfreudige Menschen, die in Corona-Zeiten gern virtuell miteinander üben möchten.
Beleidigungen und Übergriffe gegen Juden in Deutschland halten an. Wie erleben das die Jüngeren? Was würden sie gern ändern? Eine Begegnung mit Stipendiaten des Eles-Studienwerks in Berlin.
Diesmal weniger „Wumms“: Die Koalition vereinbarte vor allem die Verlängerung wichtiger Maßnahmen für Arbeitnehmer und Unternehmen in der Coronakrise. Trotz „Rumms“ einigten sich die Spitzen von Union und SPD auch auf einen Kompromiss zum Wahlrecht.
Robert Seethalers neuer Roman „Der letzte Satz“ schafft es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Darin bricht Gustav Mahler zu seiner letzten Fahrt auf. Der Autor lässt jedoch Tiefe vermissen.
Sie suchten einen Lagerplatz für 24 Tonnen Carrara-Marmor und fanden einen Lebensmittelpunkt. Ein Künstlerehepaar hat ein altes, 4000 Quadratmeter großes Militärgelände bei Darmstadt zum Skulpturengarten gemacht.
Wenn Lebensversicherungen an junge Hinterbliebene ausgezahlt werden, sollte das Geld geschickt angelegt werden. Für die Form der Anlage sind Ziele und Risikobereitschaft entscheidend.
Geerdete Gefühle: Der Frankfurter Mousonturm baut mit Lehm gegen die Corona-Krise an. Der „Bau“ soll Theater trotz Einschränkungen möglich machen – und ist gleichzeitig ein künstlerisches Experiment.
Der Ton wurde bereits beim Zeichnen mitgedacht: „The Sound of Disney 1928–1967“ im Deutschen Filmmuseum Frankfurt. Die Ausstellung lässt die Menschen zu Wort kommen, deren Arbeit den Figuren Stimmen, Hörumgebungen und Melodien gaben.
Nun steht fest, was sich schon vor Monaten andeutete: Nach zwei Jahrzehnten schließt der traditionsreiche Culture Club in Hanau. Damit verliert die Stadt eine Institution.
Markus Fein beginnt seine erste Spielzeit an der Alten Oper in Frankfurt. Der neue Intendant musste die vorgeplante Saison komplett ändern – im Gespräch erweist er sich als ruhiger Macher.
Fünf Plattformen, die versprachen gegen Bezahlung die Abrufzahlen eines Künstlers auf Spotify & Co künstlich in die Höhe zu treiben, müssen das Angebot einstellen.
Rückkehr des großen Formats nach der digitalen Verzwergung: Die Riga-Biennale schwankt zwischen Wahnsinn, Mut und Übermut. Sie ist ein Signal für die Kunstwelt.
Eine reizvolle Kette von Demütigungen: Adrian Tomines episodische Autobiographie ist ebenso klug wie witzig.
Der FC Bayern holt den Titel in der Champions League. Erstmal gewinnt eine Mannschaft dabei alle Spiele eines Wettbewerbs. Der Blick zurück auf den Weg zum Triumph zeigt einige beeindruckende Leistungen.
Mit versteckter Kamera: Ai Weiwei zeigt im Netz einen Dokumentarfilm über Wuhan im Corona-Lockdown, der einem das Herz bricht.
Diskursiv und garantiert klimakritisch: Das Projekt „Down to Earth“ im Berliner Gropius-Bau nimmt sein Thema wörtlich, überlässt aber den Besucher ganz sich selbst.
Erst durch großen Druck erreicht Nawalnyjs Familie seine Verlegung nach Deutschland. In der Berliner Charité hat man Erfahrung mit ähnlichen Fällen. Immer klarer wird, wie eng der Oppositionspolitiker auf seiner Reise durch Sibirien beschattet worden ist.
Nicht nur die Stadt, auch das kulturelle Leben in Beirut ist von der Explosion schwer getroffen. Nun leisten Partner aus Brüssel und Paris erste Hilfe.
Eine Renaissance der Gotik: Im ältesten Kloster Deutschlands werden Ende September neue Künstlerfenster von Gerhard Richter eingeweiht. Zum anhaltenden Siegeszug monumentaler Glasmalerei.
Konstruktivismus hin, Orphismus her: Die Arbeiten von Eberhard Steneberg im Karmeliterkloster lassen kaum Platz für Zweifel. Dabei ist seine Kunst moderner denn je.
Am 23. August erscheint eine besondere Ausgabe der F.A.S.: Elf namhafte Künstler haben ganzseitige Werke gestaltet, inspiriert vom Lieblingsspiel der Surrealisten.
Summende Glocken, eine ungeduldige Martha Argerich und ein hellwacher Herbert Blomstedt machen das Lucerne Festival 2020 unvergesslich.
Wuchernde Pflanzen, geordnete Sammlung: Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt präsentiert zwei neue Ausstellungen.
Wie steht es um die Galerien? Die Schließung der New Yorker Galerie Gavin Brown gilt vielen Galeristen als Menetekel in der Pandemie.
Auch im französischen Kunstmarkt ist das erste Halbjahr rückläufig. Doch es gab solide Zuschläge – und einige Überraschungen.
Kunst für einen guten Zweck: Eine deutsche Kunstlotterie will eine Million Euro zugunsten der UN-Flüchtlingshilfe einspielen.
Mit einer Glühbirne begann einst der Aufstieg Eindhovens zur Hightech- und Kreativstadt. Nun trotzt sie mit ihrem unerschütterlichen Innovationsgeist der Corona-Krise.
Wenigstens auf Youtube: „Shakespeare Frankfurt“ dreht im Botanischen Garten in Frankfurt die Stücke-Collage „Breath of Life“. Die Künstler überzeugen und begeistern mit ihrer Vielseitigkeit und ihrer unverwüstlichen Energie.
Die Kunstsammlungen Chemnitz feiern ihre ersten hundert Jahre. In der Ausstellung „Im Morgenlicht der Republik“ wird die Stadtgeschichte sichtbar und – welche Schätze in den Depots lagern.
Der deutsche Markt für Musikaufnahmen ist im ersten Halbjahr 2020 trotz der Pandemie gewachsen. Doch der Entwurf zur Umsetzung der EU-Urheberrechtslinie sorgt für reichlich Unmut in der Branche.
Seit Kindertagen ein musikalischer Weltenbummler: Der Schlagzeuger und Produzent Makaya McCraven steht für einen politisch-pluralistischen Zugang zum Jazz. Irgendwann findet sich die Musik.