„Der Kleine Feigling ist ein Kind der Neunziger“
Seit 1992 ist der Kleine Feigling auf dem Markt. Die Brüder Waldemar und Rüdiger Behn haben ihn zum berühmten Partygetränk gemacht. Die modernen Spitituosen-Start-ups sehen sie kritisch.
Seit 1992 ist der Kleine Feigling auf dem Markt. Die Brüder Waldemar und Rüdiger Behn haben ihn zum berühmten Partygetränk gemacht. Die modernen Spitituosen-Start-ups sehen sie kritisch.
Ein „komischer“ Steuerberater und erzwungene Beteiligungen: Am fünften Tag im Verfahren gegen Arafat Abou-Chaker geht es um das Geld, das der Clanchef am Rapper Bushido verdient haben soll.
Forensiker an die Front: In der Mainzer Ausstellung „Enter the Void“ rekonstruieren Künstler juristische Auseinandersetzungen und sichern Spuren krimineller Handlungen.
Donald Trump nutzt Kenosha als Bühne für seinen Wahlkampf. Die große Gegendemonstration bleibt jedoch aus. Die afroamerikanische Community veranstaltet ein Nachbarschaftsfest – mit Barbecue und Covid-Tests.
Die Regierung hat zur Überwindung der Krise Überbrückungsgeld versprochen. Doch das wird sie nicht los. Was läuft da schief?
Das von der Evangelischen Kirche mitfinanzierte Rettungsschiff „Sea-Watch 4“ hat derzeit 353 Migranten an Bord. Nun hat Italien ihm einen „sicheren Hafen“ zugewiesen – nach tagelangem Tauziehen.
Mit seinem ambitionierten Projekt „Akon City“ will der Künstler Diskriminierten eine Heimat bieten und Investitionen in das westafrikanische Land bringen. Ein Drittel des benötigten Geldes sei bereits gesichert, sagt er.
Seit die letzten Streifenwagen im Innenhof des alten Frankfurter Polizeipräsidiums betankt wurden, sind viele Jahre vergangen. Eine Bilderreise durch die „Ruine“, ehe am Dienstag Pläne zur Neugestaltung vorgestellt werden.
Mit der Post-Punk-Band Super Besse ist der belarussische Musiker Maksim Kulsha weltweit erfolgreich. Heute lebt er in Berlin. Und wartet auf das Ende Lukaschenkas. Ein Interview.
Wer in Sachen Altersvorsorge den Kopf in den Sand steckt, macht den schlimmsten Fehler: Nichtstun. Doch wer seine Ziele realistisch steckt, kann mit Beharrlichkeit und Entscheidungsfreude weit kommen.
Das große Einzelbild sucht man bei ihm vergebens, dafür hat er die Grauwerte der geteilten Stadt unnachahmlich eingefangen: Im Hamburger Bahnhof in Berlin ist das Lebenswerk des Fotografen Michael Schmidt zu bestaunen.
Seit gut einem Jahr wird im Hessischen Rundfunk und in der Öffentlichkeit heftig um die Zukunft des Radiojuwels hr2-Kultur gestritten. Jetzt gibt es einen Kompromiss. Der Plan liegt der F.A.Z. vor. Was steht drin?
Mobilität spielt ihr der heutigen Zeit eine immer größer werdende Rolle.
Eine doppelte Entdeckung: Elisa Macellari erzählt das Leben und erklärt die Kunst von Yayoi Kusama.
Die erste Preisgala in den Vereinigten Staaten seit Beginn der Pandemie ging mit besonderen Rahmenbedingungen über die Bühne: im Freien, mit Abstand und Masken. Die Star-Dichte war bei den MTV Video Music Awards aber so hoch wie eh und je.
Säuseln, Wuseln, Knistern: „Klangkünste“ zum Ausprobieren gibt es im Kunsthaus Wiesbaden.
Zum 65. Geburtstag von Helge Schneider: Ein Interview mit dem Künstler über den Clown als Philosophen, die harte Arbeit, die hinter dem Klamauk steckt, das Maskentragen bei Bühnenauftritten und den künstlerischen Traum, den er sich gerne noch erfüllen würde.
Der neue Intendant der Alten Oper hat mit dem Gesundheitsamt zügig ein Hygienekonzept abgestimmt und kurzfristig ein Programm-Update für Corona-Zeiten vorgelegt: Im Großen Saal können nun bis zu 600 Besucher Orchesterkonzerte, Frankfurter Jazz- und Klassik-Stars und vieles mehr erleben.
Erstmals wird den Migranten auf dem übervollen Rettungsschiff im Mittelmeer geholfen. Unter den Menschen, die von Bord gehen, sind mehrheitlich Frauen und Kinder als die am stärksten Gefährdeten.
Sie werden verherrlicht oder verteufelt, auf Podeste gestellt oder gestürzt: Heldenfiguren lassen kaum jemanden kalt. In Südtirol legt ein kleines Museum die Schichten der Heldenverehrung frei und trifft so manchen neuralgischen Punkt. Das tut mitunter weh. Aber auch verdammt gut.
Zehntausende Goldfische als lebendes Kunstwerk: Der Künstler Hidetomo Kimura verzaubert Museumsbesucher im Art Aquarium in Tokio.
Der Fonds Hipgnosis verdient an den Rechten von Pophits. Anlegern gefällt das. Die Idee kann die Musikindustrie umwälzen.
In die Ferne reisen ist auch ohne Flugzeug möglich. Etwa mit einem Blick in „Das Streben nach Vollkommenheit“ – ein Buch über die unersättliche Genauigkeit japanischer Handwerkskünstler.
Jule Heidmann und Paula Stenger machen als Frankfurter Duo „Romie“ Furore, auch wenn derzeit das Konzertleben nur eingeschränkt möglich ist. Nach ihren Live-Auftritten lässt auch das erste Album nicht mehr lange auf sich warten.
Es gibt bei Gegenwartskomponisten eine neue Unbefangenheit mit alten Titanen. Winrich Hopp spricht über das Musikfest Berlin, Luftkunst mit Maskenpflicht und die Notwendigkeit menschlicher Nähe.
Der Landesverband der Freien Darstellenden Künste in Hessen berechnet die Verluste von Künstlern durch die Corona-Pandemie. Viele wünschen sich staatliche Förderungen auch nach der Krise.
Die Kanzlerin erscheint mit Maske, Corona ist das bestimmende Thema. Auf ihrer Sommer-Pressekonferenz mahnt Angela Merkel zu Vorsicht – und stimmt die Deutschen auf schwierige Monate ein.
Gute Ergebnisse: Überblick über die Auktionen in Spanien des ersten Halbjahrs.
Hier fand zwischen den Weltkriegen die französische Avantgarde ein deutsches Publikum: Vor hundert Jahren eröffnete in Paris die Galerie Simon.
Wenn Gesetze gemacht werden, muss eigentlich geprüft werden, welche Folgen sie haben und welche Alternativen es gibt. Das passt der Regierung oft nicht in den Kram.
Es scheint, als bedürfe der Dichter nur sein Selbst und horche am sichersten in der Einsamkeit auf die Eingebung der Musen. Es möchte dies alles wohl nur Selbstbetrug sein: Was kommen für Werke zum Vorschein, wenn der Künstler nicht das edelste Publikum kennt und immer vor Augen hat? Aus einem Vortrag in der Freitagsgesellschaft.
Der Streetart-Künstler Banksy hat der Hilfsorganisation Sea-Watch ein Schiff zur Rettung von Flüchtlingen gesponsert. Seine Beteiligung geht auf eine E-Mail zurück, die er an eine deutsche Kapitänin geschickt hatte.
In der Nachkriegszeit teilte sich die künstlerische Wahrnehmung Berlins in Ost und West. Warum das auch nach der Wiedervereinigung so blieb, zeigt eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie.
Man kommt aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus: Das „Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltungskultur und Black Music“ in Frankfurt liefert bemerkenswertes Material zur aktuellen Diskussion um Rassismus.
Schwarze waren in den Hochglanzmagazinen lange unterrepräsentiert. Umso prominenter zeigen diese nun, dass „Black Lives Matter“ auch bei ihnen gilt. Ist das nur schöner Schein?
Die Elektroautomarke Polestar eröffnet einen Schauraum in der Frankfurter Innenstadt. Packo Jansen packt ein, Butlers meldet sich zurück, und Philipp Plein ist im Gespräch.