Kliniken machen Heimen die Pflegekräfte streitig
Sowohl Patientenschützer als auch die Pflegebranche konstatieren, dass Pflegepersonal aus Heimen und Pflegediensten in Kliniken wechseln. Über Ursachen und Abhilfe wird derweil gerungen.
Kurz vor Verabschiedung der Krankenhausreform mit Änderungen im Pflegebudget signalisiert der Klinikverband Entgegenkommen. Doch das Gesundheitsministerium bügelt die neuen Vorschläge sogleich ab.
Sowohl Patientenschützer als auch die Pflegebranche konstatieren, dass Pflegepersonal aus Heimen und Pflegediensten in Kliniken wechseln. Über Ursachen und Abhilfe wird derweil gerungen.
Das unbegrenzte Pflegebudget versorgt die Kliniken mit immer mehr Kräften für immer weniger Patienten. Die Betreuung am Bett hat sich trotzdem nicht verbessert. Es ist von Missbrauch die Rede, eine andere Branche blutet aus.
Nicht nur das Abendessen, auch die Betreuung der pflegebedürftigen Eltern kann inzwischen im Internet bestellt werden. Sowohl für die Pflegekräfte als auch die Kunden erleichtert das einiges. Aber es gibt auch Nachteile.
Die Franchise Expo zeigt, wie viel Potential in der Branche steckt. Das Versprechen lautet: Selbständig sein, ohne Risiken zu tragen. Was steckt dahinter?
Frank Zeidler hat sein Haus mit Hunderttausenden Kronkorken verziert. Seine Leidenschaft beschert dem Nienburger viel Aufmerksamkeit – und vielleicht irgendwann den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Gehälter und Arbeitsbedingungen haben sich in Pflegeberufen verbessert. Trotzdem fehlen Fachkräfte. Ein Grund könnte sein, dass man ihnen zu wenig zutraut. Zwei Gesetzesentwürfe gehen das an.
Wer schuldunfähig ist, landet nach schweren Vorfällen im Maßregelvollzug – manchmal für immer. Ein Interview mit der Ärztlichen Leiterin einer solchen Klinik in Berlin über die Schwierigkeiten, die es dort seit Jahren gibt.
Damit das Gesundheitssystem die Herausforderungen durch die Alterung der Gesellschaft bewältigen kann, sollen Pflegekräfte besser qualifiziert werden. Aber der Umbau gestaltet sich schwierig.
Das Gesundheitssystem wäre ohne ausländische Pflegekräfte längst am Ende. Wer kommen will, muss viele Hürden überwinden. Allein ist das kaum zu schaffen.
Die kirchliche Sozialarbeit entlastet den Staat wirksam. Der drohende Pflegenotstand fordert baldige politische Lösungen.
Die AfD ist längst kein rein ostdeutsches Phänomen mehr. Im Ruhrgebiet erzielt sie Rekordwerte und dringt in einstige SPD-Hochburgen vor. Was treibt diesen Wandel an? Eine Spurensuche.
Die Gehälter und die Anerkennung für Pflegekräfte haben zugenommen, es gibt sogar mehr Beschäftigte. Aber die Zahl der Pflegebedürftigen steigt schneller. Prognosen warnen vor einer dramatischen Lücke.
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren soll Ausländern eine Schnellbahntrasse in den deutschen Arbeitsmarkt bauen. Doch in Frankfurt stehen die Verfahren still – weil die einzige Sachbearbeiterin krank ist und es keinen Ersatz gibt.
Eine Pflegekraft mit einer 40-Prozent-Stelle macht 129 Überstunden – erhält aufgrund des Tarifvertrags aber weder einen Zuschlag noch eine Zeitgutschrift. Nun hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.
Ulrich Ronellenfitsch ist Chirurg und Oberarzt und verdient rund 10.000 Euro netto im Monat. Hier erzählt er, warum er das angemessen findet und wie sein Arbeitsalltag aussieht.
Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel findet es nicht so wichtig, wer Kanzlerkandidat seiner Partei ist. Umso schärfer kritisiert er im F.A.S.-Interview die Parteispitze und sagt: Die SPD versteht den Alltag der Menschen nicht mehr.
Eine Rentnerin braucht Pflege rund um die Uhr. Das ist teuer. Die Tochter überlegt, ob sie die Aktien der Mutter dafür verkaufen soll. Warum zögert sie?
Das Unternehmen ist bekannt für seine Schul- und Wörterbücher. Jetzt will es auch Kranken- und Altenpfleger nach Deutschland holen. Wie passt das zusammen?
Erstmals gemeinsame Ausbildung von Medizinern und Pflegekräften.
Das Beschäftigungswachstum in der Pflege fußt einer Studie zufolge ausschließlich auf ausländischen Beschäftigten. Inzwischen kommt jede sechste Pflegekraft aus dem Ausland. Die Zahl deutscher Pflegekräfte ist hingegen rückläufig.
In einem Altenheim in Hessen eröffnet eine Schule für Pflegefachleute. Seit wenigen Tagen sind sie in Deutschland – und lernen nicht nur Medizinisches.
Die Kliniken in Hessen haben wieder etwas mehr Patienten zu versorgen, sind jedoch noch weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt. Die Zahl der Pflegekräfte und Ärzte ist seitdem jedoch deutlich gestiegen.
Ein breites Bündnis von Ärzten, Apothekern, Therapeuten und Pflegekräften ruft Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu einem nationalen Gesundheitsgipfel im Kanzleramt auf.
Der Pflegeberuf soll attraktiver und vergleichbarer und ausländische Pflegekräfte leichter integriert werden. Deshalb setzen die Minister Lauterbach und Paus auf eine neue Ausbildungsordnung.
Stefanie Jung ist Mutter von vier Kindern und Pflegerin an einer Klinik in Siegen. Sie bestimmt, wann und wie viel sie arbeitet – und konnte nur deshalb in den Beruf zurückkehren.
Eine Pflegedienstleitung spricht über fehlende Finanzierung, ausgebildete Pflegekräfte und die Papierflut, die der eigentlichen Aufgabe im Wege steht.
Würden Berufswünsche von der Höhe der Ausbildungsvergütung geprägt, sähe die Arbeitswelt anders aus. Es gäbe weniger Friseure und mehr Pfleger. Aber auch andere Berufe buhlen mit kräftigen Erhöhungen um Nachwuchs.
Fachkräfte für Altenpflege verdienen heute gut 50 Prozent mehr als 2015. Im Durchschnitt aller Berufe gab es ein Plus von 23 Prozent.
Deutschland braucht dringend mehr Fachkräfte in den Pflege- und Gesundheitsberufen. Nordrhein-Westfalen erleichtert jungen Ausländern nun den Zugang zu einer entsprechenden Ausbildung.
Bürokratieabbau und günstiger Strom allein reichen nicht aus. Deutschland braucht eine Bildungsrevolution und mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt, damit es wieder bergauf geht.
Die Stadt Wien will mit der Soap „Nicht wieder Mary“ Fachkräfte für die Pflege gewinnen. Ist das mit großen Emotionen zu erreichen?
Der Klinikatlas ist da: Gesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet eine bessere Qualität durch das Onlineangebot. Der Klinikverband wittert indes Steuervergeudung.
Das deutsche Gesundheitswesen kommt nicht mehr ohne ausländische Kräfte aus. Die Anwerbung ist mühselig – doch neue Einwanderungszahlen machen Hoffnung.
In einem Seniorenheim in Berlin-Lichtenberg hat eine Pflegerin am Montagabend vergeblich auf ihre Ablöse zum Schichtwechsel gewartet. Schließlich alarmierte sie die Polizei, weil sie die Patienten in Gefahr sah.
Nach Überzeugung des Landgerichts Bremen hat der Mann zwei Patienten eine Überdosis verabreicht, um bei der Arbeit Anerkennung zu erlangen. Die Kammer stellte die besondere Schwere der Schuld fest.
Gerade auch in der Pflege fehlen Fachkräfte. Abhilfe soll unter anderem die Anwerbung im Ausland schaffen. Aber Zuwanderung allein wird das Problem nicht lösen. Ein Gastbeitrag.