Wir bewundern andere Meister!
Die Proteste gegen die regierungsnahe Besetzung an der Budapester Theateruniversitȁt nehmen zu und steigern sich zu einem Kampf um die kulturelle Hegemonie im Land.
Die Proteste gegen die regierungsnahe Besetzung an der Budapester Theateruniversitȁt nehmen zu und steigern sich zu einem Kampf um die kulturelle Hegemonie im Land.
Er kam aus kleinsten Verhältnissen und zeigte seine Sammlung großer Künstler seiner Generation in der Berliner Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof. Am Mittwochabend ist Erich Marx gestorben.
Warm sind die Deutschen mit ihrer Frankfurter Börse nie geworden, obwohl ein von ihnen vergöttertes Genie einer der ersten Aktionäre war. Die lange Geschichte steckt voller Missverständnisse – und voller Überraschungen.
Vor hundert Jahren wurde Berlin zu der ausufernden Metropole, die wir heute kennen. Eine Ausstellung im Märkischen Museum zeigt, welche Probleme die Stadterweiterung mit sich brachte – und welche sie löste.
„Einfach machen“ war die Devise von Rudolf Rolfs, als er „Die Schmiere“ eröffnete. Eine Herausforderung in Corona-Zeiten für seine Tochter Effi. Sie feiert mit ihrem Frankfurter Kabarett jetzt den 70.
Felipe Neto erreicht in Brasilien ein Millionenpublikum. Nun legt er sich mit dem Präsidenten an – und zahlt einen hohen Preis dafür.
Das kommt eben dabei heraus, wenn man verbotenerweise mit einer Wunschmaschine spielt: In seiner neuesten Geschichte schenkt Paul Maar seinem Sams und seinen Lesern einen blauen Drachen.
Die Buchmesse wird nur virtuell stattfinden, das Frankfurter Gesundheitsamt hat alle Hände voll zu tun und der Wahlkampf in der Stadt nimmt Fahrt auf. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Frankfurter Buchmesse wird im Oktober wegen der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form stattfinden. Es bleiben das digitale Programm und zwei Lesefeste – und die große Enttäuschung bei Stadt und Veranstalter.
Manifesta, Berlin Biennale, Berlin Art Week, Messen: Die Ausstellungssaison beginnt, als wäre nichts, dabei ist alles anders als zuvor. Welche Spuren wird die Pandemie in der Kunst hinterlassen? Drei Prognosen.
Ein Künstler in permanenter Bewegung: Keith Haring wird als kommerziell verfemt, aber eine quicklebendige Retrospektive im Essener Museum Folkwang zeigt ihn neu.
Nach dem Mord an Rebeccah Blum diskutieren Museen und Galerien, ob die Kunst ihres Mörders weiter ausgestellt werden soll. Einige haben Werke Saul Fletchers schon entfernt, andere fürchten Selbstzensur.
Wie sähe eine Gegenerzählung zu unserer Welt aus? Die 11. Berlin-Biennale stellt Kunst aus Lateinamerika in den Mittelpunkt, verwirrt mit esoterischen Texten, glänzt aber mit Wiederentdeckungen.
Das System in Belarus bricht nicht zusammen, es ist schon zusammengebrochen. Jetzt gilt es, die toten Trümmer wegzuräumen und auf Komplexität zu verweisen. Notizen aus dem Leben in Minsk. Ein Gastbeitrag.
In dem Bodengemälde, das Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian für die Kunsthalle Schirn schufen, trifft Drag auf Islam und Tourismus auf Flüchtende. Alles ist kombinierbar, aber dahinter steckt ein strenges Ritual.
Frankfurt muss mit Fahrverboten rechnen. Die CDU erwägt offenbar ein Ende der Koalition im Römer. Und auch Frankfurter Nächte sind lang. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Robert Mangold ist Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbands in Hessen. Im Interview spricht er über die Zukunft der Clubs und des gesamten Gastgewerbes – und über Leute, die in der Stadt wie auf dem Land leben möchten.
Aus der Not eine Tugend machen: Die Inszenierung „Atem/Souffle“ im Hessischen Staatstheater verknüpft die Themen Corona und Rassismus. Und legt damit einen unkonventionellen Neustart hin.
Der Avantgardist, der nie aus seinem bunten Kramladen herauskam: In Ostende kann man den berühmten Sohn der Stadt im neu eröffneten James-Ensor-Haus endlich so richtig kennenlernen.
Wie viel Staatshilfe braucht der Rock ’n’ Roll? Über ein Amt, an dem Sigmar „Siggi Pop“ Gabriel einst verzweifelte und an dem sich nun Bayern versucht – natürlich im ganz großen Stil.
Kunstwerke kann man kaufen, klar. Was ein Gemälde oder eine Skulptur aber kosten soll, darüber kommt es oft zu richtigen Wettstreiten. Und der Preis eines Kunstwerks ist noch einmal etwas anderes als sein Wert.
Wiener Weekend: Das Galerienfestival Curated by gibt richtig Gas.
In der dritten Staffel von „Star Trek: Discovery“ wird es progressiv: Die Besatzung des Raumschiffs bekommt zwei neue Charaktere mit trans- bzw. nicht-binärer Geschlechteridentität.
Unter dem Titel „Arts Experience“ starten die Frankfurter Galerien in die Herbstsaison.
Die Düsseldorf Cologne Open Galleries bringen auch in diesem speziellen Jahr die zeitgenössische Kunst aus beiden Städten zusammen.
Seine Werke waren für viele das perfekte Geschenk: Abermillionen Kalender, Postkarten und Bücher verkaufte der Künstler Uli Stein seit den achtziger Jahren. Nun ist er im Alter von 73 Jahren gestorben.
Der elf Jahre alte Louis hat seit dem Lockdown täglich den Corona-Erreger gemalt. Im Lauf der Zeit haben sich seine Bilder stark verändert. Jetzt verkauft der Frankfurter Schüler sie für einen guten Zweck.
Deutschlands bekanntester Cartoonist Uli Stein ist tot. Seine Stiftung teilte mit, Stein sei vor einer Woche unerwartet gestorben. Er wurde 73 Jahre alt.
Es ist seit rund einem halben Jahr das erste Konzert, das – unter Auflagen – auf der traditionsreichen Waldbühne in Berlin stattfinden darf. Die Coronaviruspandemie hatte Künstlern, Veranstaltern und Fans einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Mit seiner Sammlung „Fotografie in Deutschland nach 1945“ erzählt Michael Schupmann die Geschichte des Mediums, der Bundesrepublik – und seines Lebens.
Video-Streaming oder Lesung live: Die Literaturveranstalter in Frankfurt blicken auf eine abgebrochene Saison zurück und in eine unsichere Zukunft voraus. Mit unterschiedlichen Strategien und Ängsten.
Drei Serien nach Krimis von Henning Mankell hat die Welt schon gesehen – nun liefert Netflix die vierte: „Der junge Wallander“ muss hier allerdings erst noch erwachsen werden.
Kronberg will mehr Ausflügler und Touristen anziehen. Damit sie mehr Geld in Läden und Restaurants lassen. Dafür setzt die Stadt im Taunus auch auf Kastanien.
Der Datenschutz ist zu einer Generalanschuldigung, einem Aggressionsträger und einer undurchsichtigen Parole verkommen. Bestandsaufnahme und Reformvorschlag eines ehemaligen Datenschützers.
Die Vorstellung selbst ist nur ein Teil des Theaterbesuchs. Mindestens genauso wichtig sind die Gespräche danach im Foyer oder auf dem Nachhauseweg: Dem Theater droht unter den Corona-Maßnahmen der Resonanzraum verloren zu gehen.
Durchhalten oder auswandern: Die Beiruter Kulturszene kehrt die Scherben der schweren Explosion zusammen, doch die Erschöpfung ist groß.