Wer gibt uns heute noch zu denken?
Die Frage, ob „wir“ Intellektuelle noch brauchen, sollte man nicht leichtfertig abtun. Letztlich ist sie eine Frage nach der Zukunft der Demokratie.
Die Frage, ob „wir“ Intellektuelle noch brauchen, sollte man nicht leichtfertig abtun. Letztlich ist sie eine Frage nach der Zukunft der Demokratie.
Sylvia von Metzler bringt Leute zusammen und findet die richtigen Mittel, um Kunst und Gesellschaft der Stadt Flügel zu verleihen. Jetzt ist die Frankfurter Mäzenin 70 Jahre alt geworden.
Der Kunstmarkt liebt Anonymität, ob von Käufern, Verkäufern – oder Künstlern. Wird das der enttarnte Banksy bald zu spüren bekommen? Das hängt davon ab, wie er und sein Publikum reagieren.
Der Markt für die Druckgrafiken schien ein für alle Mal am Boden. Jetzt erlebt er ein erstaunliches Comeback. Wie zeigen Künstler im Atelierfrankfurt.
Die Entdeckung der Küste von Étretat durch Maler wie Claude Monet prägte nicht nur den Impressionismus. Das Frankfurter Städel zeigt den Ort jetzt als entscheidenden Prüfstein unterschiedlichster künstlerischer Entwicklungen.
Während der Streit um die Präsenz Russlands auf der Venedig Biennale in vollem Gang ist, fordern nun Kuratoren und Künstler, Israel von der Ausstellung auszuschließen. Wie wird die Biennale dem wachsenden Druck begegnen?
Nvidia will mit seiner neuen Technik Videospielgrafik aufhübschen. Große Studios sind an Bord, doch Kritiker sehen die künstlerische Integrität der Branche gefährdet und schelten die Technik als „Instagram-Filter“ für Games.
Wiederentdeckung in Wiesbaden: die großflächigen Bilder des österreichischen Malers Wolfgang Hollegha
Zum St. Patrick’s Day beschäftigen wir uns in der F.A.Z.-Pop-Anthologie mit einem irischen Klassiker über einen Ganoven, der immer wieder auf die Füße fällt. Er wurde aber auch als Protestsong verstanden: „Whiskey in the Jar“.
Finanzinvestoren und Musikunternehmen zahlen Hunderte Millionen für Rechte von globalen Superstars. Das Start-up Duetti setzt auf Katalogdeals mit kleineren Künstlern. Deutsche Rapper sind vorne mit dabei.
Die letzten Bilder und Schilder werden im Frankfurter Städel Museum angebracht. Das Haus hat kostbare Leihgaben von Monet und anderen Malern für die Ausstellung zu Étretat bekommen.
Und sein wahrer Name ist... Die Frage nach der Identität des Streetart-Künstlers Banksy beschäftigt die Kunstwelt seit langem. Nun will eine Reuters-Recherche die Identität des Briten offenlegen.
Endlich wieder eine Uraufführung an der Oper Leipzig: „Coming Up for Air“ von Bernd Franke verknüpft fesselnd und betörend drei Geschichten über Luftnot.
Er galt als einer der wichtigsten Kunstexperten und Kenner der Avantgarden: Jetzt ist der 1944 geborene Kunstsammler Egidio Marzona in Berlin gestorben.
Auch die ihm gewidmete Ausstellung in Dresden muss erstmal Ordnung ins Chaos der Überlieferung bringen: „Herkules – Held und Antiheld“ vermittelt auf ebenso anschauliche wie intelligente Weise Mythenwissen.
Zwei Künstler, zwei Generationen: Klaus Schneider trifft auf Milan Caspar Eckart. „What we Share“ bringt sie zusammen – und plötzlich geht es um dasselbe: das Ungenügen der Sprache und die Form der Leerstelle.
In der Serie „The Madison“ prallen Gegensatzklischees aufeinander. Bodenständige Typen vom Land treffen auf hochnäsige Städter. Dank der Hauptdarsteller Michelle Pfeiffer und Kurt Russell geht das gut.
Die Firma „Superhuman“ verwendete für ihr Schreibprogramm „Grammarly“ Namen bekannter Journalisten und Schriftsteller wie Stephen King – ohne deren Einwilligung. Einige von ihnen wehren sich nun.
Ein bisschen politisch und mit Überraschungen: Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ räumt bei den Oscars ab. Der rekordnominierte „Blood&Sinners“ erhält vier Trophäen, „KPop Demon Hunters“ zwei.
Noch acht Spiele hat Fábio Viera im HSV-Trikot. Dann muss er zurück zum Stammverein. Den Hamburgern gibt er viel, aber ein Verbleib wäre teuer.
Filmregisseur Wim Wenders und BAP-Sänger Wolfgang Niedecken sprechen in der Alten Oper über ihre langjährige Freundschaft, die gemeinsame Herkunft und die Liebe zur Musik.
Empfang für die deutschen Oscar-Nominierten: Spezialeffekt-Künstler Michael Ralla erzählt, wie sein Team dem Regisseur von „Blood & Sinners“ imponierte – und warum er von Oscar-Favoriten wenig hält.
Nicht die Regie, sondern die fehlende Balance von Bauten, Tarifen und Stoffen ist eine Gefahr für das Musiktheater. Eine Analyse des Stuttgarter Opernintendanten.
Der Maler Wolfgang Hollegha hat Österreichs Nachkriegskunst geprägt, das Wiesbadener Museum Ernst zeigt jetzt seine monumentalen Bilder. Noch mehr über den 2023 verstorbenen Künstler erzählt sein Atelier in den Bergen.
Nicht Paris, nicht Mailand – nein, Brüssel ist die Welthauptstadt für bahnbrechendes Design. Wie kann das sein? Eine Messe will Antworten geben.
Adrian H. Koerfer war Schüler der Odenwaldschule und wurde dort Opfer eines Systems sexuellen Missbrauchs. Nun beschreibt er die perfide Strategie der Täter und das jahrzehntelange Schweigen.
Cornelia Franz erzählt in „Bunt“ von der Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Der eine sieht überall Farben, der andere nirgends.
Die Kommunale Ausländervertretung soll für 220.000 Menschen in Frankfurt sprechen. Sie alle zur Wahl am Sonntag zu mobilisieren, bleibt eine Herausforderung.
Seit Jahren diskutieren Ulrike Draesner und John von Düffel im Literaturhaus Stuttgart über Klassiker von Dante bis Kästner. Wie gut, dass man alle Gespräche, auch das jüngste, im Hörbuch nachhören kann.
Vera Martynov hat Russland nach dem Angriff auf die Ukraine verlassen. Und sucht nach Worten für ihr Exil – und Halt. Ihre Mitschriften sind jetzt auf Deutsch und Russisch erschienen: „41515 Worte“.
Niemand weiß, was Trump eigentlich will – nicht einmal sein früherer Sicherheitsberater John Bolton. Die Expertenrunde bei Maybrit Illner zeigte: Der Irankrieg könnte zu einer Eskalation führen, die niemand geplant hat.
Ostdeutsche Ferien wie einst, koloniales Erbe, Reisen entlang der Grenzen: In der Deutschen Börse in Eschborn setzen Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, der Goethe-Universität und der Städelschule ihre Fotokunst in Szene.
Ein Untergrundfestival in Moskau, eine Mutter am Zinksarg, ein Dichter im Exil: Die Filmdoku „Fragil“ zeigt, wie Russlands experimentelle Szene den Krieg nur noch im Schutzraum verhandeln kann.
Todtraurig und irrsinnig komisch: Rabih Alameddine erzählt von dem Glück, sich inmitten des Krieges in einem Kellerverlies hinzugeben.
Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben.
Was hat ein Zauberball mit Osama Bin Laden zu tun? Und wieso interessierte sich die CIA in den Siebzigern auffallend stark für Libellen? Der belgische Journalist Lars Bové erzählt aus der Welt der Spionage.