Gewalt wurzelt in den Gedärmen und explodiert im Kopf
Er war ein illusionsloser Autor, der sich nicht den Diktatoren beugte: Mit „Eine Aufforderung zum Kampf“ hat Frankétienne den Roman des gescheiterten Staates Haiti geschrieben.
Er war ein illusionsloser Autor, der sich nicht den Diktatoren beugte: Mit „Eine Aufforderung zum Kampf“ hat Frankétienne den Roman des gescheiterten Staates Haiti geschrieben.
Eine kleine Blackbox: Ben Lerners neues Werk „Transkription“ ist ein melancholischer Liebeserinnerungsroman. Er hat Züge eines Traums, eines poetologischen Gedichts – und ist sehr unterhaltsam.
Ganz oben ist die Welt noch in Ordnung: Amerika und die Spitze des Kunstmarkts stehen glänzend da im aktuellen „Art Market Report“. Der deutsche Handel musste 2025 dagegen Einbußen hinnehmen.
Der Pianist Louis Philippson war ein musikalisches Wunderkind und ist der neue Überflieger der Klassikbranche. Mit seinen Videos auf Tiktok bringt er ein junges Publikum zum Zuhören und selbst Spielen.
St. Moritz ist ein Refugium der Reichen. Hinter der schillernden Fassade verbirgt sich jedoch mehr, als die Dichte an Pelzmänteln, schnellen Autos und Luxushotels vermuten lässt. Die Serie „Superlative der Alpen“.
Erweiterungspolitik der EU +++ Ukraine und EU +++ Politische Bücher +++ Zukunft der Filmfestspiele +++ Biblisches Erbe der Psychoanalyse
In der ehemaligen Bundeshauptstadt am Rhein sind sowohl die Oper, als auch das Schauspielhaus sanierungsbedürftig. Jetzt liegen fünf verschiedene Planungsvarianten für die Zukunft der Bonner Bühnen vor.
Kollateralschaden: Im aktuellen Irankrieg wurden auch bedeutende Monumente persischer Geschichte und sogar Weltkulturerbe bombardiert. Selbst Picassos im Depot unter Teheran sind nicht sicher.
Ein Jahrhundertleben, dargestellt in knappen Geschichten und getanzten Szenen: „Ella“, Sebastian Webers neues Stück über seine Großmutter, als Uraufführung beim Kurt-Weill-Fest in Dessau.
Nach dem 6:1 des FC Bayern in der Champions League ließe sich viel über das schöne Spiel schreiben. Doch die Gelben Karten für Kimmich und Olise führen zu der Frage: War das Trickserei?
Unsere Autorin geht auf ihre ersten Dates – und ist danach oft ratlos. Sie fragt sich: Wie gut kann man jemanden in zwei Stunden kennenlernen? Und muss der andere mich direkt umhauen?
Mit der Ausstellung „W.I.M. Im Lauf der Zeit“ zeigt das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum die vielen Facetten von Wim Wenders. Ein neues Werk hat er selbst beigetragen zu dieser großartigen Präsentation.
Im Frankfurter Fotografie Forum hatte sie ihre erste viel beachtete Ausstellung. Längst ist Jessica Backhaus eine international beachtete Künstlerin. Mit „Shadows Might Dance“ kehrt sie jetzt zurück.
Die schwarz-rote Koalition will nun dringend Reformen voranbringen, zwei wichtige deutsche Unternehmen erläutern ihre Zukunftspläne. Und der Vater der Tigerente feiert seinen 95. Geburtstag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Der Schüler bittet zum Bluesball: Joe Bonamassa richtet mit mehr als fünfzig einschlägigen Musikern eine glutvolle Hommage an B. B. King. „The Thrill is Gone“? Von wegen!
Weinversteigerungen im Kloster Eberbach haben eine lange Tradition. Für dieses Ereignis füllen die Winzer besondere Tropfen ab.
Was vor dem Streaming kam: Arte erzählt, wie die Fahrstuhlmusik erfunden wurde, wie sie sich in der ganzen Welt verbreitete und was sie mit den Menschen macht. Das ist sehr aufschlussreich.
Krisen sind anderswo: In den Londoner Auktionssälen fallen unter Applaus wieder Rekorde für moderne und zeitgenössische Kunst. Besonders Christie's kann mit seinem Angebot mächtig auftrumpfen.
Der Filmproduzent Oliver Berben hat mit der Münchner Firma Constantin auch einen Sitz in Hollywood. Nun bring er mit „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ eine KI-Satire mit amerikanischem Ensemble an den Start. Ein Gespräch.
„Stricheln und sticheln“: Das Caricatura Museum für Komische Kunst widmet sich in Frankfurt der Satire in der Krise der Demokratie. Was tun, wenn der Wahnsinn um sich greift?
Wie ein Kunstförderer die Nazis überlistete: Der Frankfurter Georg Hartmann gab dem Maler Max Beckmann im Amsterdamer Exil zwei große Aufträge. Ungefährlich war das nicht.
Köpfe, immer wieder Köpfe zeichnete Jean-Michel Basquiat zu Beginn seiner Karriere – und behielt die meisten dieser Bilder unter Verschluss. Das Louisiana Museum in Dänemark zeigt jetzt eine eindrucksvolle Auswahl.
Von Montag an wird vor dem Landgericht München wieder über das Urheberrecht gestritten. Was Musiker, Texter und Verlage vor dem Prozess der GEMA gegen das KI-Start-up Suno umtreibt.
Die Weltlage fordert auch die Kunst heraus: Auf der Messe ARCO in Madrid ist politischer Aktivismus, den die Spanier nicht fürchten, allgegenwärtig. Ob sie international konkurrenzfähig bleibt, ist eine andere Frage.
Brad Mehldau ist im Frankfurter Sendesaal des Hessischen Rundfunks bei Darcy James Argue und der hr-Bigband zu Gast.
Winter ade! Drei Landschaftsfotografen verraten, wo sich der Frühling in Deutschland und Europa mit der Kamera besonders gut einfangen lässt.
Noch als Teenie wurde sie zum Twilight-Star. In „The Chronology of Water“ filmt Stewart jetzt Missbrauch und Trauma mit einer Wucht, die zeigt: Hier hat jemand seine eigene Sprache gefunden.
Nach knapp vier Jahren ist Harry Styles zurück mit einem neuen Album: „Kiss All the Time. Disco, Occasionally“ wärmt und tröstet – so wie der erste Sonnenstrahl nach einer durchtanzten Nacht.
Recht, Schicksal, Erlösung, Hoffnung: Walter Benjamins Essay „Goethes Wahlverwandtschaften“ erscheint nun in der material- und kommentarreichen „Kritischen Ausgabe“ seiner Werke.
António Lobo Antunes war der Chefankläger des portugiesischen Bürgertums und ein Großer der Weltliteratur. Sein Skandalbuch „Der Judaskuss“ wurde in seiner Heimat zum Bestseller. Jetzt ist er mit 83 Jahren gestorben.
Das Meer gefroren, der Strand von Schnee bedeckt: In acht Tagen zu Fuß von Barth nach Swinemünde, immer an der Ostseeküste entlang – ein Tagebuch aus der Erinnerung.
Werden die Iraner ihr Regime stürzen? Wie sieht es im Inneren der Theokratie aus? Welche Vorgeschichte hat die jetzige Eskalation? Sieben Bücher, mit denen Sie die Hintergründe des Irankriegs besser verstehen.
Hier ist das Winden um die politisch korrekte Antwort ein großer Spaß: Die Youtuberin Sara Arslan trifft Rapper in Berliner Spätis – und entwaffnet sie mit Fragen zu Feminismus.
Die renommierte New Yorker Whitney Biennale will einen Überblick der amerikanischen Kunst bieten und kommt diesmal eher verhalten daher. Das muss im Jubiläumsjahr der Nation kein Nachteil sein.
Merz in Peking +++ CDU +++ Pflanzenschutzdebatte +++ Karajan in der NS-Zeit
Prag wurde ab 1933 zum Zentrum des deutschen Exils. Hier trafen sich Intellektuelle, Kommunisten, Künstler. Bis die Wehrmacht auch dort einmarschierte.