Porträts von Überlebenden auf dem Schulhof
20 Porträts, 20 Schicksale, eine Schule als Erinnerungsort: Die Ausstellung „Gegen das Verbrechen“ ist auf dem Schulhof der Schillerschule zu sehen.
20 Porträts, 20 Schicksale, eine Schule als Erinnerungsort: Die Ausstellung „Gegen das Verbrechen“ ist auf dem Schulhof der Schillerschule zu sehen.
Künstliche Intelligenz und die Künste sind das Thema der Saison: Gleich mehrere Ausstellungen und Festivals widmen sich den Voraussetzungen, Chancen und Gefahren der KI.
Nicht nur im Deutschrap ist Pop-Musik im Trend. Doch ein Bekenntnis von jungen Männern zur „White Girl Music“ kann man nicht erwarten. Warum ist das so?
Der aus Kentucky stammende Rapper Jack Harlow versucht sich auf seinem neuen Album „Monica“ im Genre des Rhythm & Blues. Das klingt teils so reif wie peinlich – aber immerhin entzieht es sich dem Trend zur Radikalisierung.
In Frankreich gehören die Kommunen zu wichtigen Geldgebern für kulturelle Institutionen. Entsprechend groß war die Sorge der Kulturszene vor einem Sieg der Rechtsextremen bei den Wahlen. Nun darf sie leise aufatmen.
Clueso begeistert in der Frankfurter Festhalle seine Fans, mit seiner Art, aber vor allem mit seiner Musik. Er spielt Klassiker und gibt einen Einblick ins neue Album.
Bald öffnet in Paris wieder der Salon du Dessin, die weltweit wichtigste Messe für Zeichnungen. Ein Gespräch mit den beiden einzigen aus Deutschland geladenen Ausstellern über ihre Faszination für Arbeiten auf Papier.
Im Erzbistum Paderborn wurden Missbrauchstäter lange nicht bestraft, sondern bekamen nette Briefe vom Bischof. Jetzt aber sollen die Opfer gehört werden.
Berühmte Konzertpianisten wie Daniil Trifonov, Yuja Wang oder Kit Armstrong kommen aus Russland, China oder aus dem Westen. Aus Pakistan kommen sie nie. Usman Anees ändert das gerade.
In Moskau verboten, im Westen jetzt erstmals zu sehen: Das Staatsballett Berlin zeigt „Nurejew“ in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikow.
Eine Kulturbranche, die vorauseilend säubert, eine Behörde, die illegal abhört, ein Staat, in dem Loyalität mehr zählt als Können: Die Kommunistenjagd während der McCarthy-Ära erinnert an das Amerika von heute.
Uschi Niggemann, die frühere Präsidentin von Sotheby's Deutschland, ist gestorben. Von Köln aus spannte sie ein Netzwerk um die Welt, von dem der hiesige Kunsthandel enorm profitierte. Ein Nachruf.
Nach zwei Jahren Bauzeit ist der Anbau des New Museum in New York fertig, das Museum ist wieder offen. Der von Rem Koolhaas’ Büro OMA gestaltete Neubau verdoppelt die Fläche des Hauses an der Bowery.
Herausragende Intelligenz wird immer noch eher Männern zugeschrieben, sagt Karriereberaterin Alma Dreković. Die Hochbegabung von Frauen bleibt oft unentdeckt – worunter Selbstwertgefühl und Karriere leiden können.
Auf der Leipziger Buchmesse wird darüber nachgedacht, den Kulturstaatsminister auf den Mond zu schießen. Und was passiert sonst noch?
Und tanzen mit Van Morrison: Mit Untergängen kennt man sich in Belfast so gut aus wie mit Aufstiegen. Zu Besuch in einer Stadt, die den Nordirlandkonflikt hinter sich lassen will und jetzt „City of Music“ ist.
Man kann reden. Man kann lauschen. Man kann beides. Listening Bars sollen Räume konzentrierten Zuhörens sein. Doch statt stiller Andacht entsteht oft etwas anderes.
Über den Meister der Moderne ist alles schon gesagt? Die Kathedrale von Burgos in Spanien beweist mit dem Freilegen der christlichen Wurzeln seiner Bilder das Gegenteil.
Erst kamen die Künstler, dann die Labels, jetzt die Streamingdienste ins Kanzleramt. Will Wolfram Weimer vermitteln oder von eigenen Problemen ablenken? Und worum geht es beim staatlich geförderten „Polyton“, der nächste Woche vergeben wird?
Das Auktionshaus Neumeister in München versteigert Werke des Bildhauers Anton Hiller. Seine Karriere begann während der Weimarer Republik, überdauerte die NS-Zeit und setzte sich in der jungen Bundesrepublik fort.
Patti Smith lebte hier, Jack Kerouac schrieb hier, Dylan Thomas starb hier. Der deutsche Fotograf Albert Scopin hat in den frühen Siebzigerjahren im Chelsea Hotel gewohnt und fotografiert. Mehr als fünfzig Jahre lang waren seine Bilder verschollen.
Der Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Ersan Mondtag, sonst bekannt für seine albtraumhafte Theatersprache, nimmt sich in Wiesbaden mit „Die Vögel“ eine Komödie vor.
Claude Monets jetzt im Frankfurter Städel ausgestellte Bilder zeigen auch, was der Maler alles wegließ – und warum er seine Motive nach einem touristischen Wunschblick wählte.
Ein Londoner Bauarbeiter wehrt sich gegen Gerüchte, die besagen, dass er der berühmte Street-Art-Künstler Banksy ist. Es kursieren Bilder in Medien, auf denen er dem angeblichen Banksy ähnlich sieht.
Der Streit zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und dem Intendanten Markus Hinterhäuser wird nun von den Rechtsanwälten fortgesetzt. Dahinter verbirgt sich linke Elitenfeindlichkeit – und Desinteresse an Kunst.
Ostermärkte gibt es viele. Jener im Seulberger Heimatmuseum ist nicht nur einer der ältesten. In der Umgebung gibt es ein großes Naturschutzgebiet, Laubwälder und ausgedehnte Streuobstwiesen.
Deutsche Wende und Nelkenrevolution, alte Frauen am Atlantik und toxische Beziehungen in München: Das sind nur einige Themen von zehn der wichtigsten Romane des Frühjahrs 2026.
Verträge prüfen, Präsentationen erstellen, programmieren: Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Aufgaben. Was das für alle bedeutet, die ein Studium anstreben – und welche Fähigkeiten nun gefragt sind.
Am Freitag erscheint Paul Ingendaays Buch „Entscheidung in Spanien“. Es erzählt, wie Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern 1936 zu Hilfe kamen, um auf der Seite der Spanischen Republik gegen die Erhebung rechter Militärs zu kämpfen. Ein Auszug.
Der Streit um die Düsseldorfer Kunstakademie gerät außer Kontrolle: Der berechtigte Protest gegen antisemitische Äußerungen einer palästinensischen Künstlerin beschädigt die Institution und droht, die Freiheit der Wissenschaft auszuhöhlen.
Michael Mohr und Jochem Hendricks sind Künstler und Sammler aus Leidenschaft. „Pure Drawing“ führt in Frankfurt eine Auswahl ihrer Schätze zusammen.
Drei Preise, die es in sich haben: Im Frühjahr gibt es keine mehr beachteten literarischen Auszeichnungen als die Preise der Leipziger Buchmesse für Belletristik, Sachbuch und Übersetzungen. Jetzt wissen wir, wer sie bekommt.
Über die Welt der Superreichen, unser narzisstisches Zeitalter und die brutale Geschichte der jüdischen Flüchtlinge: Welche Neuerscheinungen aus dem Frühjahr sollte man nicht verpassen? Zehn Empfehlungen.
Heute wird Joachim Sartorius achtzig Jahre alt. Ein Besuch bei dem Dichter mit dessen neuem Gedichtband „Die besseren Nächte“ im Gepäck.
Entdeckung, Erweckung bei der Tanzplattform 2026 in Dresden: „This resting, piece“ ist fabelhafte Performancekunst der beiden Tänzerinnen Ewa Dziarnowska und Leah Marojević.
Die Telemann-Festtage in Magdeburg beweisen, wie weltläufig und subversiv-gewitzt der Komponist war. Kirchenkantaten mit Vox Luminis stehen neben der Oper „Otto“.