Die neue Symbolfigur der französischen Staatsraison
Maurice Genevoix wird in den Panthéon überführt, mit Kunst von Anselm Kiefer und Musik von Pascal Dusapin. Dabei ist der Autor in seiner Heimat recht unbekannt. Doch Macron hat seine Gründe.
Maurice Genevoix wird in den Panthéon überführt, mit Kunst von Anselm Kiefer und Musik von Pascal Dusapin. Dabei ist der Autor in seiner Heimat recht unbekannt. Doch Macron hat seine Gründe.
Mit 76 Jahren legt der begnadete Bergsteiger sein erstes Kinderbuch vor: „Leyla im Reich des Schneekönigs“ spricht die kindliche Abenteuerlust an – und vermittelt Werte, die nicht bloß für die Kleinsten wertvoll sind.
Ohne den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. hätte es Mendelssohns Hochzeitsmarsch nicht gegeben. Und eines der seltsamsten Kunstwerke des Rhein-Main-Gebiets erst recht nicht.
Der Rapper Cashmo veröffentlicht ein Lied, in dem er davon erzählt, dass er als Deutscher in seinem Viertel diskriminiert worden sei. Er bekommt viel Zuspruch, aber auch etwas Kritik – auf die er dann maßlos reagiert.
Seit 35 Jahren ist Bärbel Grässlin in Frankfurt als Galeristin tätig. Temperamentvoll und beharrlich hat sie der Stadt die zeitgenössische Kunst und manchem das Sammeln nähergebracht.
Ein unruhiger Geist, Genie und Getriebener: In zwei Jahren brachte Paolo Ciulla rund zwanzigtausend Noten in Umlauf, die er Bedürftigen zukommen ließ. Maria Attanasio lässt ihn in einem Roman wiederaufleben.
In der Not „I’m Streaming Again“: Das Jazzfest Berlin trotzt der Pandemie mit einer nur digital zu besuchenden Ausgabe, die bei allem Katzenjammer für Freude und Entdeckerlust sorgt.
Martín Vizcarra wollte die Korruption in Peru bekämpfen. Der politischen Klasse war er daher ein Dorn im Auge. Nun hat der Kongress ihn nach unbewiesenen Korruptionsvorwürfen abgesetzt – in der Bevölkerung stößt das auf Unmut.
Ohne Corona wäre am Mittwoch Sessionsauftakt: Der Kölner Karnevalist Christoph Kuckelkorn über die soziale Bedeutung des Karnevals – und warum die Absage aller Festivitäten trotz allem richtig ist.
Wegen seiner einstigen Bedeutung für europäische Juden will Mainz gemeinsam mit Worms und Speyer zum Weltkulturerbe werden. Viele geschichtsträchtige Orte liegen noch im Verborgenen.
Akteure wie die online Plattform Singulart zeigen wie Digitalisierung als Katalysator für Wachstum funktionieren kann, selbst inmitten einer globalen Rezession.
Singulart – ein Unternehmen, das die Ausnahmesituation für sich ins Positive wenden konnte.
Warum sich originale Kunstwerke zur Geldanlage lohnen - und den zusätzlichen Vorteil haben, Ihr Zuhause zu verschönern.
Die digitale Plattform Singulart weist den Weg einer möglichen Zukunft für das Kunstsammeln.
Künstler*in zu sein bedeutet auch Anthropologe, Kritiker, Satiriker und Spiegel einer Gesellschaft zu sein? Doch was erwartet die Gesellschaft von der Kunst?
Singulart ist ein dreijähriges Start-up, das für neuen Wind im Kunstmarkt sorgt und während der Pandemie seinen Einfluss und Wachstum vergrößern konnte.
Diese 20 zeitgenössischen Künstler*innen haben im Jahr 2020 den Geschmack der Kunstsammler*innen getroffen!
In fremde Wohnzimmer blicken alle gerne. Vor allem, wenn wir das eigene kaum mehr verlassen können. Wie passend, dass der Band „Living In“ nun herausragende Beispiele moderner Wohnarchitektur präsentiert.
Als DJ ist Ata Macias seit dem Frühjahr zum Nichtstun verdammt. Nun musste er auch seine Bars im Frankfurter Bahnhofsviertel wieder schließen. Angst vor der Zukunft hat er im zweiten Lockdown dennoch nicht.
Wer durch rechtmäßige Corona-Maßnahmen seine berufliche Grundlage verliert, darf nicht nur auf Hilfsangebote verwiesen werden. Er muss einen Rechtsanspruch auf Ausgleich haben. Ein Gastbeitrag.
1920 erhielt der Norweger Knut Hamsun den Nobelpreis für Literatur. Warum stellte er sein dichterisches Werk in den Dienst der NS-Propaganda – und schenkte seine Medaille Joseph Goebbels?
Einst waren sie dem Kaiser vorbehalten, heute sind Goldfische beliebte Farbtupfer im Gartenteich. Und ihre Kulturgeschichte begeistert sowohl Historiker als auch Genetiker.
Gleich vier Europe Music Awards hat die südkoreanische Boygroup BTS bei den EMAs gewonnen. Aber auch Lady Gaga konnte eine der wichtigsten Kategorien für sich entscheiden.
Einwechselspieler Aymen Barkok bringt der Eintracht auch beim 2:2 in Stuttgart die Wende. Wieder einmal. Dabei profitiert der marokkanische Nationalspieler vor allem von einer wichtigen Tugend.
Zwei türkische Kampfsportler galten nach dem Terroranschlag in Wien als Helden. Bis ihre Sympathie mit den „Grauen Wölfen“ bekannt wurde.
Bei einer Gedenkveranstaltung trug Königin Elizabeth II. erstmals eine schlichte Maske in der Öffentlichkeit. Andere Royals tun sich mit extravaganten Modellen hervor.
Seit der Verurteilung von Siegfried Mauser wegen sexueller Nötigung kämpft die Musikhochschule in München um ihr weltweites Renommee. Nun beginnt ein neuer Prozess gegen einen weiteren Professor. Der Vorwurf: Vergewaltigung.
Das Makari-Kloster ist nach dem Bau eines Stausees längst Geschichte. Seine Fresken aber wurden vor gerettet und weggeschlossen. Jetzt sind sie in Moskau erstmalig zu sehen.
Die Eliten ziehen sich zurück, die Zukunft liegt im Nebel, das Leben ist ein Kindergarten: Stuttgart steht für die Städte, die im Wohlstand apathisch geworden sind.
Sammlerstück, Kunstobjekt oder einfach nur ein spleeniges Hobby? Über „Reborner“ gehen die Meinungen auseinander.
Wenn Kulturinstitutionen relevant sein und für eine Gesellschaft stehen wollen, die mit vielen Stimmen spricht, müssen sie ihre Struktur ändern: Der Fall des Guggenheim-Museums in New York ist dafür beispielhaft.
Taylor Swift streitet seit einiger Zeit mit ihrem früherem Musiklabel um die Rechte an sechs ihrer Alben. Nun hat die Sängerin sich zumindest teilweise durchgesetzt: Sie darf ihre Werke neu aufnehmen.
Die italienische Popsängerin Myss Keta hatte ein Markenzeichen, das sie von allen anderen abhob: die Gesichtsmaske. Wie man mit einem verlorenen Alleinstellungsmerkmal umgeht
Corona holt Frankfurt zum zweiten Mal ein. Diesmal geht es für viele Betriebe an die Substanz. Eine Gastronomin, ein Kabarettinhaber und ein Clubbetreiber berichten über ihre wirtschaftliche Not. Und auch Flugzeuge fliegen nicht mehr.
Das hessische Corona-Kabinett reagiert auf Kritik an zu scharfen Auslegungen der Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie. Sport ist nun zu zweit wieder möglich. Auch Musik- und Kunstschulen dürfen wieder öffnen. Nun stellt die Kultur Forderungen.
Debatte Deutscher Bundestag +++ Interview Joachim Gauck +++ Doktortitel Franziska Giffey +++ menschliches Genom