Sag „ätsch!“ zu Drogen
Er inszenierte einen Rausch für Johnny Depp, schickte Bruce Willis auf Zeitreise und verlieh Jonathan Pryce Flügel, immer im Bann wilder Bilder: Zum Achtzigsten des Filmregisseurs und Schauspielers Terry Gilliam.
Er inszenierte einen Rausch für Johnny Depp, schickte Bruce Willis auf Zeitreise und verlieh Jonathan Pryce Flügel, immer im Bann wilder Bilder: Zum Achtzigsten des Filmregisseurs und Schauspielers Terry Gilliam.
Knapp dreißigmal ist Arnold Böcklins „Toteninsel“ vertont worden, so oft wie kaum ein anderes Gemälde. Seine Wirkung reicht vom Fin de siècle bis zu Experimentalbands und Elektronikopern. Gemeinsam ist ihnen die Sehnsucht nach Ruhe.
Niemand auf der Welt druckt schönere Bücher als Gerhard Steidl. Wenn es sein muss, erfindet er sogar eigenes Papier. An diesem Sonntag wird er siebzig.
Es geschah zur rechten Zeit: 1993 zeigte das Essener Folkwangmuseum eine grandiose Schau zu zwei russischen Moderne-Sammlungen.
Konzerte sind verboten, aber Gottesdienste erlaubt. Statt zu jammern, lässt der Bariton Thomas E. Bauer im Dom zu Augsburg einfach einen Tag lang Messen singen: „Palestrina - A Global Prayer for the People“. Der Bischof und der Domkapellmeister sind die Verbündeten der Sänger.
Nicole Nickel und Friedemann Grieshaber stellen in der Galerie Netuschil in Darmstadt aus. Beide Künstler gehen von architektonischen Grundformen aus, die Vielschichtigkeit der Werke dennoch unterscheidet sich grundlegend.
Während Theater, Kinos und Museen wegen der Pandemie schließen müssen, dürfen Kirchen und Galerien geöffnet bleiben. Wie hält es die Kulturstaatsministerin mit solchen Vergleichen? Ein Gespräch mit Monika Grütters.
In sozialen Netzwerken und Befragungen unter Kulturschaffenden drückt sich eine Stimmung aus: Gerade noch mal davon gekommen. Was kann die Kultur von einer Regierung Biden-Harris erwarten?
Der Eventim-Chef hofft für den kommenden Sommer auf den Einsatz von Schnelltests, fürchtet aber den Verlust von kultureller Vielfalt. Derweil gibt sich ein Vertreter der Musik-Clubs zuversichtlich und lobt die Unterstützung durch die Politik.
Allein die Zementherstellung verursacht acht Prozent der weltweiten Klimagase. Ursula von der Leyen will deswegen ein „Europäisches Bauhaus“, das klärt, wie wir zukünftig besser wohnen können. Ein paar Antworten auf diese Frage gibt es aber schon jetzt.
Für Illy haben schon viele Künstler Tassen designt. Der gebürtige Österreicher Stefan Sagmeister gibt seinen Entwürfen eine positive Botschaft mit.
Was hat sie bloß so irritiert? Ein außergewöhnliches Selbstbildnis der frühklassizistischen Malerin Marie-Guillemine Benoist gehört nun der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
Die Zahl der Nutzer und Abonnenten von Spotify steigt weiterhin stark. Doch das Umsatzwachstum hält nicht Schritt und weiterhin fallen Verluste an. Preiserhöhungen sind nur ein Weg, um gegenzusteuern.
Bei der Diskussion um die Zukunft des klassischen Konzerts setzt die Music Conference des Heidelberger Frühlings wieder sehr erwartbar auf „neue Formate“. Dabei sind sie überhaupt keine Garantie für die Nähe zur Musik.
Selbst wenn der Impfstoff kommt, werden noch Monate vergehen, bis Corona beherrscht wird. Die nächste Phase ab Dezember erfordert deshalb mehr Differenzierung, Kreativität und Kontrolle. Ein Gastbeitrag.
Als würde in Zeiten der Prohibition doch ein Glas ausgeschenkt: Die F.A.Z.-Veranstaltung „Spielplanȁnderung“ an der Berliner Volksbühne.
Vorschau: Herbstauktion mit Alter Kunst bei Van Ham in Köln.
Die Museen sind wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Was tun? Wir erinnern an Ausstellungen, die im Gedächtnis bleiben. Es beginnt mit „Fragen an vier Bilder“ im Westfälischen Kunstverein Münster, 4. Juni bis 11. Juli 1993.
Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanča ist vor dem Lockdown nach Gran Canaria geflüchtet, dort gibt es noch kleine Konzerte. Die Kultur werde unfair behandelt, sagt sie im Gespräch. Es gehe nicht immer nur „ums Fressen und Trinken“.
Steigende Corona-Infektionszahlen nach internationalen Spielen, finanzielle Einbußen und kein Plan B: Der Bundesliga droht Unheil. Die zweite Welle ist auch im Fußball angekommen. Die Folgen könnten gravierend sein.
Der Künstler hatte im Prozess ausgesagt, das „Sandbild 1986 auf Büttenpapier“ nie zuvor gesehen zu haben. Jetzt muss der Kunsthändler eine Anzahlung auf den Kauf zurückzahlen.
Piraterie +++ „Klimaliste Baden-Württemberg“ +++ Geschlechtergerechte Sprache +++ Freikörperkultur
Wie hat die Katastrophen-Expertin und Autorin Sibylle Berg die letzten Monate erlebt? Wir sprechen mit ihr über geschlossene Theater, Impfstoff-Labore, Systemrelevanz und Tee.
Der Sänger schlägt vor, dass Wohlhabende Sonderzahlungen leisten, um sich „solidarisch“ zu verhalten. Dreist und billig ist es, mal wieder die Reichen zur Kasse zu bitten.
Er steht mit seinen unverwechselbaren Bildern für die Pop Art an der amerikanischen Westküste. Dem Maler Wayne Thiebaud zum hundertsten Geburtstag.
Eine Amerikanerin in Paris: Mona Horncastle rekapituliert das bewegte Leben der schwarzen Tänzerin und Schauspielerin Josephine Baker.
Im zweiten Corona-Lockdown dürfen Galerien als einzige Kultureinrichtungen geöffnet bleiben. Der traditionsreiche Verein Berliner Künstler zeigt eine Gruppenausstellung unter der Überschrift „Tod“.
Roman Bondarenko ist mindestens das vierte Todesopfer der Proteste in Belarus. Doch die Täter bleiben ungestraft. Alexandr Lukaschenka hat eine Repressionsspirale in Gang gesetzt.
Bisher fielen Selbstständige ohne Mitarbeiter bei den Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise teils durchs Raster. Nun reagieren die Minister Scholz und Altmaier.
Maß für Maß in Frankfurt: Marina Grützmacher zeigt Skulpturen von Hans Steinbrenner, Dietz Eilbacher und Martine Andernach im Kunstraum Bernusstraße.
Zwischen Schnucken und Skulpturen: Das Städtchen Neuenkirchen in der Lüneburger Heide verbindet ländliche Tradition mit weltoffener Avantgarde.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Antrag des Intendanten gegen die vorübergehende Schließung seines Schlosspark-Theaters zurückgewiesen. Dieter Hallervorden kündigt an, sich per Livestream an die Öffentlichkeit wenden zu wollen.
Kostenpflichtige und aufwendig produzierte digitale Shows können für Künstler in Zeiten der Pandemie eine Chance sein. Doch der Konzertbranche an sich helfen sie kaum.
Die lokale Bevölkerung darf bei seinen Aktionen mitmachen: Levent Kunt setzt bei seiner Kunst auf Partizipation. In Zeiten der Pandemie ist das eine Herausforderung.
Mit „Blinding Lights“ führte The Weeknd wochenlang die Charts an und bescherte vielen zudem einen äußert hartnäckigem Ohrwurm. Nun steht fest: Der Kanadier wird auch die Halbzeitshow beim Super Bowl bestreiten.
Viele Kulturschaffende sind gekränkt, weil sie bei der Pandemiebekämpfung mit Bordellen in einem Atemzug genannt wurden. Dabei haben Regietheater und Musikmarketing in den letzten Jahrzehnten offensiv auf diese Nähe hingearbeitet.