Dieser Fluss ist hart umkämpft
Von der Mündung bis zu den Quellen: Der Historiker Terje Tvedt zeichnet die bewegte Geschichte des Nils in einem gelehrten Reisebuch nach.
Von der Mündung bis zu den Quellen: Der Historiker Terje Tvedt zeichnet die bewegte Geschichte des Nils in einem gelehrten Reisebuch nach.
Dunkle Vergangenheit und heiteres Landschaftsbild müssen sich nicht ausschließen. Den jüdischen Gedenkstätten in Hemsbach an der Bergstraße steht die herbstliche Farbenfreude von Weinbergen und Wäldern an der Bergstraße gegenüber.
Patrick Mushatsi-Kareba will als Chef von Sony Music Deutschland digitale Chancen nutzen. Die Streamingdebatte, neue Konkurrenz und selbstbewusste Künstler schrecken ihn nicht.
Er schrieb eine lebensgierige Musik voller Alltagsspuren, Kratzer, Narben und Flecken, mit der sich Litauen als Kulturnation auch in bleierner Zeit behauptete: Zum Tod des Komponisten, Politikers und Diplomaten Faustas Latėnas.
Auf dem westöstlichen Triptychon: Volker Stelzmann, Maler zwischen Zwanziger-Grandezza und hartem überzeitlichem Zweifel, wird achtzig.
In Biblis ist ein Castoren-Transport angekommen, ohne die erwarteten Demonstranten. Die Abstandsregeln haben die Anzahl der Erkältungen zurückgehen lassen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Künstlerin Olga Cerkasova strebt eine Symbiose der künstlerischen Medien an. Dabei wird sie maßgeblich von Fantasy, Manga, Jugendstil und den mexikanischen Hochkulturen inspiriert.
Das „MainPop BandCamp“ ist zum wichtigsten Workshop für Bandnachwuchs in ganz Süddeutschland geworden. Talent hat viel mit dem Umfeld der jungen Künstler zu tun
Die SPD in Eschborn schlägt ein kommunales Hilfspaket vor, das stark von der Pandemie betroffenen Gruppen wie Gewerbetreibenden, Künstlern und Senioren zugutekommen soll. Das kommt bei den übrigen Stadtverordnetenfraktionen nicht gut an.
Auch die Pariser Messe für Gegenwartskunst musste ausfallen. Stattdessen gibt es eine Kunstwoche der Galerien in Paris.
Mit der Kulturbranche leidet auch die Tanzwelt unter den Einschränkungen der Corona-Krise. Kurz vor dem Lockdown konnte immerhin Noé Souliers mit „Portrait of Frédéric Tavernini“ im PACT Zollverein Essen das Publikum begeistern.
Bloß nicht verrückt werden: Die Jahrhundertkünstler Jasper Johns, 90, und Frank Stella, 84, sprechen im Interview über die amerikanische Wahl, die Flagge und die Zensur missliebiger Kunst.
23 Künstlerinnen und Künstler wurden im vergangenen Jahr von den F.A.Z.-Redakteuren Oliver Georgi und Martin Benninghoff interviewt. Was sie inspiriert, welche gesellschaftlichen Entwicklungen sie wahrnehmen und was der Ruhm mit ihnen macht, verraten sie im Buch „Soundtrack Deutschland".
Nachdem es bislang nur kurzfristige Verträge gegeben haben soll, verkündet Tiktok erstmals eine Einigung mit einem der drei großen Musikunternehmen. Tiktoks Musikchef will weitere folgen lassen.
Ob Wirte, Künstler oder normale Bürger: So mancher kritisiert die verschärften Corona-Regeln harsch. Der Frankfurter Verfassungsrechtler Georg Hermes über die Frage, ob die Politik zu weit gegangen ist.
Popkultur und Perversion: Wie aus einem Adjektiv im Kampf gegen Rassismus ein hochsensibler Begriff wurde, den verschiedene Lager für sich vereinnahmen.
Titus Kaphar gilt in den Vereinigten Staaten als zentraler Künstler der „Black Lives Matter“-Bewegung. In der Gesù-Kirche in Brüssel trifft seine Kunst auf zwei ihrer Quellen: Religion und Europa.
Erkundungen afrikanischer Kultur: Nancy Cunards exzentrische Anthologie „Negro“ aus dem Jahr 1934 liegt nun erstmals auf Deutsch in einer Auswahl vor.
In der Kulturszene in Rhein-Main herrscht angesichts des zweiten Lockdowns eine Mischung aus Verständnis und Verzweiflung. Und die Sorge, künftig ganz oben auf der Streichliste zu stehen.
Drei Institutionen mussten zusammenlegen, um die kostbaren Objekte zu kaufen: Werner Nekes’ Mediensammlung wurde nun in Köln präsentiert. Sie dürfte noch einige Überraschungen bereit halten.
Wenn Pflanzen einem Eigenbrötler mehr geben als seine Mitmenschen, liegt das an der Mutter und vielleicht auch am Kolonialismus: Anuradha Roys Roman geht hart mit ihrer indischen Heimat ins Gericht.
Noch einmal schnell ins Theater und Museum oder in die Oper: Welche Premieren waren am Wochenende vor den abermaligen Bühnenschließungen in Berlin, Bochum, Lemgo, München und Wien zu sehen?
In Deutschland müssen die Bühnen jetzt wieder schließen, in Großbritannien (noch) nicht. Wie kann man verantwortungsvoll Ballett tanzen lassen in diesen Tagen? Ein Gespräch mit Alistair Spalding, dem Intendanten des Privattheaters Sadler’s Wells in London.
Was macht Donald Trump eigentlich beruflich? Ist er tatsächlich ein erfolgreicher Unternehmer, der seit Jahren auch Politik macht? Oder ist das alles eine Show?
Der Berliner Musikmanager Joe Chialo will für die CDU in den Bundestag. In den Neunzigern war er noch Mitglied der Grünen, und auch sonst bringt er ein bewegtes Leben mit.
Wenn etwas Verrücktes passiert, ist verblüffend oft jemand aus Florida involviert. Und ausgerechnet von diesem Bundesstaat hängt Amerikas Präsidentenwahl ab. Über Sieg oder Niederlage entscheiden Rentner und Kubaner.
23 Künstlerinnen und Künstler wurden im vergangenen Jahr von den F.A.Z.-Redakteuren Oliver Georgi und Martin Benninghoff interviewt. Was sie inspiriert, welche gesellschaftlichen Entwicklungen sie wahrnehmen und was Ruhm mit ihnen macht, verraten sie im Buch "Soundtrack Deutschland"
Ergebnisse der Auktionen mit Moderne und Zeitgenossen bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips in London und New York.
Der Mythos Amerika ist zerfallen, das Land wird nach der Wahl ein anderes sein. Wie steht es um unser Amerikabild – und das Selbstbild der Amerikaner? Ein Streifzug in Schlaglichtern.
Die Politik teilt ein, wer notwendig ist und wer pausieren muss. Die Kultur hat keine Lobby und gehört dadurch zwangsläufig zur letzteren Gruppe – zum Leid der Künstler.
Studie zu Rassismus bei der Polizei +++ Verschiebung CDU-Parteitag +++ Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg +++ Ludwig II +++ bezahlbarer Wohnraum +++ Pendler +++ Greser&Lenz +++ Pianist Igor Levit +++ Causa Levit/Mauró +++ Schneller schlau
Fans feiern es als ihr „most horny“ Album: Ariana Grande hat am Freitag ihre neue Platte veröffentlicht – erst wird sie im Video die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten und singt später durchaus explizit über Sex.
Seit die Corona-Pandemie uns im Griff hat, wird jede Handlung zum Zeichen. Künstler und Kulturschaffende lesen sie – verletzt und fassungslos. Denn sie signalisieren: Euer Einsatz wird nicht gebraucht.
Nigerias Jugend protestiert gegen Polizeigewalt – das Militär erschießt daraufhin mindestens zwölf von ihnen. Eine junge Anwältin erzählt im Interview, warum sie trotzdem wieder auf die Straße gehen will.
Der frühere Chef von Labour, Jeremy Corbyn, ist aus seiner Partei geflogen, weil unter ihm Antisemitismus zum Normalzustand wurde. Corbyn Reaktions zeigt, dass er seine eigene Haltung und deren katastrophale Folgen nicht ansatzweise erkennt.
Das Museum für moderne Kunst im Centre Pompidou in Paris feiert den 150. Geburtstag von Henri Matisse nach. Die Retrospektive stillt den Hunger nach Farben in der dunklen Zeit.