Bankkunden proben den Aufstand
Not macht erfinderisch: In Zeiten niedriger Zinsen wollen die Kreditinstitute mehr an Provisionen und Gebühren verdienen - bei teilweise unklarer Rechtslage. Das machen aber längst nicht alle Kunden mit.
Not macht erfinderisch: In Zeiten niedriger Zinsen wollen die Kreditinstitute mehr an Provisionen und Gebühren verdienen - bei teilweise unklarer Rechtslage. Das machen aber längst nicht alle Kunden mit.
„Es wird rumpeln“, ist sich Hans-Jörg Vetter, Vorstandsvorsitzender der LBBW sicher. Nur wann, das weiß er noch nicht.
Die Allianz hat einen neuen Kassenschlager: eine Lebensversicherung namens „Perspektive“, die ohne Garantiezins auskommt. Wir raten ab.
Wegen der ultraniedrigen Zinsen gerät auch die Betriebsrente in Misskredit. Die Pläne der Bundesregierung, sie auszubauen, werden kaum durchsetzbar sein.
Sparer haben es wegen der niedrigen Zinsen derzeit schwer. Doch in Aktien zu investieren, kann sich durchaus lohnen. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten – ein Überblick.
Das Kreditinstitut verdient gut am Immobilienboom in Frankfurt. Und das soll so bleiben: Der Chef sieht keine Anzeichen für Übertreibungen in diesem Markt.
Regierung und Zentralbank kämpfen gegen Haushaltsdefizit und Inflation. Die wirtschaftliche Lage Brasiliens ist unsicher. Es gibt aber Anleihen auch von der deutschen KfW, die 10 Prozent bieten.
Durch den Niedrigzins sind die Kosten für die Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter für die börsennotierten Konzerne in nur einem Jahr um ein Viertel teurer geworden. Das geht ans Eigenkapital. Doch es gibt keinen Ausweg.
Zeiten, in denen das Sparen keinen Spaß machte, hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Die Menschen haben darauf äußerst kreativ reagiert.
United Internet steigert Gewinn und Umsatz, schwache Technologiewerte ziehen die Tokioter Börse ins Minus und der DGB will die Regeln für den Mindestlohn verschärfen.
Banken sollen gemeinnützige Stiftungen besonders akkurat beraten. Jetzt muss ein Institut für den Schaden aufkommen, nachdem ein Investment in einem Immobilienfonds floppte. Der Fall betrifft viele.
Die Zinsen sind niedrig, Aktien sind vielen zu riskant. Immer mehr Anleger stecken deshalb ihr Geld in Immobilien: Wohnungen in Hamburg und Frankfurt bleiben beliebt, kleiner Städte wie Leipzig und Münster holen aber auf.
Klammheimlich erhöhen die Banken die Gebühren für das Girokonto. Denn die niedrigen Zinsen verderben ihnen das Geschäft. Aber für die Kunden gibt es einen Ausweg.
Die Aktienkurse sind im Höhenflug. Auch Immobilien werden teurer - doch noch droht kein Crash. Die Geldschwemme kann auch dem ärmeren Teil der Bevölkerung helfen.
Freiberufler und Beamte können freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Eine Leibrente rechnet sich aber nur, wenn nicht mehr alle Kerzen auf der Geburtstagstorte Platz finden. Dafür kann man auch im hohen Alter noch beruhigt schlafen.
Unter den europäischen Rentenfonds zeigen zwei Indexfonds besonders gute Ergebnisse. Viele Fonds haben sich allerdings verschlechtert,
Wie losgelöst von Sorgen um Griechenland und die Zinswende in den Vereinigten Staaten, steigt der Dax weiter. Manch Analyst hält die Rally nicht mehr für gesund.
Verbraucher können sich das Geld für den Kauf einer Immobilie so günstig von ihrer Bank leihen wie nie zuvor. Viele überschätzen aber ihre Möglichkeiten.
Lebensversicherungen werden bei den Kunden wieder beliebter. Zwar gingen die laufenden Beitragszahlungen leicht zurück, das Neugeschäft wuchs jedoch um 3,8 Prozent. Gefragt waren vor allem Verträge gegen einen Einmalbeitrag.
Immobilien werden teurer? Trotzdem ist es fast überall in Deutschland langfristig günstiger zu Kaufen als zu Mieten. Nur in 4 bayrischen Landkreisen ist es nicht so.
Die Reichen werden immer reicher, sagt Thomas Piketty - und sein Buch wurde zum Wirtschafts-Bestseller des vergangenen Jahres. Doch jetzt sagt Piketty plötzlich: Seine Thesen sind gar nicht aktuell.
Von heute an kauft die EZB Monat um Monat für 60 Milliarden Euro Wertpapiere, vor allem Staatsanleihen. In der Schuldenkrise ist die EZB zum zentralen Akteur geworden – und betreibt für Griechenlands Banken seit Jahren Konkursverschleppung.
„Zinspilot“ heißt ein Service, mit dem man sein Geld immer auf das Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen verfrachten kann.
Das Ende der Papierwährung ist nur noch eine Finanzkrise entfernt, prophezeit unser Kolumnist. Was heißt das für die Geldanlage?
Europa befindet sich in der Stagnation. Niedrige Zinsen, kaum Wachstum - und das auf Jahre, meint Vermögensverwalter Georg Graf von Wallwitz. Aber so schlimm sei das auch nicht - auch nicht für die Geldanlage.
Die Lebensversicherung ist seit Jahrzehnten der Liebling der deutschen Sparer für die Altersvorsorge. Die mickrigen Zinsen nagen aber zunehmend an den Erträgen. Ergibt eine Lebensversicherung trotzdem noch Sinn?
Die Zinsen sind sehr niedrig. Deswegen sind höhere Tilgungen Pflicht. Doch das Recht zu Sondertilgungen wird noch zu wenig genutzt. Dabei lohnt es sich.
Die Niedrigzinsen machen nicht nur langfristige Geldanlagen wenig attraktiv. Der amerikanische Fondsmanager Bill Gross sieht darin gar einen „unerklärten Währungskrieg“.
Die griechische Regierung leiht sich Geld bei der Rentenkasse des Landes - und zahlt es angeblich auch pünktlich zurück. Die Zinsen sind niedriger als auf dem freien Markt.
Auf den „Dispo“ lässt sich schnell und unbürokratisch zugreifen. Millionen Deutsche nutzen ihn. Doch das schnelle Schuldenmachen ist teuer. Es gibt aber günstigere Alternativen.
Die Banken jammern genauso laut über die Niedrigzinsen wie die Sparer. Das ist scheinheilig, denn dank der Niedrigzinsen verdienen sie gut an ihren Aktienfonds.
Wer ist wirklich schuld an den niedrigen Zinsen?
Bausparverträge sind richtig gut, wenn man heute für ein Vierteljahrhundert niedrige Bauzinsen für spätere Immobilienprojekte festzuzurren will. Bei aktuellen Bauvorhaben sind sie aber meist zu teuer.
Die Sparkassen finden die Zinsen für ihre Sparer zu niedrig. Deshalb rufen sie nach Zuschüssen vom Staat. Doch die Idee hat wenig Freunde - auch nicht unter den Banken.
In Zeiten niedriger Zinsen wirken die Dividenden der Genossenschaftsbanken umso schöner. Allerdings wollen die Kreditinstitute die Geschäftsanteile nicht als Geldanlage verstanden wissen und verweisen auf ihre Besonderheit.
In den USA ist die erste Zinserhöhung nun wohl wirklich zum Greifen nahe. Im Rest der Welt dagegen bleibt das Bild zu gemischt, um ein Auslaufen der lockeren Geldpolitik zu rechtfertigen. Die Divergenz wird das kommende Jahr prägen.