Steuererhöhung für Sparer
Finanzminister Schäuble will bei Zinsen und Dividenden stärker zulangen: Statt pauschal 25 Prozent sollen künftig bis zu 45 Prozent fällig werden. Für wen lohnt sich da noch das Sparen?
Finanzminister Schäuble will bei Zinsen und Dividenden stärker zulangen: Statt pauschal 25 Prozent sollen künftig bis zu 45 Prozent fällig werden. Für wen lohnt sich da noch das Sparen?
Weit mehr als 600 Millionen Euro kostet Lebensversicherte Jahr für Jahr die automatische Erhöhung der Prämien. Diese sogenannte Dynamik ist fast immer ein Verlustgeschäft. Doch ein einfacher Widerspruch reicht.
Am deutschen Aktienmarkt halten sich Anleger zum Wochenschluss zurück. Die Vorgaben aus Asien waren zu schwach und die mögliche Zinswende in den Vereingten Staaten sorgt weiter für Verunsicherung auf dem Parkett.
Zinsentwicklungen zu hinterfragen, lohnt sich nicht. Sie sind wie sie sind. Da ist ein Blick auf den Bund-Terminkontrakt aufschlussreicher. Hier zeigen sich klassische Signale einer Trendwende.
Für Baukredite mit 15 und 20 Jahren Laufzeit verlangt nicht eine Bank die niedrigsten Zinsen - sondern die Allianz. Was steckt hinter diesem Kuriosum?
In den Markt für Festzinsanleihen kommt Bewegung. Die IKB setzt ein kleines Ausrufezeichen und auch die Deutsche Bank kann wenigstens wieder eine Eins vor das Komma schreiben.
Niederländische Banken locken Kunden mit hohen Tagesgeld-Zinsen. Grund ist die besondere Trägheit der Holländer beim Bankenwechsel.
Die demographische Entwicklung hat Auswirkungen auf den Kapitalmarkt. Vieles spricht dafür, dass ältere Menschen höhere Zinsen verursachen. Eine These, die der herrschenden Meinung widerspricht.
Die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe ist angeschlagen. Doch sie ist nur eine von vielen. Tatsächlich krankt das System an einigen grundsätzlichen Problemen.
Australien deckt auf, wie Chevron und Co. ihre Abgaben mindern. Zum Beispiel mit Wucherkrediten an die eigenen Tochtergesellschaften. Der Ärger über die Steuerfreiheit steigt.
Die Fed hatte die Vollbeschäftigung zur Bedingung für höhere Zinsen gemacht. Angesichts der guten Arbeitsmarktzahlen wird die Erhöhung des Leitzinses im Dezember immer wahrscheinlicher.
Die Wirtschaft laufe rund, höhere Zinsen seien daher gerechtfertigt, sagt die Chefin der amerikanischen Notenbank Federal Reserve. Seit Monaten wird über eine Erhöhung des Leitzinses spekuliert.
Die EZB pumpt jeden Monat Milliarden in die Märkte und will ihr Kaufprogramm ausweiten. Doch die Folgen sind gefährlich.
Die Sparkassen sind gut durch die Finanzkrise gekommen. Was wird jetzt aus ihnen? Sie können uns helfen, das herauszufinden.
Der bekannte amerikanische Ökonom rechnet mit dem Irrglauben vieler Politiker ab, den Kontinent über die Währung einen zu wollen. Und er sagt, warum das Milliardenkaufprogramm der EZB wohl ins Leere läuft.
Seit Jahren gestaltet sich die Ertragssuche als schwierig, und zuletzt ist auch die Volatilität gestiegen: Wie man dennoch in Anleihen investieren kann.
Chinas Zentralbank senkt abermals die Zinsen. Damit will das Land die Folgen der schwächeren Konjunktur abmildern. Es gibt aber auch noch einen anderen längerfristigen Grund.
China senkt die Zinsen – und der Dax steigt noch mal schneller. Das Plus vom Freitag ist beachtlich.
Die Europäische Zentralbank erwägt, die Geldpolitik weiter zu lockern. Auch die Zinsen für Sparer auf dem Tagesgeldkonto sind niedrig wie nie – aber negativ sind sie noch nicht. Wo Sie das meiste bekommen.
Eine kleine Schweizer Bank macht ganz offen, was andere Banken verdeckt probieren. Nun werden prompt die Mitarbeiter als Verbrecher beschimpft.
Trotz niedriger Zinsen hält die Mehrheit der Deutschen ihr Geld in Anlagen mit geringen Renditen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, bleibt die Liebe zu Sparbuch und Tagesgeld hierzulande konsequent.
Eigentlich sollen Anleihen Sicherheit ins Depot bringen. Doch seit einiger Zeit machen Anleger mit ihnen nur noch Verluste. Wer Anleihen halten will müsste bizarrerweise noch stärker in sie investieren - besser ist aber eine andere Strategie.
Kein vorübergehendes Phänomen: Inzwischen haben zahlreiche Länder eine negative Rendite bei Staatsanleihen. Private Bankkunden sind davon weitestgehend nicht betroffen. Nur in der Schweiz ist die Situation speziell.
Der Börsengang von Hapag-Lloyd fällt kleiner aus, Wacker Neuson senkt die Prognose. Netflix verfehlt bei Kundenzuwachs das Ziel und die Aktuare warnen vor der Abschaffung des Garantiezinses.
Die meisten Institute glauben, dass die Fed im Dezember die Zinsen anhebt und die EZB ihr Anleihekaufprogramm verlängert. Der Euro werde hingegen schwächer.
Die Fidor Bank lässt ihre Kunden über Zinsen abstimmen. Sobald 2000 Nutzer auf der Fidor-Seite „Gefällt mir“ anklicken, steigt der Guthabenzins oder fällt der Dispozins. So spannt sie die Leute als Werbeträger ein.
Viele Länder haben ihre Währungen an den Dollar gekoppelt. Wenn jetzt die Zinsen steigen, drohen Konflikte.
Wem soll man sein Tagesgeld anvertrauen? Außer der VW Bank locken auch russische Institute, eine Bank aus Griechenland und ein Nachfolger der Hypo Alpe Adria mit etwas höheren Zinsen.
Eine weitere Finanzkrise in den Schwellenländern dürfte ausbleiben. Wirtschaftlich bedeutsam ist nämlich nicht, ob die amerikanischen Währungshüter den Leitzins leicht erhöhen. Sondern was sie danach tun.
Die niedrigen Zinsen machen alle Vorsorgepläne zunichte. Da hilft nur mehr sparen oder länger arbeiten. Doch wie viele zusätzliche Arbeitsjahre sind nötig?
Dass die Sparer unter niedrigen Zinsen leiden, ist klar. Doch was macht der Niedrigzins mit den Gewinnen von Banken? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat das jetzt untersucht.
Die Lage der Bausparkassen ist nicht rosig. Bislang dürfen sie kein Geld in Aktien anlegen. Jetzt wird darüber gestritten, ob man das ändern soll. Das Gegenargument: Aktien sind nicht so sicher. Wie stark darf man mit Sparergeld spekulieren?
Die Chefs von Bundesbank und amerikanischer Notenbank die aktuellen Inflationsziele von rund zwei Prozent ökonomisch begründet und verteidigt. Nullinflation taugt ihres Erachtens als Ziel nichts; höhere Raten als 2 Prozent ebenso wenig.
Gehen die Niedrigzinsen zu Lasten der Vermögen? Nicht unbedingt. Zwar schon eher zu Lasten der Sparer, aber der Effekt ist nicht so groß, befinden Wirtschaftsforscher.
Offenbar war die Sitzung der Fed am Donnerstag „spannungsgeladen“. Nicht alle Notenbanker waren mit der Entscheidung, die Zinserhöhung zu verschieben, einverstanden.