Noch tiefere EZB-Zinsen werden immer wahrscheinlicher
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine geldpolitischen Instrumente heute nicht geändert, stellt die Märkte aber auf fallende Zinsen ein.
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat seine geldpolitischen Instrumente heute nicht geändert, stellt die Märkte aber auf fallende Zinsen ein.
Wieder müssen namhafte Unternehmen ihre Jahresziele nach unten korrigieren. Die Börse lässt sich davon jedoch kaum beeindrucken: Die Kurse steigen deutlich.
Unser Autor hält eigentlich nicht viel von Bausparverträgen – zu oft sind die Zinsen nicht attraktiv genug. Es sei denn, Sie berücksichtigen ein paar wichtige Faktoren.
Wir leben in einer verkehrten Welt: In Zeiten negativer Zinsen lohnt sich das Sparen nicht mehr. Es wird attraktiv, sich zu verschulden.
Ein hochrangiges Mitglied der Notenbank Fed hat sich bei der Steuerung der amerikanischen Zinspolitik für vorbeugende Maßnahmen ausgesprochen. Das schürt Spekulationen an den Finanzmärkten.
Viele schlechte Nachrichten setzen der Weltkonjunktur zu. Selbst die Notenbanken werden uns nicht vor der Krise bewahren können.
Im Schnitt gibt es für Festgeld auf zwei Jahre bei den Banken nur 0,36 Prozent. Das ist der tiefste Stand aller Zeiten. Wer sucht, findet aber etwas höhere Angebote.
Die Börsen in Amerika haben in Erwartung sinkender Leitzinsen zum Ende der Woche Rekorde markiert. Der deutsche Leitindex Dax dagegen schloss mit einem Minus.
Der Fed-Chef erfüllt Donald Trump seinen Wunsch nach niedrigen Zinsen. Und doch wird er dem Eindruck widerstehen wollen, die formal in ihren Entscheidungen unabhängige Notenbank folge Anweisungen aus dem Weißen Haus.
Der türkische Präsident Erdogan will die Notenbank runderneuern. Der Kurs der Lira zeigt sich dennoch stabil. Doch Investoren rechnen später mit Ungemach.
Das hoch verschuldete Italien nutzt das günstige Umfeld, um sich niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum zu sichern. Das Interesse der Anleger an der neuen Anleihe ist groß.
Recep Tayyip Erdogan schließt die Reihen. Der Verlust der Unabhängigkeit der Zentralbank aber zerschießt das Vertrauen der Investoren.
Die niedrigen Zinsen haben nicht nur Folgen für die Sparer. Sie begünstigen auch mächtige Digitalkonzerne – und machen alle anderen ärmer. Ein Gastbeitrag.
Der Leitzins hierzulande ist historisch tief. Dennoch schafft es die Inflation nicht, das angepeilte Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen. Eine alternative Geldpolitik könnte helfen.
Manche Baukredite gibt es jetzt schon für 0,5 Prozent im Jahr. Auch Autokredite werden billig wie nie in der Geschichte. Ein Vorgeschmack auf die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde?
In einer Zeit weniger üppig fließender Öleinnahmen verschuldet sich auch das Königreich Saudi-Arabien, jetzt erstmals auch in Euro. Doch auch die arabischen Zinsen sind nicht üppig.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt davor, der Geldpolitik die Hauptverantwortung für die Stützung der Weltkonjunktur aufzubürden. Sorge bereitet ihr der Anstieg der Unternehmensschulden.
Lange blieb der Goldpreis wenig verändert. Seit einigen Tagen zieht er deutlich an und hat ein Rekordniveau erreicht. Einiges spricht für eine Fortsetzung.
Geld für ein Haus zu leihen und am Ende sogar weniger zurückzuzahlen: Bislang waren solche Versprechen meist Lockangebote. Doch jetzt ist es tatsächlich möglich - wenn Hausbauer Förderkredite geschickt nutzen.
Martin Feldstein hat die Schwierigkeiten, die die gemeinsame europäische Währung heraufbeschwören würde, so klar gesehen wie kaum ein anderer amerikanischer Ökonom.
Agustín Carstens ist einer der wichtigsten Notenbanker der Welt. Im Interview spricht er über die guten Seiten der EZB-Politik, das Verschwinden der Inflation und das Ende des Bargeldes.
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Die Deutschen werden immer älter. Deshalb werden alte Gewissheiten der Geldanlage ungültig. Ob Eigenheim oder Sparbuch – alles muss überdacht werden.
Ein kleiner Lichtblick in tristen Nullzinszeiten: Deutsche Banken machen den Sparern wieder bessere Angebote. Auch im Ausland gibt es etwas zu holen.
Niedrige Bauzinsen verführen zum Immobilienkauf. Doch das Eigenheim ist teurer, als viele vermuten. Die F.A.S. hat recherchiert, wer sich den Traum noch erfüllen kann. Eine Rechnung.
Viele Banken und Sparkassen versuchen ihre hoch verzinsten langfristigen Sparverträge loszuwerden. Was das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs zu Prämiensparverträgen jetzt für die Betroffenen bedeutet.
Ganz leicht steigen die Zinsen für Festgeld zurzeit – zumindest im Durchschnitt. Das liegt vor allem an einem schwedischen Zahlungsdienstleister.
Für Darlehen mit fünf Jahren Zinsbindung zahlen Kreditnehmer jetzt noch weniger als im Herbst 2016. Das ist nicht nur ein historisches Tief in Deutschland, sondern kann für Hausbauer auch langfristig von Vorteil sein.
Die tiefen Zinsen reißen Lücken in die Altersversorgung. Denn der Zinseszinseffekt unterstützt nicht mehr. Noch mehr zu sparen und mit anderen Anlageformen höhere Risiken einzugehen sind mögliche Gegenmaßnahmen.
Wer keine hohen Dispozinsen zahlen möchte, aber einen Kreditrahmen braucht, sollte sich mit einem Rahmenkredit anfreunden. Die Angebote sind aber eher dünn gesät und höchst unterschiedlich.
Ein Ende der Nullzinszeit ist noch lange nicht in Sicht. Wohin das führt, lässt sich im fernen Japan beobachten. Kann es in Europa auch zu solchen Verhältnissen kommen?
Wer baut, der muss sich entscheiden: Soll er sich die günstigen Zinsen für lange Zeit sichern – oder lieber ein noch günstigeres kurzfristiges Darlehen aufnehmen?
Seit 1995 haben Edelsteine jährlich einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 8 Prozent verzeichnet. Nun wirbt der erste Farbedelsteinfonds um Anleger.
Wer bei der Finanzierung seiner Immobilien am Ende des Monats noch Überschüsse zur Verfügung hat, ruht sich meist auf diesem Polster aus. Unser Finanzanalytiker mahnt: Zu dieser „Strategie“ gibt es vernünftigere Alternativen.
Schulden machen ist eine gefährliche Sache. Der Staat sollte sich da zurückhalten.
Manche Ökonomen behaupten, die niedrigen Zinsen lägen am langsamen Wirtschaftswachstum. Unsinn! Schuld daran sind die Zentralbanken.