Teure Häuser
Zum ersten Mal seit elf Jahren erhöht die EZB die Zinsen. Dass deswegen nun eine Immobilienblase platzt, dafür gibt es keine Anzeichen. Der große Preisverfall dürfte nicht vor der Tür stehen.
Zum ersten Mal seit elf Jahren erhöht die EZB die Zinsen. Dass deswegen nun eine Immobilienblase platzt, dafür gibt es keine Anzeichen. Der große Preisverfall dürfte nicht vor der Tür stehen.
Die Zinsausgaben im Bundeshaushalt steigen deutlich. Die neue zehnjährige Bundesanleihe wird mit dem höchsten Zinskupon seit dem Jahr 2014 ausgestattet.
Zinswende und starker Dollar bringen zwar aufstrebende Volkswirtschaften in Bedrängnis, aber einige sind darauf vorbereitet. Manche Fachleute sehen sogar schon Einstiegsgelegenheiten.
Immer mehr Banken reagieren auf die Pläne der EZB für Zinserhöhungen im Juli und September. Nach und nach sollen die Negativzinsen für Bankkunden verschwinden. Die ersten Institute kündigen sogar schon wieder höhere Sparzinsen an.
Die Zinswende und die Inflation verändern die Bilanzen der Unternehmen erheblich. Ein Blick auf Firmenwerte, Pensionsrückstellungen und Immobilienportfolios tut Not.
Auf dem australischen Häusermarkt zeigt sich, was höhere Zinsen bedeuten. Angesichts enormer Schulden und flexibler Zinsen warnen Banker schon vor einem Hurrikan.
Die Zinsen steigen und belasten damit auch den Bundeshaushalt. Finanzminister Lindner will deswegen nun Subventionen für Elektroautos streichen.
Gerade erst hat sich Offenbach von Altschulden befreit und wieder frei verfügbares Geld. Der Ukrainekrieg, steigende Energiepreise und Inflation dürften es aber schwer machen, künftig ausgeglichene Etats aufzustellen.
Inflation, Zinswende, Gasknappheit – in der Weltwirtschaft braut sich einiges zusammen. In den USA merken die Konsumenten schon jetzt die Folgen, zum Beispiel an steigenden Hauspreisen. Wie schlimm wird es kommen?
EZB-Präsidentin Christine Lagarde stoppt zunächst den Renditeanstieg der Staatsanleihen Südeuropas. Sie verbreitet die Botschaft vom neuen „Anti-Fragmentierungsinstrument“ gegen eine neue Eurokrise. Aber währt diese Ruhe lange?
Die Bank of England hat zum fünften Mal innerhalb von sieben Monaten den Schlüsselzins erhöht. Hohe Inflationsraten bereiten den britischen Währungshütern Sorgen.
Die EZB erhöht demnächst die Leitzinsen und fährt die Anleihekäufe weiter zurück. Während Italien in den Fokus rückt, ist Griechenland dank seiner Schuldenstruktur weniger gefährdet.
Die Geldhäuser sind heute zwar besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Sie haben sich zusammengeschlossen und von faulen Krediten getrennt. Die Anleger bleiben dennoch vorsichtig.
Die EZB hat ihren Worten Taten folgen lassen. Erst wird das Anleiheankaufprogramm gestoppt, dann steigen die Zinsen. Was bedeutet das für Anleger?
Eine Umfrage unter Volkswirten zeigt: Nach der ersten Zinserhöhung seit elf Jahren im Juli dürfte ein größerer Zinsschritt im September folgen – und dann noch mehrere Trippelschritte in diesem Jahr.
Bei der Abschaffung der Negativzinsen will Deutschlands größte Bank nicht vorpreschen, sondern erst konkrete Zinsschritte der Europäischen Zentralbank abwarten. Daher wird das Verwahrentgelt wohl erst im Oktober wegfallen.
Die Europäische Zentralbank will jetzt endlich die Inflation bekämpfen. Doch der Erfolg ist ungewiss. Und die Nebenwirkungen sind unangenehm.
Die populistischen Parteien Italiens könnten im nächsten Jahr wieder die Oberhand gewinnen. Die Zinswende gibt ihnen den Anlass, die EZB anzugreifen. Das gibt einen Vorgeschmack darauf, was Italien und Europa droht.
Die Europäische Zentralbank will wachsende Zinsunterschiede in der Währungsunion einebnen. Doch für Italien wäre das der falsche Weg.
Die Renditen steigen, die Aktienkurse fallen: Die Investoren zweifeln an den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank.
Die Europäische Zentralbank leitet die Zinswende ein und fährt die Anleihekäufe zurück. In ihrem Führungsgremium haben sich die Mehrheiten verändert: Das belastet Aktienkurse und Anleihen südeuropäischer Länder. Auch Folgen für Sparer sind absehbar.
Die Deutschen sind sicherheitsorientierte Sparer, Garantieprodukte auch mit modifizierten Sicherheitskonzepten nach wie vor beliebt. Berechnungen zeigen aber: Andere Modelle schneiden besser ab. Und was ist mit dem Sparbuch?
Die EZB kündigte am Donnerstag nach einer Ratssitzung in Amsterdam an, die Zinsen im Juli um 0,25 Prozentpunkte anheben zu wollen. Falls dieser Schritt nicht ausreichen sollte, stellt EZB-Präsidentin Christine Lagarde weitere Maßnahmen in Aussicht.
Fast 5000 neue Wohnungen wurden im vergangenen Jahr in Frankfurt genehmigt. Doch steigende Baukosten und höhere Zinsen drücken die Stimmung.
Investitionen in die Digitalisierung sollten jetzt vorgezogen werden. Damit kann man den gewinnmindernden Folgen des Zinsanstiegs in der Immobilienwirtschaft entgegenwirken.
„Jetzt kaufen, später bezahlen“-Angebote gibt es viele. Doch die meisten kommen von Banken. Apple dagegen will sein Angebot in Eigenregie bereitstellen. Die notwendigen Lizenzen dafür habe man.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag angekündigt, im Juli die Zinsen anheben zu wollen. Damit reagiert die Notenbank auf die stark gestiegene Inflation.
Die Europäische Zentralbank setzt sich gegen die Teuerung endlich zur Wehr. Die Einmütigkeit im Zentralbankrat ist nicht alltäglich. Aber die EZB müsste noch zupackender handeln.
Der EZB-Rat stellt ganz konkret höhere Leitzinsen in Aussicht und lässt die Netto-Anleihekäufe zeitnah auslaufen. Verbraucher spüren jetzt schon erste Auswirkungen.
Der Bund plant ein Gesetz zum Ausbau der Windenergie, Stoltenberg trifft sich mit Scholz und Lambrecht, der EZB-Rat befasst sich mit den Zinsen und Salvini steht vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Immobilienboom stellt viele Deutsche immer wieder vor die Frage: Kaufen oder Mieten? Fachleute rechnen nun neu vor, was abhängig von den Zinsen vorteilhaft ist.
In der Türkei gehen die Lebenshaltungskosten durch die Decke. Doch der Staatspräsident verschreckt die Finanzmärkte anstatt sie zu beruhigen.
In der Türkei gehen die Lebenshaltungskosten durch die Decke. Doch der Staatspräsident verschreckt nun auch noch die Anleger.
Obwohl die Preis in der Türkei immer schneller steigen, will der türkische Staatspräsident von einer strafferen Geldpolitik weiter nichts wissen. Und nun?
Eine kleine Bank in Thüringen hat vor acht Jahren als erste Minuszinsen eingeführt – und war plötzlich im ganzen Land bekannt. Heute ist ihr Chef froh, dass das Experiment wohl bald zu Ende geht.