Kräftige Verluste am Aktienmarkt
Die amerikanische Notenbank Fed hat mit ihrer pessimistischen Einschätzung der Lage der Wirtschaft die Anleger auch in Europa verunsichert. Das belastet am Donnerstag die europäischen Börsen.
Die amerikanische Notenbank Fed hat mit ihrer pessimistischen Einschätzung der Lage der Wirtschaft die Anleger auch in Europa verunsichert. Das belastet am Donnerstag die europäischen Börsen.
Mit Zahlen von Unternehmen wie Linde, Wacker Chemie, Samsung, Motorola, AMD, Baidu, Fiat, Total, PSI oder Morphosys setzt sich der Reigen an Quartalszahlen auch am Freitag fort. Unter den Wirtschaftsnachrichten ist unterdessen vor allem die von Frankreich für 2011 gesenkte Wachstumsprognose erwähnenswert.
Oracle überrascht mit einem starken Neulizenz-Geschäft, Microsoft erhöht die Dividende, Adobe rechnet mit einem guten Jahresendgeschäft. Air Berlin verringert die Flotte um mehr als zehn Prozent und Manchester United verschiebt offenbar seinen Börsengang.
Honda zieht nach einem Gewinneinbruch die Absatzprognose zurück. Der starke Franken lastet auf dem Gewinn von Clariant, die Credit Suisse streicht 1000 weitere Stellen und Commerzbank-Chef Blessing fordert ein Nachdenken über die Notwendigkeit bestimmter Finanzmarktinstrumente. Der Einzelhandel erwartet hohes Wachstum, Japan will weiter in den Euro-Rettungsfonds investieren , der die Bestnote „AAA“ bekommen hat.
BASF verdient operativ weniger, Daimler spürt leichte Dämpfer, Vossloh wird von Projektverzögerungen weiter belastet, die Gewinne der Lufthansa und von Aixtron brechen ein. Bayer baut dagegen den Gewinn deutlich aus, auch Umsatz und Gewinn von Wirecard steigen, ebenso wie bei Rhön-Klinikum. Auch Gildemeister übertrifft die Gewinnerwartungen. Takkt profitiert vom starkem Deutschland-Geschäft, die Comdirect hebt das Ergebnisziel an und KWS Saat legt ebenfalls bei Umsatz und Gewinn stark zu.
Mit MF Global fällt die erste große amerikanische Finanzfirma der Schuldenkrise zum Opfer. Chinas Industrie wächst so langsam wie seit mehr als zwei Jahren nicht. Die Credit Suisse verfehlt die Erwartungen. Südkorea erklärt sich zu Diskussionen über Hilfe für die Euro-Zone bereit, Australiens Zentralbank senkt den Leitzins und die Produktion von Lynas verzögert sich.
Die Bafin prüft die Kapitalanlagen der Versicherungen bei Banken, der HSBC-Einkaufsmanagerindex für China erholt sich, ebenso Japans Handelsbilanzüberschuss. QSC bekräftigt seinen Dividendenplan, Gazprom will den hessischen Versorger Envacom übernehmen, Olympus umstrittene Zukäufe prüfen, Mengniu Pfizers Babynahrungssparte kaufen, Freenet erwägt Zukäufe in neuen Märkten.
Oracle überrascht mit einem starken Neulizenz-Geschäft, Microsoft erhöht die Dividende, Adobe rechnet mit einem guten Jahresendgeschäft. Air Berlin verringert die Flotte um mehr als zehn Prozent und Manchester United verschiebt offenbar seinen Börsengang.
Die Hoffnung auf Fortschritte bei der Lösung der Schuldenkrise in Europa und eine geldpolitische „Lockerungsübung“ in den Vereinigten Staaten haben dem Dax und dem F.A.Z.-Index am Dienstag deutliche Kursgewinne beschert.
Ernüchterung nach dem Finanzministertreffen und wieder verstärkte Sorgen um Griechenland haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Montag auf Talfahrt geschickt. Der Dax ging mit einem Minus von 2,83 Prozent aus dem Handel.
Der brasilianische Real gehörte in den vergangenen Jahren zu den stärksten Währungen. Nun wertet er seit Tagen ab, nachdem die Wachstumsphantasie nachlässt und die Zentralbank den Leitzins gesenkt hat.
Der Dax hat am Freitag an seine seit Dienstag laufende Gewinnserie angeknüpft und sogar zeitweise wieder die Marke von 5600 Punkten übersprungen. Händler konzentrieren sich auf den großen Verfall von Terminkontrakten auf Aktien und Indizes an den Derivatebörsen.
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes verzeichnen am Donnerstag deutliche Kursgewinne. Anschlusskäufe nach dem am Vortag gestarteten Befreiungsschlag sollten die Erholung in Hoffnung auf Fortschritte bei der Bekämpfung der Schuldenkrisen in Europa weiter vorantreiben, heißt es optimistisch.
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich im frühen Handel am Mittwoch behauptet und damit von tieferen Kursen zum Start erholt. Unter Druck stehen erneut die Aktien der deutschen Bank und der Commerzbank nach der Bonitätsabstufung französischer Banken durch Moody´s. Daneben verweisen Händler auf schwache Vorlagen aus Asien.
Gestützt auf positiv interpretierte Vorgaben nach einem Schlussspurt am Vorabend an der Wall Street verbuchen die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Dienstag im frühen Handel zunächst deutliche Kursgewinne. Bald aber drehte der Markt wieder ins Minus.
Die sich verschärfende Diskussion über eine Pleite Griechenlands und die drohende Herabstufung französischer Banken haben die Anleger an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn verschreckt.
Des Deutschen liebste Fluchtwährung ist ihm abhanden gekommen. Aber es gibt Alternativen - und mehr Gelegenheiten als man meinen mag.
Der Kurs des Euro ist gegenüber der japanischen Währung auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Das ist allerdings nicht dramatisch, da bisher allenfalls die frühere Unterbewertung des Yen ausgeglichen wurde.
Verstärkte Sorgen um die Eurozone, insbesondere um eine mögliche Pleite Griechenlands, haben den deutschen Aktienmarkt am Montag auf eine weitere Talfahrt geschickt. Der Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark habe die Sorgen um die Zukunft der Eurozone wieder verstärkt, heißt es.
Wegen schwacher Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien sind die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Freitag schwächlich in den Handel gestartet. „Die Reden von Ben Bernanke und Barack Obama konnten den Märkten keine positiven Impulse verleihen“, hieß es.
Texas Instruments kappt erneut die Prognose, Verbund senkt Jahresziel, Empfehlung für amerikanische Zulassung von Xarelto (Bayer), Swiss Re - 2011 zweitteuerstes Katastrophenjahr, VW-Porsche-Fusion scheitert vorerst, Stellenabbau bei Conergy, Japans Wirtschaft schrumpft, Basiseffekt dämpft Preisauftrieb im deutschen Großhandel, Chinas Preisauftrieb lässt etwas nach - Industrieproduktion wächst langsamer, Griechenland nennt Konzerne mit Steuerschulden
Aus Angst vor Staatsverschuldung und Geldentwertung suchen Anleger Zuflucht in anderen Währungen als Euro, Dollar, Yen und Pfund. Der skandinavische Markt ist attraktiv - aber zu klein.
Die amerikanische Wirtschaft hängt laut Fed weiter in den Seilen, der deutsche Handelsbilanzüberschuss ist geringer als erwartet. Die EU-Bankenaufsicht sorgt sich hinsichtlich einer Liquiditätsklemme. Der Euro bringt Deutschland laut KfW jährlich bis zu 30 Milliarden Euro.
SAP kauft den Softwarehersteller Right Hemisphere, Groupon verschiebt den Börsengang. Eine Rekapitalisierung der Banken in Eurozone ist angeblich nicht geplant, Japans Zentralbank lässt den Leitzins unverändert und die Wirtschaftsverbände fordern ein klares Bekenntnis zum Euro.
Der Dax hat am Dienstag den vierten Handelstag in Folge mit Verlusten geschlossen und ging nach einem Minus von einem Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2009 aus dem Handel. Ein zwischenzeitlicher Erholungsversuch missglückte.
„Azumi - wer?“ So lautete die in den vergangenen Tagen in Japan häufig gestellte Frage. Denn der neue japanische Finanzminister ist bislang nicht mit Aussagen zur Finanzpolitik aufgefallen.
Die Schweizer Notenbank akzeptiert nur noch deutsche und französische Staatsanleihen. Sie kaufe offenbar direkt, hieß es aus Finanzkreisen.
Verunsicherte Anleger stehen am Freitag am Aktienmarkt überwiegend auf der Verkäuferseite. „Die Anleger haben Angst, dass die amerikanischen Arbeitsmarktdaten enttäuschen und die Rezessionsängste noch einmal verschärfen könnten,“ sagen Händler.
Die Hoffnung auf eine weitere geldpolitische Lockerung in den Vereinigten Staaten hat die Anleger am Montag an den deutschen Aktienmarkt gelockt. „Der Markt klammert sich nun an die Hoffnung, dass im September etwas kommt“, sagt ein Händler.
Wulff rechnet in Lindau mit den Euro-Rettern ab, junge Ökonomen diskutieren mit den Göttern der Disziplin. Es gibt hohe Theorie und heiße Tänze.
Der deutsche Aktienmarkt verzeichnet am Donnerstag weitere Zugewinne. Händler machen dafür vor allem die freundlichen Vorgaben aus Asien und den Vereinigten Staaten verantwortlich.
Die Herabstufung der Bonitätsnote Japans beeindruckte die Märkte kaum. Noch finanzieren die Bürger die immensen Schulden des Landes. Doch die hartnäckige Deflation erscheint zunehmend wie ein Menetekel.
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Mittwoch im frühen Geschäft nach einem volatilen Start wenig verändert. Händler sprechen von einer abwartenden Haltung der Anleger: „Wie es weitergeht hängt am ifo-Index“, heißt es.
Aus Verunsicherung über die Konjunktur-Aussichten ziehen sich am Montag weitere Anleger aus dem deutschen Aktienmarkt zurück. „Die Vorgaben aus Asien lesen sich nicht gut“, sagt ein Börsianer.
Die Automobilindustrie fürchtet keine dramatischen Einbrüche, SAP sieht keine Krise und der Börsencrash beschert der Comdirect sogar Rekorde. Ex-Commerzbank-Risikovorstand Hartmann kritisiert Insidergeschäfte und Thailands Wirtschaft schrumpft unerwartet.
Die Angst vor einem Abgleiten der Weltwirtschaft in die Rezession schickt die Kurse der deutschen Aktien am Freitag abermals auf Talfahrt. Auch die Börsen in London, Paris und Mailand notierten im Minus.