Deutsche Aktien weiter schwach
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag abermals schwächer eröffnet. Belastend wirken sich nach Angaben von Händlern die gesenkten Wachstumsprognosen von Morgan Stanley für China und Taiwan aus.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag abermals schwächer eröffnet. Belastend wirken sich nach Angaben von Händlern die gesenkten Wachstumsprognosen von Morgan Stanley für China und Taiwan aus.
Kabel Deutschland schreibt schwarze Zahlen, Lenovo verdoppelt den Gewinn, der von Highlight stagniert, der von Voestalpine wächst. SAF-Holland kann die Nachfrage kaum bewältigen und die Schweizer Regierung plant Milliarden-Ausgaben gegen die Franken-Stärke.
In dem weiterhin unsicheren Börsenumfeld hat der Dax am Mittwoch seine Vortagesverluste ausgeweitet. Am Ende ging der Leitindex mit einem Minus von 0,77 Prozent auf 5948,94 Punkte aus dem Handel, während der F.A.Z.-Index um 0,81 Prozent nachgab.
Interventionen haben nur Aussicht auf Erfolg, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt und in überzeugender Form getätigt werden. Reicht die erneut aufgestockte Liquiditätsversorgung um den Franken zu schwächen oder sind massive Verkäufe nötig?
Börsianer haben das Ergebnis des deutsch-französischen Gipfeltreffens als unbefriedigend bewertet. In Reaktion fallen die Aktienkurse. Die derzeit brennenden kurzfristigen Probleme der Währungsunion seien nicht adressiert worden, schreibt etwa die Commerzbank in einem Kommentar.
Schwache Wirtschaftsdaten haben die Erholung am deutschen Aktienmarkt erst einmal beendet. Der Dax machte am Nachmittag aber einen Großteil seiner zwischenzeitlichen Tagesverluste wieder wett, scheiterte aber knapp an der 6.000-Punktemarke.
Enttäuscht von einer fast stagnierenden deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal ziehen sich Anleger am Dienstag aus dem Aktienmarkt zurück. Vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise seien das alarmierende Zeichen, sagen Händler.
Nach zwei Tagen könnte die Erholung an den Börsen schon wieder zu Ende gehen. Die wirtschaftliche Nachrichtenlage ist nicht gut und von Unternehmensseite gibt es wenig kräftige Impulse.
Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag seine Erholung mit moderatem Tempo fortgesetzt. Der Dax war bereits zum Handelsstart über die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Punkten gesprungen und hatte sich über dieser Schwelle gehalten.
Der schwächer gestartete Dax ist am Freitagmorgen noch knapp einer Dreiviertelstunde um den Vortagesschluss gependelt. Börsianer sprachen von anhaltend hoher Unsicherheit und entsprechenden Schwankungen. Der VDax New, der als Indikator der Schwankungsbreite des Index gilt, lag mit über 47 Punkten auf Krisenniveau.
Die Kombination aus Schuldenproblematik diesseits und jenseits des Atlantiks, das Management dieser Schuldenproblematik und die offenen Fragen bezüglich der weltweiten Konjunkturabschwächung setzen den internationalen Aktienmärkten zu.
Hedgefonds werben gern damit, dass sie in jeder Marktlage Gewinn erzielen. Doch die Wette des Hedgefonds-Stars John Paulson auf Finanzwerte ging nicht auf. Seine Gesellschaft streicht hohe Verluste ein. Die Gewinner sind andere.
Gestützt auf eine vergleichsweise stabile Entwicklung der Börsen in Asien haben die deutschen Aktienindizes am Donnerstag zu einem neuerlichen Erholungsversuch angesetzt und zum Teil deutliche Kursgewinne erzielt. Anleger sollten sich angesichts der deutlich gestiegenen Volatilität an den Märkten, die der VDax-Index zeigt, dennoch auf weiter starke Schwankungen einstellen, sagten Börsianer.
An der New Yorker Börse ist der Dow-Jones-Index um mehr als 540 Punkte eingebrochen. Der Handel an der Wall Street hatte bereits mit deutlichen Kursverlusten begonnen. Auch der Dax war nach anfänglicher Erholung in die roten Zahlen geraten.
Die amerikanische Zentralbank hat mit der Aussicht auf anhaltend tiefe Zinsen an den Börsen kurzfristig für eine technische Kurserholung gesorgt. Dafür ist jedoch die Volatilität des Schweizer Frankens auf neue Rekorde gestiegen.
Die Aussicht auf eine Fortsetzung der ultra-lockeren amerikanischen Geldpolitik hat die zweiwöchige Talfahrt des Aktienmarktes am Mittwoch vorerst beendet. Trotz Gewinneinbußen durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen gehört die Commerzbank zu den Favoriten.
Nach der Herabstufung der Bonitätsnote der Vereinigten Staaten wollen die G7 die Finanzmärkte stabilisieren, warnt China warnt Turbulenzen und sehen Ökonomen den deutschen Aufschwung gefährdet. Die EZB will weitere Staatsanleihen aufkaufen und bei Eon droht angeblich ein massiver Stellenabbau.
In unruhigen Zeiten suchen viele Anleger in erster Linie Sicherheit und nicht so sehr hohe Renditen. Eine Kapitalanlage ohne jegliches Risiko existiert allerdings nicht. Dieser Beitrag untersucht die Eignung von sechs verbreiteten Anlageformen in Krisenzeiten.
Nach Kurseinbrüchen am Donnerstag ging die Aktienverkaufswelle am Freitag in Asien und auch in Europa zunächst weiter. Optimistisch interpretierte amerikanische Arbeitsmarktdaten führten an den Märkten in Europa nur kurzzeitig zu einer Erholung.
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Start in den Freitag fort. Gegen 9.45 Uhr verliert der Dax 2 Prozent oder 129 auf 6.285 Punkte. Im Tagestief hatte er allerdings bereits bei 6.153 Punkten gelegen.
Telecom Italia tief in roten Zahlen, Prudential mit Gewinnzuwachs, RBS in der Verlustzone, New York will Hypotheken-Vergleich der Bank of America anfechten, First Solar kappt Jahresprognose, China-Boom für General Motors vorbei, Kreise - China Everbright Bank verschiebt Milliarden-Börsengang, Italiens Industrieproduktion enttäuscht, Spanien: Industrieproduktion gesunken, Händler - Japan hat erneut am Devisenmarkt interveniert, Indonesiens Wirtschaftswachstum legt zu, griechisches Parlament verabschiedet Bündel von Reformgesetzen
Interventionen der japanischen Zentralbank führen dazu, dass der Yen am Donnerstag gegen restlos alle Währungen weltweit zum Teil deutlich abwertet. Faktisch haben sie kaum eine Grundlage, denn der Yen ist nicht überbewertet.
Dank freundlicher Vorgaben der Übersee-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zur Erholung angesetzt. Aktien seien nun wieder „ziemlich billig, was dem Markt helfen sollte, erst einmal einen Boden zu finden,“ heißt es mit dem notorischen Grundoptimismus.
Deutsche Telekom mit Umsatzrückgang, Adidas enttäuscht hohe Erwartungen, Münchener Rück und Swiss Re steigen Gewinne, Rio Tinto mit Rekordgewinn, Megaverlust von Lloyds, Postbank mit Verlust, Beiersdorf ist optimistisch, Fraport schraubt die Erwartungen hoch, SGL mit überraschendem Gewinnplus, Tognum entwickelt sich robust, Dürr fährt Sonderschichten, ProSiebenSat.1 wächst leicht, Drägerwerk verdient weniger, Enel profitiert vom Auslandsgeschäft, Axa steigert den Gewinn, ING von Griechenland belastet, Franken und Rohstoffkosten bremsen Givaudan
1673 Dollar für 31,1 Gramm: Sorgen um eine Verschärfung der Schuldenkrise beflügeln den Goldpreis. Auch hohe Zuflüsse in Goldfonds und Zentralbankkäufe treiben den Preis des Edelmetalls.
Die Schweizer Zentralbank versucht am Mittwoch einmal mehr, sich erneut dem längst selbstreferentiell gewordenen Aufwertungstrend des Frankens zu stellen und interveniert geldpolitisch und verbal. Zumindest kurzzeitig hilft es.
Der Dax hat am Mittwoch den siebten Handelstag in Folge seine Talfahrt fortgesetzt. Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum belasteten ebenso wie düstere charttechnische Aussichten, heißt es.
Axel Springer sieht sich auf Kurs, Fuchs Petrolub mit Ergebnisplus, Kuka - Rekord bei Auftragseingängen, Suzuki profitiert von Einmaleffekt, Société Générale mit Gewinneinbruch, Rekordergebnis von Standard Chartered, Hertz schafft Ergebniswende, Brasilien stützt Industrie, Vereinigte Staaten: Ratingagenturen warnen - Senat stimmt Schuldenkompromiss zu - deutsche Autos gefragt
Die Aufwertungsbewegung des Schweizer Frankes ist phänomenal und bisher ungebrochen. Am Dienstag fiel der Kurs im professionellen Handel auf bis zu 1,1 Franken je Euro und auf bis zu 0,78 Franken je Dollar. Kursrekorde gibt's auch in Osteuropa.
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach dem Kursabsturz zum Wochenstart am Dienstag erneut leichter. „Die Investoren kaufen nicht“, so ein Händler. Und dieser Umstand könne noch weiter anhalten. Auch wenn Deutschland weiterhin ein gutes Wirtschaftswachstum bei hoher Beschäftigung und einer moderaten Staatsverschuldung aufweise, belaste das Umfeld.
Media-Saturn bremst Metro, BMW fährt Rekordgewinn ein, Toyota - rote Zahlen, Fresenius setzt sich höhere Ziele, FMC bekräftigt Ausblick - Übernahme, Post hebt Prognose an, BNP Paribas spürt die Griechenlandkrise, Barclays-Gewinn fällt, Xstrata steigert Halbjahresgewinn um 27 Prozent, Gildemeister mit Auftragsflut, Wacker Chemie bestätigt Prognose, Pfeiffer Vacuum steigert Umsatz und Gewinn, Eon prüft angeblich die Kürzung der Dividende, Kirin expandiert in Südamerika, Google kauft Dealmap, Ford ruft 1,1 Millionen Pickups zurück, unveränderter Leitzins in Australien
Die sich abzeichnende Lösung im wochenlangen Parteiengezänk um eine Anhebung des Schuldenlimits der Vereinigten Staaten führt am deutschen Aktienmarkt am Montag zu kräftigen Kursgewinnen. Analysten warnen indes, die Einigung sorge lediglich für eine kurze Halbwertszeit für Erleichterung.
Air Liquide steigert Gewinn und Umsatz, Honda - besser als befürchtet, MTU Aero erhöht Gewinnprognose, TNT spürt hohe Kosten, EDF liefert für Milliarden Strom nach Großbritannien, Grenkeleasing erhöht Jahresprognose, EADS übernimmt Vizada, Aurelius übernimmt HanseYachts, HSBC will Teile des amerikanischen Geschäfts verkaufen, Telekom will sich angeblich von 1.600 Managern trennen, Umfrage - Chinas Industriewachstum schwächer, deutscher Einkaufsmanagerindex sinkt
Mit deutlichen Kursgewinnen waren die Währungen Paraguays und der Schweiz in den vergangenen vier Wochen die stärksten der Welt. Die Stärke des ist Frankens auf Sonderfaktoren zurückzuführen, während Paraguay als die „Schweiz“ Südamerikas gilt.
Belastet von negativen amerikanischen Vorgaben tendiert der Dax am Freitag tiefer als am Donnerstag. Hauptbelastungsfaktor bleibt einem Börsianer zufolge der Schuldenstreit in den Vereinigten Staaten, für dessen bis zum 2.August notwendige Lösung langsam die Zeit davonrennt.
Japans Finanzminister Yoshihiko Noda gilt als klug und glatt - das empfiehlt ihn für höhere Aufgaben. Schon in wenigen Wochen könnte er der neue Regierungschef sein.