Carlos Ghosn bleibt doch in Haft
Carlos Ghosn stand kurz vor der Entlassung aus der Untersuchungshaft. Jetzt wurden neue Vorwürfe erhoben. Dennoch könnte er vor Weihnachten freikommen. In seiner Zelle hat der Automanager nicht viel Platz.
Carlos Ghosn stand kurz vor der Entlassung aus der Untersuchungshaft. Jetzt wurden neue Vorwürfe erhoben. Dennoch könnte er vor Weihnachten freikommen. In seiner Zelle hat der Automanager nicht viel Platz.
Es war zwar die bislang größte Emission in Japan, aber das Börsendebüt von Software Corp. enttäuschte. Der schwache Börsenstart spiegelt die Sorgen der Investoren bezüglich der Aussichten für Softbanks Mobilfunkgeschäft wider.
Die Staatsanwaltschaft in Tokio zieht einen sehr vorläufigen Strich unter die Affäre um Carlos Ghosn und Nissan Motor. Der ehemalige Chef und das Unternehmen werden angeklagt wegen falscher Angaben in den Finanzberichten.
In Japan verdienen Spitzenmanager viel weniger als in Europa und Amerika. Die Abneigung der Japaner gegen hohe Gehälter hat zum Sturz des Automanagers Carlos Ghosn beigetragen.
Vor zehn Jahren standen die Isländer kurz vor der Peite. Nirgendwo sonst auf der Welt waren die Auswirkungen der Finanzkrise so zu spüren, wie auf der Insel. Heute geht es ihnen besser denn je. Wie haben sie das geschafft?
Was ist 248 Meter lang, sieht wie ein Flugzeugträger aus, hat aber nur Helikopter an Bord? Es ist der japanische Zerstörer Izumo. Nun soll das Schiff so umgebaut werden, dass auch Flugzeuge starten können. Es wäre Japans erster Flugzeugträger seit dem Zweiten Weltkrieg.
Davon könne Deutsche nur träumen: Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre senkt Japans öffentlich-rechtlicher Sender NHK die Beitragsgebühren.
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe macht Ernst. Im kommenden Oktober soll die Konsumsteuer wieder angehoben werden. Die Regierung arbeitet mit Hochdruck an Steuergeschenken, um eine Rezession zu vermeiden.
Auch seinen Job als Verwaltungsrats-Chef ist Carlos Ghosn los. Der Manager ist immer noch inhaftiert. Nissan will derweil seine Führungskultur ändern. Die soll „gesünder und nachhaltiger“ werden.
Carlos Ghosn bestreitet die Vorwürfe gegen ihn. Er habe sein Einkommen nicht zu niedrig angeben wollen. Es geht wohl um zugesagte Pensionsansprüche, die aber noch nicht ausgezahlt wurden.
Carlos Ghosn hat seine Stelle als Nissan-Verwaltungsratschef verloren. Ghosn werden finanzielle Unregelmäßigkeiten und falsche Angaben in Finanzberichten vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 10 Jahre Haft.
Die Finanzaffäre um den Chef der Autoallianz Renault-Nissan-Mitsubishi zwingt den japanischen Wirtschaftsminister zu einer Reise nach Paris. Er und sein französischer Amtskollege wollen das Bündnis unbedingt am Leben halten.
Die Nummer Zwei rückt auf: Thierry Bolloré soll künftig die operativen Geschäfte von Renault führen. Der im Zuge einer Finanzaffäre festgenommene Carlos Ghosn bleibt aber vorerst ebenfalls Unternehmenschef.
Frankreich ist Hauptaktionär von Renault – und geht jetzt auf Abstand zu dem festgenommenen Nissan-Renault-Chef Carlos Ghosn. Indes werden neue pikante Details der Affäre bekannt.
Japans Telekomkonzern Softbank bringt kurz vor Weihnachten seine Mobilfunksparte an die Börse. Es könnte der weltweit größte Börsengang in diesem Jahr werden.
Der mehr oder weniger erwartete Wahlausgang in Amerika macht sich an den Finanzmärkten wenig bemerkbar. Längerfristig befürchten Volkswirte für Deutschland eher negative Auswirkungen.
Im Krisenjahr der Automobilindustrie trennt sich die Spreu vom Weizen: Geht es nach Analysten, ist Toyota eindeutig der Weizen. Der japanische Autohersteller trumpft auf – doch der Schein könnte trügen.
Nach dem Mord am oppositionellen Journalisten Jamal Khashoggi stand der japanische Milliardeninvestor im Kreuzfeuer der Kritik. Nun äußert sich erstmals Softbank-Chef Son – und legt Zahlen vor.
Die Angst vor steigenden Zinsen und einer schwächeren Konjunktur hat deutsche Anleger am Donnerstag in die Flucht getrieben. Am Tag nach dem größten Kursrutsch seit mehreren Monaten büßt der Dax gegen Nachmittag weitere 0,78 Prozent ein.
Das japanische Beteiligungsunternehmen Softbank diskutiert nach Medienberichten mit dem amerikanischen Bürovermieter Wework eine weitere Beteiligung von bis zu 20 Milliarden Dollar. Die Aktie von Softbank verliert an der Börse in Tokio deutlich.
Japan hat im August zum fünfzigsten Mal nacheinander einen Leistungsbilanzüberschuss erwirtschaftet. Das scheint wie Wasser auf die Mühlen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Aber blickt Trump auf die richtige Zahl?
Der japanische Rechnungshof legt den Finger in eine klaffende Wunde: Die Kosten für die Olympischen Spiele im Jahr 2020 in Tokio sind offenbar mehr als doppelt so hoch wie bisher genannt.
Wird der Dollar auch in Zukunft die Vormachtstellung unter den Währungen haben? Nicht zuletzt in Frankreich wünscht man sich mehr Macht für den Euro. Ein Gastbeitrag.
Die Aufwertungsphase des Dollar wird zu Ende gehen. Die Vorteile der Währung schwinden, meinen Experten.
Die Finanzmärkte zeigen sich am Dienstag von den neuen amerikanischen Zöllen gegen China unbeeindruckt. Indes wertete der Dollar schon am Montag merklich ab.
Der Finanzplatz Frankfurt gewinnt weiter an Bedeutung: Die Schweizer Großbank UBS hat sich für die Mainmetropole als neue Basis für die EU-Geschäfte nach dem Brexit entschieden. Und die Deutsche Bank erwägt, riesige Vermögenswerte nach Frankfurt zu verlagern.
EU-Kommissionspräsident Juncker will die Rolle des Euros als internationale Reservewährung stärken. Das wird schwierig.
In einer neuen Rangliste rückt das größte deutsche Finanzzentrum deutlich nach oben – und setzt sich im Brexit-Standortwettbewerb von Paris ab.
Das tut weh: Die britische Hauptstadt ist laut einem neuen Ranking nicht mehr der global führende Finanzplatz. Der geplante Brexit hinterlässt seine Spuren.
Das Angebot der EU, auf alle Autozölle zu verzichten, wischt Trump brüsk beiseite. Die Europäer würden nicht genug amerikanische Wagen kaufen. Außerdem spricht er von einem möglichen Austritt aus der Welthandelsorganisation – und droht China abermals.
Japans Regierung klagt über zu hohe Preise für das mobile Telefonieren. Die Preise könnten 40 Prozent fallen, kündigt der Regierungssprecher an. Vorerst sinken jedoch die Aktienkurse der Telefongesellschaften.
Wieder einmal zieht Donald Trump vom Leder: Gegen China, die EU und - seinen Notenbankchef. Das alles schwächt den Dollar.
Während die Verhandlungen über eine nukleare Abrüstung Nordkoreas laufen, verstärkt die Regierung in Tokio den Schutz vor möglichen Angriffen durch dessen Raketen.
Die technische Analyse sieht für den Kurs zum Dollar eine kritische Marke gefallen – und auch dem DAX sind die jüngsten Entwicklungen nicht unbedingt gut bekommen.
Krisen in Schwellenländern sind keine Seltenheit. Und sie laufen immer nach dem selben Schema ab.
Zinsspekulationen könnten durch Verschiebungen im Devisenmarkt gefährlich werden: Die Angst vor einer neuen asiatischen Finanzkrise wie in 1997 und 1998 steigt.