Sewing sieht „hohe Hürde“ für Kauf von Wirecard-Teilen
Natürlich sei Zahlungstechnologie interessant, findet der Deutsche-Bank-Chef-Sewing. Doch für den Kauf von Teilen von Wirecard müssten einige Bedingungen erfüllt sein.
Natürlich sei Zahlungstechnologie interessant, findet der Deutsche-Bank-Chef-Sewing. Doch für den Kauf von Teilen von Wirecard müssten einige Bedingungen erfüllt sein.
Der frühere Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret fordert einen Umbau der Finanzaufsicht in Anlehnung an die schlagkräftige amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC. Doch das System lässt sich nicht einfach kopieren.
Im Fall Wirecard wurde ein aus Dubai angereister Beschuldigter festgenommen. Die Aussichten für Wirecard werden dabei immer düsterer. Offenbar hat das Kerngeschäft Verluste gemacht.
Die Antikapitalisten haben Oberwasser – nicht nur wegen Tönnies und Wirecard. Doch ihre Kritik ist abgestanden und falsch. Das liegt an einem zentralen Denkfehler.
Olaf Scholz will der Bafin nach dem Wirecard-Skandal mehr Durchgriffsrechte schaffen. Im Interview spricht der Finanzminister über seine Lehren aus dem Fall.
Die fetten Jahre für Aschheim sind vorerst vorbei: Noch-Mitarbeiter des insolventen Dax-Konzerns spotten, es ist unklar, wer in das geplante neue Hauptquartier von Wirecard einzieht und der Bürgermeister schweigt.
Seit dem Beginn des Wirecard-Skandals ist der ehemalige Vorstand Jan Marsalek verschwunden. Die Informationen über seine Einreise auf den Philippinen sollen gefälscht sein – die zuständigen Beamten werden von ihren Aufgaben entbunden.
Der Wirecard-Skandal hat die Schwächen der Aufsicht in Deutschland gnadenlos offengelegt. Nur durch Reformen kann das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Kapitalmarkt zurückgewonnen werden. Drei Vorschläge.
Markus Braun war Mr. Wirecard und der reichste Dax-Chef. Nun ist er in einen beispiellosen Bilanzskandal verstrickt. Irgendwo zwischen der Utopie unsichtbaren Geldes und der Wirklichkeit unregelmäßiger Zahlen hat er sich verzettelt.
Viele Anleger mit kompliziert-strukturierten Wertpapieren mussten wegen des Zusammenbruchs des Kartenhauses bluten. Wer schlau war, konnte sich mit Hilfe von Zertifikaten aber auch vor den horrenden Verlusten schützen.
Ein Medienbericht legt nahe, dass bei Wirecard betrogen wurde. Die Staatsanwaltschaft München überprüft nun Ermittlungen in diese Richtung. Es geht um unseriöse Finanzdeals in Asien und auf Mauritius.
Wer hat Interesse an Geschäftsbereichen des Zahlungsabwicklers? Prominente Namen machen die Runde – darunter auch die Deutsche Bank.
Die Staatsanwaltschaft München rückte mit zwölf Strafverfolgern an. Zur Unterstützung wurden sie von 33 Polizeibeamten und weiteren IT-Fachleuten des Polizeipräsidiums München begleitet. Auch das Privathaus des ehemaligen Vorstandschefs Markus Braun wurde durchsucht.
Der Fall Wirecard wirft einen langen Schatten auf die Fintech-Branche. Das Problem ihrer Regulierung liegt in der Zuständigkeit. Denn dort gibt es Grauzonen.
In Sachen Geldwäsche wurde die Muttergesellschaft des Zahlungsabwicklers offenbar von keiner deutschen Aufsichtsbehörde überwacht. Heute muss der Bafin-Chef Rede und Antwort stehen.
Der Krisenkonzern aus Aschheim hat in seiner aktuellen Form offenbar kaum noch eine Zukunft. Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé rechnet mit einem Verkauf in Einzelteilen.
Wirecard und die Bafin +++ Missstände in der Fleischwirtschaft +++ Corona-Schulschließungen und die Folgen
Wilde Spekulationen mit der Wirecard-Aktie: Am Dienstag schwankt der Kurs um 220 Prozent hin und her.
Schon im Februar hatte die Polizei in Singapur das Handeln des Zahlungsabwicklers Wirecard durchleuchtet. „Umfassende Untersuchungen“ sind noch nicht abgeschlossen, aber der Konzern darf weiter arbeiten.
Überlebt der deutsche Zahlungsabwickler Wirecard den Bilanzskandal? Nachdem sich erste private Kaufinteressenten gemeldet haben, reagiert nun auch die Politik. Frühere Fehler dürften nicht wiederholt werden.
Das amerikanische Tochterunternehmen von Wirecard sucht einen Käufer - und distanziert sich vom Konzern aus Aschheim.
Ist Jan Marsalek über die Philippinen nach China gereist – oder ist das alles nur ein Ablenkungsmanöver? Stellen will sich der ehemalige Wirecard-Vorstand jedenfalls nicht.
Die Hoffnung auf Käufer lässt den Aktienkurs des Zahlungsabwicklers Wirecard in die Höhe schnellen. Unterdessen taucht der ehemalige Vorstand Marsalek offenbar ab.
Die heutige Wirtschaftsprüfung und ihre Aufsicht brauchen zu lange, um Betrug auf die Schliche zu kommen. In akuten Verdachtsfällen wie Wirecard könnte eine aktionsfähige Eingreifgruppe helfen.
Robert Habeck fordert Aufklärung: Warum ist das Finanzministerium im Wirecard-Skandal nicht früher tätig geworden?
Geld verdienen mit der Misere anderer? Das klingt unmoralisch. Doch der Skandal um Wirecard zeigt: Wir brauchen die Leerverkäufer.
Der jähe Absturz von Wirecard bringt auch die Prüfungsaufsicht in Bedrängnis. Die „Bilanzpolizei“ DPR zeigt sich überrascht von der Entscheidung der Politik, ihr zu kündigen. Klar ist: Die Wirtschaftsprüfung wird sich verändern – müssen.
Insolvenz eines deutschen Finanzdienstleisters, Ausbeutung bei den Schlachtern und Fast-Pleite der Lufthansa: Unser Wirtschaftssystem hat schlechte Tage hinter sich. Dabei ist es unschuldig.
Eine Kanzlei ist davon überzeugt, dass wegen des Wirecard-Skandals werthaltige Ansprüche gegen die Bafin, aber auch gegen die Wirtschaftsprüfer von EY bestehen. Die Finanzaufsicht muss sich auf eine Klagewelle einstellen.
Der Wirecard-Skandal legt schonungslos die Schwächen und Organisationsmängel der deutschen Finanzaufsicht offen. Wichtige Aufgaben wurden an externe Stellen ausgelagert. Eine Rekonstruktion.
Die Bundesregierung handelt im Wirecard-Skandal. Sie will einem Zeitungsbericht zufolge die Zusammenarbeit mit der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung beenden.
Seit Anfang 2019 hatten deutsche Finanzaufseher einen konkreten Verdacht auf Bilanzmanipulationen beim mittlerweile insolventen Zahlungsabwickler Wirecard. Doch nach Informationen der F.A.S. war nur ein Mitarbeiter auf den Fall angesetzt.
Wirecard droht die Zahlungsunfähigkeit. Dennoch ist der Vorstand davon überzeugt, dass der Insolvenzantrag nicht das Ende des Unternehmens ist.
Die Investition in Wirecard-Aktie endet im Desaster. Gegen Betrug ist noch kein Kraut gewachsen. Trotzdem sind Aktionäre bei ihren Anlageentscheidungen keineswegs hilflos.
Was wird aus dem Zahlungsabwickler? Während die Banken sich wundern, wächst die Kritik an der Finanzaufsicht Bafin.
Anleger haben mit Papieren des Zahlungsdienstleisters viel Geld verloren. Allerdings kann man aus dem Fall auch etwas über die Führung des eigenen Portfolios lernen.