Wenn der Chef plötzlich geht: Das schlechte Beispiel von Reckitt Benckiser
In den Strategieabteilungen von Unternehmen wie Unilever, Procter & Gamble oder Henkel wird man sich seit ein paar Tagen mit einer spannenden Frage beschäftigen, die unerwartet aufgekommen ist. Denn bei dem in den vergangenen Jahren erfolgreichen britischen Wettbewerber Reckitt Benckiser steht zum 1. September ein Chefwechsel an: Der 54 Jahre alte Vorstandsvorsitzende Bart Becht räumt per Ende August seinen Stuhl. Was wird daraus folgen? Die Börse hat das geradezu geschockt: Als die Nachricht bekannt wurde, verlor das Unternehmen auf einen Schlag 2,3 Milliarden Euro seines Marktwertes.
Carsten Knop
17.04.2011 14:51 Uhr