Geschürte Deflationspanik
Die vom Ölpreis verzerrte Inflationsrate dient als Vorwand, um Staatsanleihen aufzukaufen. Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass eine leichte Deflation kein Grund zur Panik ist.
Die vom Ölpreis verzerrte Inflationsrate dient als Vorwand, um Staatsanleihen aufzukaufen. Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass eine leichte Deflation kein Grund zur Panik ist.
Die Renditen auf Staatsanleihen sinken immer weiter. Fünf Gründe für ein globales Phänomen.
Italiens Regierung fordert den Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB - aus Angst vor einer Deflation. Dabei müsste sie es eigentlich besser wissen.
Die Europäische Zentralbank könnte nach den Worten ihres Präsidenten Mario Draghi schon bald mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen. Das Risiko, dass die Notenbank das Ziel der Preisstabilität nicht erfüllle, sei gestiegen.
Die EZB steht vor dem umstrittenen Massenankauf von Staatsanleihen. Derweil wird in Rom der höchste Staatsposten frei. Das könnte Mario Draghi locken – doch er hat in Frankfurt noch Großes vor.
Die CSU sieht die Europäische Zentralbank auf dem Weg zur Bad Bank. SPD und Grüne verteidigen Präsident Draghi hingegen. Und eine Partei kündigt an, gegen die geplanten Ankäufe von Staatsanleihen zu klagen.
Der Bundesbankchef stemmt sich gegen den geplanten Massenkauf von Staatsanleihen durch die EZB. Das Risiko einer Deflation, die damit bekämpft werden soll, hält er für gering.
Die Rendite der Bundesanleihe fällt auf historisches Tief. Die Aussichten auf EZB-Kaufprogramm drücken auch andere europäische Staatsanleihen auf Rekordtiefs. Bundesbank-Präsident Weidmann warnt vor Staatsanleiheverkauf.
Die EZB will möglichst rasch Staatsanleihen von Euro-Krisenländern kaufen. Dass das etwas bringt, glauben weder Finanzexperten noch altgediente Notenbankpräsidenten.
Amerikas Notenbank hat ihre Anleihekäufe eingestellt. Doch dank des niedrigen Ölpreises sind die Türkei und Indien weniger anfällig als zu Jahresanfang.
Die Europäische Zentralbank will mehr Staatsanleihen kaufen, so eine weitere Billion Euro ins System pumpen und damit die Kreditnachfrage ankurbeln. Kritiker bezweifeln, ob das gelingen wird.
Der italienische Staat hat mit einer neuen sogenannten „Patriotenanleihe“ deutlich weniger Geld eingesammelt als in früheren Verkaufsrunden. Marktbeobachter spekulieren über die Gründe für die schwache Nachfrage.
Schritt für Schritt nähert sich die EZB dem Kauf von Staatsanleihen. Wenn die Konjunktur weiter schwach bleibt und die Inflationsrate Richtung Nulllinie sinkt, wird der Druck enorm groß, diese „atomare Option“ zu zünden.
Eine zehnjährige Bundesanleihe rentiert mit 0,84 Prozent auf einem historischen Tiefstand. Dagegen haben Länder mit schlechtem Bonitätsrating Probleme.
Über den Krisenkurs der EZB hat das Bundesverfassungsgericht eine Aufsehen erregende Entscheidung getroffen - und den Fall mit brisanten Vorlagen überwiesen. Nun verhandelt Europas höchstes Gericht.
Wann kauft die europäische Notenbank Staatsanleihen? Es mehren sich die Stimmen, die diesen Schritt für greifbar halten. Die nächste Zinsentscheidung steht am Donnerstag an.
Viele Banken senken ihre Prognosen für die Rendite von Bundesanleihen. Ökonomen erwarten nun Käufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank.
Amerika lebt seit Dezember 2008 mit dem Nullzins. Die Fed debattiert eine Normalisierung, will sich damit aber Zeit lassen. Im Oktober enden erst einmal die Anleihekäufe.
Portugals Staatsanleihen stehen bei Anlegern wieder hoch im Kurs. Die von manchen Marktteilnehmern befürchtete Krise an den europäischen Finanzmärkten ist ausgeblieben.
Die Konjunktur läuft schlecht, die Aktienmärkte schwächeln. Aus Mangel an Alternativen stecken Anleger wieder mehr Geld in deutsche Staatsanleihen. Die Renditen sind so niedrig wie nie zuvor.
Die amerikanische Notenbank drosselt den Aufkauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren wie erwartet weiter. Den Leitzins beließ die Fed auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent.
Der weltgrößte Pensionsfonds wird mehr Geld in die Hand nehmen, um amerikanische Staatsanleihen zu kaufen, schätzen viele Marktteilnehmer. Der Grund: Die Verzinsung ist besser.
Nach den Rettungspaketen will Griechenland laut einem Zeitungsbericht nun zum zweiten Mal wieder Geld an den Finanzmärkten aufnehmen. Die Regierung hofft auf Zinsen von unter drei Prozent.
Sabine Lautenschläger ist die Deutsche im EZB-Direktorium. Dort stärkt sie Bundesbankpräsident Weidmann den Rücken. Im Interview mit der Sonntagszeitung spricht sie über Preise, Staatsanleihekäufe und die übertriebene Furcht vor dem Rotationsprinzip.
Argentinien muss seine Schulden bei einem Hedge-Fonds zurückzahlen, hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschieden. Argentiniens Präsidentin Kirchner wehrt sich. Droht nun eine neue Staatspleite?
Die EZB denkt über den Kauf von Staatsanleihen nach. Das ist ein Fehler.
Amerikanische Großanleger kaufen seit einiger Zeit wieder mehr Wertpapiere in Europa. Davon profitieren besonders die Anleihenmärkte in der Peripherie.
Das krisengeplagte Zypern hat Staatsanleihen mit sechs Jahren Laufzeit erfolgreich versteigert. Die Inselrepublik sammelte dabei 100 Millionen Euro ein.
Seit August haben Argentiniens Staatsanleihen um 21 Prozent an Wert gewonnen. Platzt da bald eine Blase? Ein Händler wettet darauf.
Portugal wagt sich zurück an den Kapitalmarkt: In der kommenden Woche will das Land eine zehnjährige Staatsanleihe begeben. Der Staat plant damit bis zu 750 Millionen Euro einzunehmen.
Griechenland hat gerade erfolgreich eine Staatsanleihe plaziert, große Geldhäuser des Landes haben den Kapitalmarkt angezapft. Das ermuntert die Wettbewerber.
Gerade hat sich Griechenland am Kapitalmarkt erstmals seit vier Jahren über eine Staatsanleihe Geld geliehen. Ein Zeichen für Kreditwürdigkeit ist das nicht, analysieren Freiburger Forscher.
Die Anleger haben sich um Griechenlands neue Staatsanleihe gerissen. Das belegt einen Trend: Viele Großinvestoren sind bereit, trotz bescheidener Bonität niedrige Renditen zu akzeptieren.
Griechenland feiert vier Jahre nach dem ersten Hilferuf an die EU eine erfolgreiche Rückkehr an den Kapitalmarkt. Die Nachfrage der Anleger nach der neuen fünfjährigen Staatsanleihe ist überraschend hoch. Entsprechend fiel auch der Zins unerwartet niedrig aus.
Die mit Spannung erwartete Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte soll laut einem Medienbericht unter anderem von der Deutschen Bank betreut werden.
Die Deflationsangst geht um in Europa. EZB-Präsident Mario Draghi will im Kampf gegen eine Deflation notfalls alle Register ziehen. Nun bekommt er Unterstützung.