Die Sorgen der Euronachbarländer
Eine Abwertung des Euros hat Folgen für die Euronachbarländer. Was sagen die Zentralbanken in Dänemark, Schweden und der Schweiz dazu?
Eine Abwertung des Euros hat Folgen für die Euronachbarländer. Was sagen die Zentralbanken in Dänemark, Schweden und der Schweiz dazu?
Der wieder schwächere Franken zeigt Wirkung - der Verlust der eidgenössischen Zentralbank geht etwas zurück. Zugleich verdient die Bank und damit der Steuerzahler an den Negativzinsen.
Zum Einkaufen braucht man sie fast nie, und Tankstellen lehnen sie oft ab. Trotzdem nimmt die Zahl der großen Banknoten beständig zu. Was steckt dahinter?
Neben vielen anderen Staaten greifen vor allem Saudi-Arabien und Norwegen auf Währungsreserven zurück. Dies bringt erhebliche Unruhe in die Märkte.
Die Schweizer Zentralbank bleibt bei negativen Zinsen, um die Landeswährung Franken zu schwächen. Nicht zuletzt, weil sie nicht an eine Straffung der EZB-Politik glaubt.
Der Franken verliert wieder an Wert. Das könnte der Schweizer Wirtschaft etwas Auftrieb geben und die Aktienkurse beflügeln. Doch es könnte auch schnell wieder vorbei sein mit der Frankenschwäche.
Im Januar hat die Schweiz die Bindung des Franken an den Euro gekappt. Daraufhin verzeichnete die Gemeinschaftswährung hohe Kursverluste. Nun hat sich das geändert.
Wegen der Entspannung in der Griechenland-Krise suchen immer weniger Investoren den sicheren Hafen. Für viele Schweizer Unternehmen hat der schwächelnde Franken aber positive Seiten.
Die Schweizer Nationalbank besitzt gut 35 Milliarden Dollar an amerikanischen Aktien. Größte Position ist Apple. Auch viele Goldminen sind dabei.
Der Franken gilt als sicherer Hafen. Das treibt seinen Kurs in Krisenzeiten in die Höhe. Und es beschert der Schweizerischen Nationalbank Milliarden-Buchverluste bei den Devisenreserven.
Egal, ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht: Die EZB muss Verluste auf Bestände an griechischen Staatsanleihen einkalkulieren. Was bedeutet das?
Vor fast einem halben Jahr hat die Schweizerische Nationalbank den Franken-Kurs freigegeben. Doch der Chef findet: Der Franken ist immer noch zu teuer.
Die Nachfrage nach 1000-Franken-Banknoten steigt. Die Schweizer horten Bargeld, um die Negativzinsen zu umgehen. Aber auch im Euroraum wächst die Nachfrage nach Bargeld.
Schweizer Pensionskassen würden wegen der Negativzinsen gerne Bargeld in Milliardenbeträgen horten. Das geht der Nationalbank gegen den Strich, doch tun kann sie wenig.
Im Januar hat die Schweizer Nationalbank den garantierten Mindestwechselkurses von 1,20 Franken pro Euro aufgehoben. Seitdem hat die Währung stark aufgewertet – was auch die Zentralbank in Nöte bringt.
Zentralbanken sind Banken, aber sie sind besondere Banken. Gegen Krisen sind sie gut gepuffert - so leicht kommen sie nicht in finanzielle Schwierigkeiten. Eine Einführung.
Die Schweizer Notenbank verteidigt ihre Geld- und Währungspolitik vor ihren Aktionären. Diese bekommen eine kleine Dividende – und warnen vor Risiken.
Ein Pfarrer schmuggelt 30 Kilogramm Fleisch und die Tausend-Franken-Note wird der begehrteste Geldschein der Welt. Solch merkwürdige Blüten treibt die Stärke des Franken. Zum befürchteten Niedergang der Schweizer Wirtschaft führte sie bislang aber nicht.
Die Schweizerische Notenbank hat riesige Devisenreserven. Damit sollen künftig Aktien im Ausland gekauft werden. Müssen diese Pläne den Euro schrecken?
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von morgen – ab jetzt im E-Paper.
Viele Anleger haben den Kurssturz im Januar zum Aktienkauf genutzt. Doch am Aktienmarkt wird die Luft dünner. Zumal die Konjunktur in der Schweiz schwächelt.
Patrick Artus, der Chefvolkswirt der Investmentbank Natixis, holt zum Rundumschlag aus. Er kritisiert die moderne Geldpolitik – und auch Deutschland.
Abschied von den lukrativen Steuersündern und Franken-Schock: Die Auslese in der eidgenössischen Finanzwirtschaft wird sich beschleunigen. Fusionen und Übernahmen stehen an.
Der Euro wertet wieder auf. Eine Schweizer Zeitung berichtet, die Nationalbank wünsche sich einen bestimmten Wechselkurs. In der Geschichte gibt es dafür Vorbilder, die nie offiziell kommuniziert wurden.
Offiziell hat die Schweizer Notenbank gerade den Mindestkurs des Franken zum Euro abgeschafft. Daraufhin schoss der Wert der Währung nach oben. Nun ist angeblich ein inoffizielles Kursziel geplant.
Not macht erfinderisch: Ein Skigebiet im Wallis kämpft mit einem eigenen Wechselkurs von 1,35 Franken je Euro gegen die Besucherflaute an. Das Modell könnte Schule machen.
Nach der Freigabe des Wechselkurses vor fast zwei Wochen lassen sich erste Anhaltspunkte dafür finden, dass sich die Situation am Schweizer Kapitalmarkt wieder einpendelt.
Die Schweizer Nationalbank hat Mitte Januar Negativzinsen von 0,75 Prozent auf Einlagen von Banken eingeführt. Obwohl die UBS davon bisher ausgenommen ist, will die Bank nun eine Gebühr auf hohe Guthaben von Großkunden erheben.
Anleger schaffen ihr Geld weiter in die Schweiz. Daran ändern auch die Strafzinsen der Notenbank nichts. Obwohl sie den Euro-Mindestkurs aufgegeben hat, interveniert sie wohl weiter.
Viele deutsche Kommunen haben zinsgünstige Kredite in Schweizer Franken aufgenommen. Nach der starken Aufwertung der Währung haben die Stadtkämmerer nun ein gewaltiges Problem.
Der Anlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management über den Ölpreis, die Schweizer Notenbank und die Vorfreude auf Staatsanleihekäufe durch die EZB.
Die Schweizer Notenbank hat wohl auch in der vergangenen Woche Milliarden für Währungskäufe ausgegeben. Notenbankchef Jordan schließt auch künftige Eingriffe nicht aus. Und die Politik hat einen Wunsch.
Die großen Banken haben durch die Freigabe des Franken gegen den Euro dreistellige Millionenbeträge eingebüßt, die Aktienkurse in der Schweiz sind stark gefallen. Deutsche Anleger haben es aber besser.
Spekulationen auf weitere EZB-Geldspritzen dürften den Dax auch in dieser Woche nach oben treiben. Anleger setzen darauf, dass Europas Währungshüter am Donnerstag eine Ausweitung ihrer bereits ultralockeren Geldpolitik beschließen.
Kurz vor der Fortsetzung von Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL mit neuen Streiks gedroht.