Pistorius will Waffenlieferungen erleichtern
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius will Rüstungsexporte nach Indien und in andere Länder Asiens erleichtern. Das ist nicht unumstritten.
Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius will Rüstungsexporte nach Indien und in andere Länder Asiens erleichtern. Das ist nicht unumstritten.
Bulgariens Staatpräsident spricht sich gegen Waffenlieferungen für die Ukraine aus. Die neue Koalition in Sofia will ihn deshalb absetzen. Er könnte sich über einen Parlamentsbeschluss hinweggesetzt haben.
Verteidigungsminister Boris Pistorius will mehr deutsche Waffen exportieren. Einfach wird das nicht werden.
Nach langem Warten soll die Ukraine F-16-Kampfflugzeuge bekommen. Sie kommen zwar zu spät für die Frühjahrsoffensive, bringen Kiew aber wichtige Vorteile.
Die Demonstranten, die am Freitag in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf die Straße gingen, forderten unter anderem den Rücktritt von führenden Politikern sowie ein Ende der Gewaltverherrlichung in den Medien.
Zehntausende Demonstranten fordern ein Ende der Waffengewalt und der Gewaltverherrlichung in den serbischen Medien. Die Regierungschefin verurteilt die Proteste als Versuch das Land zu destabilisieren.
Immer mehr Amerikaner sterben durch Waffengewalt, besonders in der ersten Hälfte des Jahres 2023. Der Soziologe Jonathan Metzl aus Tennessee hofft auf die Einsicht der Jugend.
Die Generäle in Myanmar sind weltweit geächtet. Doch versorgen vor allem drei Staaten sie mit Waffen. Insbesondere die Rolle Singapurs entsetzt die UN.
Das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen soll 50 Schützenpanzer vom Typ Puma liefern. Neben den Panzern sind in dem Vertrag Ersatzteilpakete, Sonderwerkzeugsätze und acht Ausbildungssimulatoren für das Lenkflugkörpersystem Mells enthalten.
Nachdem 17 Menschen bei zwei Schusswafffenangriffen gestorben sind, haben Demonstrierende in Belgrad eine Autobahn besetzt. Sie fordern unter anderem den Rücktritt hochrangiger Politiker.
Der amerikanische Botschafter wirft Südafrika Waffenlieferungen an Russland vor. Die Bundesregierung reagiert besorgt, Südafrika mit Empörung.
Der amerikanische Botschafter hat Pretoria vorgeworfen, Moskau Waffen und Munition zu liefern. Südafrikas Regierung reagiert erbost.
In der vergangenen Woche gab es in Serbien zwei Schusswaffenangriffe mit 17 Toten. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Präsident Alexsandar Vucic und eine Debatte über die allgemeine Sicherheitslage im Parlament.
Erst vor wenigen Tagen erschoss ein Mann in Texas fünf Nachbarn. Nun kommt es in dem US-Bundesstaat abermals zu einer Bluttat. Neun Menschen sterben, darunter der Schütze selbst. Biden ruft abermals zur Verschärfung der Waffengesetze auf.
Um die ukrainischen Munitionslager rasch wieder aufzufüllen, will die EU-Kommission 500 Millionen Euro in die Rüstungsindustrie pumpen. Der zuständige Kommissar spricht vom „ Modus der Kriegswirtschaft“.
In Brandenburg ist ein Schäferhund bei einem SEK-Einsatz erschossen worden. Zuvor hatte sich ein Mann in seiner Wohnung verschanzt und mit Waffengewalt gedroht.
Amerika diskutiert über die „Castle Doctrine“. Die kann tödliche Gewalt auf dem eigenen Grundstück erlauben. So werden Menschen erschossen, die nichts anderes getan haben, als sich in der Haustür zu irren.
Ein Mann erschießt in den USA eine weiße Zwanzigjährige, ein anderer schießt einem schwarzen Jugendlichen in den Kopf. Beide fühlten sich angeblich auf ihren Grundstücken bedroht. Dabei hatten sich die Opfer nur in der Adresse geirrt.
Die Schweiz war mit ihrer Neutralität lange erfolgreich, sie ist ein Teil der nationalen Identität. Doch seit Europa von Russland bedroht wird, wächst das Unverständnis. Wie lange kann die Schweiz sich noch raushalten?
Laut einer neuen Studie versuchen vier von zehn Amerikanern sich durch Messer oder Pfefferspray zu schützen. Besonders Afroamerikaner seien Opfer von Tötungsdelikten mit Waffen.
Ein schwarzer Abgeordneter demonstrierte für ein strengeres Waffengesetz und wurde im amerikanischen Bundesstaat Tennessee aus dem Parlament ausgeschlossen. Rassismusvorwürfe wurden laut. Jetzt darf er vorerst zurückkehren.
Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat zwei Brüder einer kurdischen Großfamilie angeklagt. Sie sollen im großen Stil mit Waffen gehandelt haben. An die Erkenntnisse gelangten die Ermittler über die Auswertung verschlüsselter Kommunikation.
Frankreichs Staatschef und die EU-Kommissionspräsidentin treffen Xi Jinping, Friedensbewegte demonstrieren gegen Waffenlieferungen. Und Ben Afflecks „Air“ startet im Kino. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Wirtschaftsminister sagt laut einem Videomitschnitt, mittlerweile liefere Deutschland zwar Waffen an die Ukraine – aber „es war zu spät“. Wegen der Verzögerungen sei er „tief beschämt“.
Der Wert der erlaubten Lieferungen ist im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ein Großteil der Rüstungsexporte geht an Ungarn und die Ukraine.
Verteidigungsminister Boris Pistorius entlässt die Präsidentin des in die Kritik geratenen Rüstungsamtes der Bundeswehr. Nachfolgerin wird deren bisherige Stellvertreterin Annette Lehnigk-Emden.
Der Internationale Strafgerichtshof erlässt die ersten Haftbefehle im Zusammenhang mit mutmaßlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine.
Die Flugzeuge wurden im vergangenen Jahr außer Dienst gestellt, zum Teil sollen sie als Ersatzteillager dienen. Während die Entscheidung in der Slowakei innenpolitisch umstritten ist, gibt Russland sich unbeeindruckt.
Polen hat amerikanische Rückendeckung für die Lieferung von MiG-29 an die Ukraine. Das ist wichtig für den Zusammenhalt in der NATO.
Die europäischen Importe schwerer Waffen haben sich nahezu verdoppelt – eine Folge des russischen Angriffskriegs. Die Ukraine wird zum drittgrößten Waffenimporteur weltweit.
Gut, dass wir noch nicht abgestumpft sind wie die Amerikaner. Es ist richtig, nach jeder Bluttat über das Waffenrecht zu reden. Aber bitte mit offenem Visier.
Kurz vor dem Amoklauf von Hamburg war Philipp F. von der Waffenbehörde überprüft worden. Für Schritte gegen ihn sah man keine Grundlage. Nun streiten Politiker, ob schärfere Waffengesetze nötig sind.
Die Ampel diskutiert noch über die Konsequenzen aus dem Anschlag von Hanau. Die Innenministerin will das Waffenrecht verschärfen. Hätte eine Gesetzesänderung den Anschlag auf die Zeugen Jehovas verhindert?
Die Frankfurter Politologin Nicole Deitelhoff glaubt weder an einen schnellen Sieg der Ukraine noch an baldige Verhandlungen, wie sie in der F.A.Z.-Gesprächsreihe „Wissenschaft im Dialog“ deutlich macht. Kritisch sieht sie aber auch das „Friedensmanifest“ von Schwarzer und Wagenknecht.
Generalleutnant Andreas Marlow ist Kommandeur bei der Europäischen Trainingsmission für die Ukraine. Im Interview spricht er über seinen tiefen Respekt für die ukrainischen Soldaten und über das, was noch verbessert werden kann.
Ihre Angst ist vielen Deutschen heilig – und wenn Putin mit der Bombe droht, darf man ihn nicht weiter reizen. Ein fataler Irrtum.