Rente mit 63 heiß begehrt
Immer mehr Beschäftigte machen von der „Rente mit 63“ Gebrauch. Bis Ende März gingen bei der Rentenversicherung Hunderttausende Anträge ein.
Immer mehr Beschäftigte machen von der „Rente mit 63“ Gebrauch. Bis Ende März gingen bei der Rentenversicherung Hunderttausende Anträge ein.
Die Minijob-Zentrale einer Rentenversicherung forderte von einer Frau einen 16-stelligen Betrag und kündigte an, das Geld abermals von ihrem Konto einzuziehen. Dabei hätte schon beim ersten Versuch auffallen können, dass da irgendwas nicht stimmt.
Kritiker der schwarz-roten Rentenpolitik hatten davor gewarnt, nun ist es amtlich: Der vielgepriesene Anstieg der Zahl älterer Arbeitnehmer ist gestoppt. Sehr zum Leidwesen der Arbeitgeber, die den Verlust von Fachkräften beklagen.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis besucht den Internationalen Währungsfonds – und stellt fest: Die größten Reformforderungen kommen gar nicht aus Deutschland, sondern aus Washington.
Während Europas Rentenmärkte durch das QE-Programm gezähmt werden, warten sie in den USA nervös auf Hinweise zur Zinswende.
Wie gut geht es Rentnern in Griechenland nach Jahren der Krise? Ein Blick auf das System, das so viel anders funktioniert als die deutsche Rentenkasse, offenbart, wie stark die Einschnitte für alte Menschen in Wirklichkeit sind.
Freiberufler und Beamte können freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Eine Leibrente rechnet sich aber nur, wenn nicht mehr alle Kerzen auf der Geburtstagstorte Platz finden. Dafür kann man auch im hohen Alter noch beruhigt schlafen.
Unter den europäischen Rentenfonds zeigen zwei Indexfonds besonders gute Ergebnisse. Viele Fonds haben sich allerdings verschlechtert,
Die Nachfrage nach der Rente ab 63 ist hoch – Unionspolitiker fordern Änderungen. Europas Banken brauchen nach einer Studie kräftige Kostensenkungen.
Die griechische Regierung leiht sich Geld bei der Rentenkasse des Landes - und zahlt es angeblich auch pünktlich zurück. Die Zinsen sind niedriger als auf dem freien Markt.
Das Leben in den Separatistengebieten ist kompliziert: Rente wird nur in der Ukraine ausgezahlt, dorthin zu kommen ist äußerst schwer. Entsprechend groß ist die Wut auf die Regierung in Kiew.
Tokios Börse steigt abermals auf ein 15-Jahres-Hoch. Der IWF bietet der Ukraine Hilfe im Kampf gegen die Währungsturbulenzen an.
Anleihen aus Russland und der Ukraine haben einem Rentenfonds von Edmond de Rothschild deutliche Verluste beschert. Der ehemalige Spitzenreiter ist nun nicht einmal mehr unter den 30 Besten.
An mangelnden Kenntnissen über die Altersvorsorge sind auch die Versicherer schuld: Eine Untersuchung des Finanzvertriebs MLP zeigt, dass deren Standmitteilungen viele Fragen offenlassen.
Unter den besten Rentenfonds Europas hat sich ein Nachhaltigkeitsfonds der Deka besonders positiv entwickelt. Die Allianz ist mit sechs Fonds vertreten, Amundi mit vier.
Wann werden Zeiten der Arbeitslosigkeit bei der Rente mit 63 angerechnet? Die IG Metall beklagt in dieser Frage eine „willkürliche Ungleichbehandlung“. Und bereitet einem Medienbericht zufolge bereits Musterverfahren vor.
Wenn es schon die Rente mit 63 gibt, sollte auch das Arbeiten bis 70 attraktiver sein: Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit wünscht sich mehr Möglichkeiten für „flexible Ausstiege“. Denn Fachkräfte würden gebraucht.
Die Rentenkassen stehen vor dem Zusammenbruch, glaubt der Ökonom Hans-Werner Sinn. Einwanderer können helfen, aber nicht alle Probleme lösen.
Der auf Katastrophenanleihen spezialisierte Fonds von Gamstar ist der beste Aufsteiger. Doch auch andere Rentenfonds sind trotz der historisch niedrigen Zinsen erfolgreich.
Wie viele Menschen bekommen gerade gesetzliche Rente? Und wie viele Beitragszahler gibt es? Hier kommen sechs Fakten, die Sie kennen sollten.
Ausgerechnet der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm schlägt Alarm bei der gesetzlichen Rente. Und auch Rentenexperte Rürup geht mit der Regierung hart ins Gericht.
Vor 125 Jahren hat Otto von Bismarck die gesetzliche Rentenversicherung eingeführt. Heute zum Festakt haben viele ein mulmiges Gefühl: Denn so rosig wie die Vergangenheit sieht die Zukunft nicht aus. Eine Analyse.
Die Deutsche Rentenversicherung feiert 125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung und der Verband der Automobilindustrie lädt zur Jahrespressekonferenz.
Sie beschäftigen mehr Mitarbeiter im Inland und stellen auch mehr ein als deutsche Großkonzerne. Zudem wächst der Umsatz der Familienunternehmen schneller. Sorge bereitet allerdings die Rente mit 63.
Wie kann man die Renten künftiger Generationen sichern und Anreize für betriebliche und private Vorsorge schaffen? Darüber diskutierten in Berlin zwei Finanzdienstleister, ein Verbraucherschützer und eine Bundestagsabgeordnete.
30 Prozent sollen es sein, derzeit ist in Dax-Konzernen aber erst jeder vierte Aufsichtsratsposten in Frauenhand. Derweil zeigt vor allem ein großer Staatskonzern, dass die Regierung ihre eigenen Ziele bisher vernachlässigt hat.
Da hat sich das Arbeitsministerium gründlich verrechnet. Die Rente mit 63 ist wider Erwarten zum großen Renner geworden. Der Rentner-Boom verursacht „etwas höhere Kosteneffekte“. Zu deutsch: Jetzt müssen die Schwachen für die Starken bluten.
Menschen mit kleinen Renten zahlen für die Frühverrentung der Facharbeiter: Die Rente mit 63 ist sozial ungerecht, sagt ein Ökonom. Die Junge Union wirft Ministerin Nahles Schönrechnerei vor.
Laut der Deutschen Rentenversicherung haben schon über 160.000 Menschen einen Antrag auf Rente mit 63 gestellt. Die Antragsteller sind zu zwei Dritteln männlich.
Die gut 20 Millionen Rentner können auf eine Rentenerhöhung im kommenden Jahr hoffen. Um ein bis zwei Prozent könnten sie im kommenden Jahr steigen, teilte die Rentenversicherung mit. Sicher ist das aber noch nicht.
Der Paritätische Gesamtverband sieht eine „Lawine der Altersarmut“ auf die deutsche Gesellschaft zurollen - und fordert höhere Renten. Wichtig sei nicht, den Beitragssatz stabil zu halten, sondern den Lebensstandard der Älteren abzusichern.
Auf dem Arbeitgebertag in Berlin hat die Industrie die Kanzlerin aufgefordert, der Wirtschaft keine neuen Belastungen aufzubürden. Angela Merkel verspricht, die Quote der Lohnnebenkosten unter 40 Prozent zu halten.
Der höchste Aufsteiger stammt von Credit Suisse und setzt auf Europas Peripherie. Der Fonds wurde vor vier Jahren aufgelegt und hat ein Volumen von 296 Millionen Euro.
In diesem Jahr hat die große Koalition einen geringeren Rentenbeitrag per Gesetz verwehrt. Nächstes Jahr könnte der Satz um 0,2 Prozentpunkte niedriger sein, haben Experten ausgerechnet.
Frührentner leben kürzer. Daher wird die Rentenkasse weniger belastet als bislang angenommen. Aber nicht nur Arbeit macht krank und trägt zum jähen Lebensende bei, auch die Frührente selbst ist kein Paradies.
Der wirtschaftliche Einbruch verändert die Geschäftsgrundlage der großen Koalition. Die Zeit des munteren Geldverteilens ist vorbei. Trotzdem werden Forderungen nach größerer Investitionsbereitschaft laut.