Schlacht ums Rentenniveau
Politiker fast aller Parteien haben einen neuen Schlachtruf: „Haltet das Rentenniveau!“ Der suggeriert, dass die Renten absolut sinken würden, wenn die Politik nicht eingreift. Warum das so nicht stimmt.
Politiker fast aller Parteien haben einen neuen Schlachtruf: „Haltet das Rentenniveau!“ Der suggeriert, dass die Renten absolut sinken würden, wenn die Politik nicht eingreift. Warum das so nicht stimmt.
Immer mehr Rentner müssen von weniger Beitragszahlern finanziert werden: Die Bundesregierung hat nun ausgerechnet, was das bis zum Jahr 2045 bedeuten würde.
Der jährliche Brief der Rentenkasse hat auch ein Gutes: Er motiviert die Menschen zur privaten Altersvorsorge.
Wer ab 50 freiwillig Geld in die Rentenkasse steckt, macht ein gutes Geschäft: Am Ende bringt das mehr Zinsen als die private Vorsorge.
Ein neuer Gesetzesentwurf schafft Anreize, länger zu arbeiten und gleichzeitig früher einen Teil der Rente zu beziehen. 2017 soll er in Kraft treten. Ein Überblick über die Änderungen.
Die Wünsche der Gewerkschaften summieren sich auf jährliche Zusatzausgaben um die 50 Milliarden Euro, zur Finanzierung sehen diese auch die Steuerzahler im Boot.
Der Gewerkschaftschef findet, dass die Legitimation der Rentenversicherung auf dem Spiel steht. Die Arbeitgeber kritisieren die DGB-Vorschläge heftig.
Die Deutschen leben immer länger. Und immer gesünder. Was spricht dagegen, auch immer länger zu arbeiten?
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Idee der Rente mit 69 heftig attackiert. Er sollte sich umschauen. Zehn EU-Länder sind weiter als Deutschland.
Die aktuellen Pläne zur Erhöhung des Rentenniveaus könnten richtig teuer werden. Renten-Experte Axel Börsch-Supan hat einmal durchgerechnet.
Ausgleichszahlungen können Rentenabschlägen entgegenwirken. Doch genutzt haben sie 2014 lediglich 967 Arbeitnehmer. Dabei können sie durchaus lukrativ sein.
Arbeiten bis zum 69. Geburtstag? Die Bundesbank findet das nötig. Schließlich leben die Deutschen immer länger. Sie findet manche Zustimmung – aber auch einen prominenten Gegner.
Wer heute verantwortliche Rentenpolitik machen will, der verspricht nicht ständig neue Leistungen. Er macht sich vielmehr an die Anhebung des Rentenalters auf 69 Jahre.
Wenn die Babyboomer in Rente gehen, wird es schwierig, das Rentensystem zu stabilisieren. Ein späterer Rentenbeginn ist eine Möglichkeit. Die Bundesbank hat dazu eine Rechnung angestellt.
Mit deutlichen Rentenerhöhungen ist es bald vorbei - oder doch nicht? Die IG Metall will ihr ganzes Gewicht für eine Stärkung der gesetzlichen Rente in die Waagschale werfen.
Das Rentenniveau soll zurück auf den Stand des Jahres 2009. Das jedenfalls hat sich der linke Flügel der SPD ausgedacht - und will damit in den Wahlkampf ziehen. Eine kostspielige Idee.
Einige bekannte Fonds haben mit dem Brexit-Votum empfindlich an Wert verloren. Für Rentenfonds stellt sich jetzt die Frage, was sie mit britischen Staatsanleihen machen: Viele Fondsmanager finden die sogar sehr attraktiv.
Nun tritt sie in Kraft, die Rentenerhöhung. 20 Millionen Rentner bekommen erheblich mehr Geld. Die Diskussion um die Alterssicherung aber tobt weiter.
Die Renten werden in Westdeutschland um 4,25 Prozent und in Ostdeutschland um 5,95 Prozent erhöht. Kunststofftragetaschen sollen künftig überall Geld kosten.
Arbeitnehmer müssen in den kommenden Jahren nicht mehr für ihre Rente ausgeben. Dafür bauen die Rentenkassen jedoch ihre Rücklagen ab.
Der niedrige Zins hat schon zu einigen Verwerfungen geführt. Nun scheint er auch dafür zu sorgen, dass Vorsorgesparer zweifach Steuer abführen müssen.
Alle Bürger sollten sich in Zukunft auf einer Plattform über ihre Rentenansprüche informieren können, fordert ein neues Gutachten. Denn viele Deutsche wissen gar nicht, welche Möglichkeiten sie hätten.
Damit das Rentensystem bezahlbar bleibt, hat die Politik vor Jahren das Absinken des Rentenniveaus beschlossen. Im Wahlkampf sollte jetzt nicht voreilig daran herumgebastelt werden.
Wer ein höheres Rentenniveau verlangt, darf die Rechnung nicht ohne den Wirt machen: Der Beitragssatz könnte dann schon 2024 auf mehr als 22 Prozent steigen, hat das IW ausgerechnet.
Union und SPD wollen die Einheit der Rentenversicherung herstellen – nun gibt es einen konkreten Vorschlag. Doch wie sieht der aus und wie soll er finanziert werden?
Am späten Sonntagabend stimmt das griechische Parlament über Rentenkürzungen und eine Steuererhöhung ab. Während die Abgeordneten im Parlament schon debattieren, versammelt sich draußen der Protest.
Bei strahlendem Sonnenwetter haben sich Zehntausende Gewerkschafter und andere Hessen an den Mai-Kundgebungen im Land beteiligt. Alleine 6000 kamen auf den Frankfurter Römerberg.
Gerade die Sozialverbände warnen vor Altersarmut und prangern ein stabiles Rentenniveau an. Einer ihrer Chefs erklärt, wieso das möglich sei trotz der alternden Gesellschaft.
Die Regierung beschenkt die Rentner mit einem deutlichen Plus. Bezahlen muss dafür die junge Generation: Entweder steigen die Rentenbeiträge oder aber das Renteneintrittsalter.
Wer als Ruheständler mehr als den Rentenfreibetrag bekommt, muss Steuern zahlen. Das trifft nach Rentenerhöhung ab Juli rund 160.000 Rentner zusätzlich.
Das Wirtschaftsforum der SPD will höhere Steuern auf Kapitaleinkünfte. Die Gebühr für Plastiktüten im Einzelhandel soll kommen und die Biogasbranche befürchtet einen Einbruch.
Gerade erst hat die Regierung die fetteste Rentenerhöhung seit 23 Jahren gebilligt. Jetzt aber erklären etliche Alarmisten, ab 2029 werde uns das Elend der Altersarmut überkommen. Dabei werden wir immer reicher.
Die SPD hat die Rente als zentrales Thema für den Bundestagswahlkampf 2017 entdeckt. Das bestätigte Parteichef Gabriel der F.A.S. Parteivize Stegner fordert, die Mütterrente künftig aus Steuermitteln zu bezahlen.
Eine Untersuchung für die F.A.Z. zeigt: Ganz im Gegensatz zur geballten Kritik an der staatlich geförderten Altersvorsorge werfen Riesterverträge eine ordentliche Rendite ab.
Wegen der Alterung der Gesellschaft müssten die jungen Menschen eigentlich mehr selbst vorsorgen. Tun sie aber nicht, zeigt eine neue Erhebung. Liegt das an ihrem Optimismus?
Andrea Nahles hat die neue Renten-Debatte mit vom Zaun gebrochen. Über einiges wollte sie schon viel früher streiten. Das scheiterte aber an der SPD-Stammklientel.