Die Taktik der Öl-Clique geht auf
Sie haben den Markt mit Öl überschwemmt und konkurrierende Produzenten geschwächt. Bei ihrem Treffen an diesem Freitag können sich alle Opec-Vertreter die Hände reiben.
Sie haben den Markt mit Öl überschwemmt und konkurrierende Produzenten geschwächt. Bei ihrem Treffen an diesem Freitag können sich alle Opec-Vertreter die Hände reiben.
Die Unternehmen sagen, wie ihr Geschäft läuft – von Allianz bis Zalando. Und in Brüssel tagen die Finanzminister weiter.
Was wäre eigentlich, wenn es mehr Öl als genug gäbe und trotzdem immer weniger verbraucht würde? Es spricht einiges dafür, dass es so kommen wird.
Auf der Energiekonferenz des Frankfurter Allgemeine Forums und der Münchner Sicherheitskonferenz wird deutlich: Deutsche Vorstellungen werden in anderen Staaten ganz anders bewertet. Iran dringt nach der Einigung im Atomstreit auf ein Ende der Sanktionen. Eine Gasleitung nach Europa plant Teheran vorerst nicht.
Die Förderung von Photovoltaik in Deutschland sei so sinnvoll wie der Anbau von Ananas in Alaska, sagt Siemens-Chef Kaeser. Auf einer Ölkonferenz in Houston spottet er über die deutsche Energiepolitik.
Der Erdölpreis steigt so stark wie zuletzt 2010. Doch der Boom könnte schneller zu Ende sein als gedacht: Befeuert wird der Preisanstieg von Spekulanten.
Die Finanzminister und die Notenbankgouverneure der G 20-Länder treffen sich in Washington. Die Wirtschaftsforschungsinstitute legen ihre vor.
In den Vereinigten Staaten sind immer weniger Bohrlöcher aktiv, trotzdem laufen die Tanks mit Öl voll. Ein Barrel der Sorte WTI ist sogar so günstig wie zuletzt 2009. Wie kann das sein?
Wegen des Preissturzes werden überall in der Ölindustrie Investitionspläne gekürzt. Die Spielregeln am Ölmarkt haben sich verändert.
Eine Phase der Unsicherheit fürchten Ölexperten nach dem Tod Abdullahs. Ob das Königreich seinen Preiskrieg gegen Iran und die amerikanische Fracking-Industrie weiterführt, ist unklar.
Der aktuelle Preissturz am Ölmarkt ist dem von 1985/86 erstaunlich ähnlich. Damals gingen die Saudis als Sieger aus dem Preiskrieg hervor. Wird die Geschichte sich wiederholen?
Am Ölmarkt tobt ein harter Preiskampf. Saudi-Arabien will neue Wettbewerber hinausdrängen. Doch die Förderer aus Amerika haben gute Aussichten.
Der Ölpreis sinkt und sinkt und sinkt – und die Autofahrer freut’s. Denn die Mineralölgesellschaften geben die Preise derzeit auch weiter. Woran liegt das? Und wie lange wird das noch so weitergehen?
Der Ölpreis sinkt und sinkt - selbst wenn Kämpfe in Libyen Öllager in Brand setzen. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.
Der Preis für Rohöl bleibt weiter niedrig. Der vorweihnachtlich ausgedünnte Handel fördert derzeit starke Ausschläge in beide Richtungen. Einzelne Opec-Staaten fordern nun dennoch eine Ausweitung der Förderung.
Seit Juni hat sich der Ölpreis fast halbiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate werfen den Ölstaaten außerhalb der Opec ruinöse Fördermengen vor.
An den Märkten im Nahen Osten grassiert Panik. Der Opec-Generalsekretär hält den Ölpreisrückgang für übertrieben. China erwartet weniger Wachstum, und Fitch senkt das Rating von Frankreich.
Die Energieagentur warnt vor sozialer Instabilität in den Förderländern. Dabei dürfte der Ölpreis weiter fallen – und andere Rohstoffpreise gleich mit.
Die Prognosen über die erschließbaren Vorräte haben sich regelmäßig als falsch erwiesen - das zeigt sich besonders gut an der Ölbranche. Denn wer die Endlichkeit der Ölvorkommen beschwört, übergeht den technischen Fortschritt.
Nach den Turbulenzen zum Wochenauftakt geht es an den Börsen jetzt wieder ruhiger zu. Der Dax schwankt zwischen Sorgen über ein Wiederaufflammen der Eurokrisen und der Hoffnung auf weitere Geldspritzen der EZB.
Der Druck auf den Ölpreis hat auch die Kurse an den Aktienmärkten sinken lassen. Der Dax trotzte mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent dem Abwärtstrend. Derweil enttäuschte Airbus die Anleger mit ihrem Ausblick.
Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt beschleunigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent fiel erstmals seit fünf Jahren unter 65 Dollar. Ein Grund ist die neue Nachfrageprognose der Opec.
Der Preisrutsch am Ölmarkt trifft die Branche hart. Amerikas Schieferöl-Förderer leiden. Mitarbeiter von Großkonzernen wie BP bangen um ihre Stellen.
Um 40 Prozent ist der Öl-Preis bereits gefallen, nun reagieren die Staaten: Amerika reduziert seine Fördermenge, die Opec denkt über eine Krisensitzung nach. Sie wollen, dass der Preis wieder steigt.
Der Verband Creditreform gibt Zahlen zu Insolvenzen in Deutschland 2014 bekannt, der Reisekonzern Tui lädt zur Bilanzpressekonferenz und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie äußert sich zur wirtschaftlichen Lage.
Der Verfall des Ölpreises wirkt auf die Weltwirtschaft wie ein gigantisches Konjunkturprogramm und führt zu globaler Umverteilung. Auch für Deutschland gibt er Anlass, sich von so manch alter Gewissheit zu verabschieden.
Russlands Ölproduktion sollte nicht gedrosselt werden. Das empfiehlt Russland stellvertretender Ministerpräsident Igor Schuwalow – im eigenen Interesse.
Die Opec-Länder haben entschieden, ihre Ölförderung trotz des Preisverfalls nicht zu drosseln. Das ist gut für uns Verbraucher. Die Macht des Kartells schwindet.
Nach einem elftägigen ununterbrochenen Aufstieg ist dem Dax zunächst die Puste ausgegangen. Für Gesprächsstoff sorgt unter anderem die jüngste Opec-Entscheidung zum Ölpreis.
Trotz einbrechender Ölpreise drosselt die Opec ihr Förderziel nicht. Russland dürfte einer der größten Leidtragenden sein. Ein Moskauer Energiekonzern befürchtet schon, dass ein Fass Öl bald weniger als 60 Dollar kosten könnte.
Der Libyer Abdallah al Badri jongliert als Opec-Generalsekretär zwischen den Förderern Saudi-Arabien und Iran. Seine Nähe zu Diktator Gaddafi hat ihm bislang nicht geschadet.
Auf der Opec-Sitzung in Wien hat sich die Gruppe wohlhabender Golfstaaten um Saudi-Arabien durchgesetzt: Trotz des jüngsten Absturzes der Ölpreise wird das Kartell sein bisheriges Förderziel nicht kürzen. Das schmerzt Russland.
Die Südamerikaner sehen derzeit ein Krisenszenario wie 2008 - und wollen deshalb das Öl-Angebot verknappen. Die mächtigen Golfstaaten sind dagegen. Den Verbraucher freut der Streit, denn der Benzinpreis könnte weiter sinken.
Trotz zahlreicher geopolitischer Unruhen ist der Ölpreis seit Ende Juni fast ununterbrochen gefallen und notierte Anfang November auf einem 4-Jahres-Tief (Grafik 1). Dies könnte auf einen Paradigmenwechsel am Ölmarkt hindeuten. Denn die OPEC-Länder wollen offenbar ihre Marktanteile verteidigen und sind dafür auch bereit, einen Preiskampf zu riskieren. Dies hat zur Folge, dass die Ölpreise langfristig niedriger sein dürften als bislang von uns erwartet. Wir senken daher unsere Prognose für den Brent-Ölpreis im Jahr 2015 auf durchschnittlich 85 US-Dollar je Barrel.
In Wien tagt die Opec. Eine Förderkürzung wird es wohl nicht geben. Als zu stumpf hat sich die Waffe bislang erweisen - vor allem weil es mit der Umsetzung nie so klappte.
Selten war das Treffen der Organisation erdölexportierender Staaten so spannend wie in diesem Jahr. Wegen des sinkenden Ölpreises drängen die ärmeren Mitglieder auf eine Kürzung der Förderung. Doch Saudi-Arabien weigert sich.