Die Welt versinkt im Schuldensumpf
Politiker neigen dazu, in Wahlperioden zu denken. Und so steigen die Schuldenberge unaufhörlich. Und die Demographie verschärft das Problem zusätzlich.
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Politiker neigen dazu, in Wahlperioden zu denken. Und so steigen die Schuldenberge unaufhörlich. Und die Demographie verschärft das Problem zusätzlich.
Die Eskalation im Nahen Osten hält die Welt in Atem. Neben der allgemeinen Unsicherheit stellt sich die Frage, was das für den Ölpreis bedeutet.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigen globalen Schifffahrtrouten und gerade für den Ölexport zentral. Nun erklären die Revolutionsgarden die Meerenge für geschlossen.
Die Ölpreise waren aus Furcht vor einem Konflikt schon vor dem Angriff auf Iran gestiegen. Nun wollen die großen Förderländer ihre ursprünglichen Pläne wohl umwerfen.
US-Präsident Trump feiert die Verhaftung des venezolanischen Diktators Maduro. Doch bis zur Erdölbonanza ist es ein weiter Weg und die „Donroe-Doktrin“ könnte den USA noch auf die Füße fallen.
Das Ergebnis von Rosneft sank im ersten Halbjahr um mehr als 68 Prozent. Konzernchef Setschin begründet den Einbruch mit Produktionssteigerungen der Opec-Staaten.
Analysten erwarten eine „asymmetrische Marktreaktion“ am Ölmarkt. Was heißt das? Zuletzt waren Rohöl, Heizöl, Benzin und Diesel jedenfalls billiger geworden.
Deutschland kaufte schon in den sechziger Jahren russische Energie. Damals war das gut überlegt. Gefährlich wurde es erst später.
Der jüngste israelisch-iranische Krieg ist ein weiteres Kapitel im Ringen um die Macht am Golf. Eine Chronik.
Die Ölpreise schnellen nach oben, denn Iran ist einer der größten Produzenten der Welt und könnte eine wichtige Lieferroute blockieren. Auch China spielt eine wichtige Rolle.
Das Kartell kontrolliert rund 40 Prozent der globalen Ölproduktion. Eine Kerngruppe um Saudi-Arabien und Russland gibt den Ton an und dreht die Ölhähne schrittweise auf. Auf die Preise dürfte sich das kaum auswirken.
Der Ölpreis sinkt zeitweise auf weniger als 60 Dollar je Fass der Nordseesorte Brent. Auch Benzin und Heizöl in Deutschland werden günstiger.
Rund zehn Dollar tiefer als vor dem 2. April pendelt sich der Ölpreis ein. Hauptgrund ist die Angst um die Weltkonjunktur.
Öl kostet an den Weltmärkten so wenig wie seit April 2021 nicht mehr. Was heißt das für die Preise von Heizöl und Benzin für Verbraucher in Deutschland?
Was sonst noch wichtig ist
Für die niedrigeren Preise an Deutschlands Tankstellen gibt es mehrere Ursachen. Eine ist auch einfach der heraufziehende Frühling. Nicht alles hängt an Donald Trump.
Nicht nur der Preis für Rohöl ist stark gesunken. Auch die Preise für Benzin und Heizöl in Deutschland geben jetzt spürbar nach. Was hat das alles mit Donald Trump zu tun?
Obwohl erste Folgen der Politik Donald Trumps offenbar den Rohölpreis mit nach unten drücken, wird Benzin in Deutschland teurer. Was ist da los?
Kann der amerikanische Präsident es tatsächlich schaffen, den internationalen Ölpreis für längere Zeit nach unten zu drücken? Der Plan sorgte immerhin für viel Aufsehen. Eine Analyse.
Trump scheint eine von mehreren Ursachen zu sein. Die Entspannung im Nahen Osten spielt aber wohl auch eine Rolle. Wie geht es weiter?
Verbraucher dürfte der geringere Ölpreis freuen. Doch die Spanne der Prognosen ist weit.
Venezuela verfügt weltweit über die größten Ölvorkommen. Doch die Industrie ist marode und durch Sanktionen belastet. Sie könnten nun wieder verschärft werden, weil Nicolás Maduro abermals als Präsident vereidigt wurde.
Die chinesische Solarindustrie bildet ein Kartell und will so den Preissturz der Solarpaneele stoppen. Das könnte auf Kosten deutscher Kunden gehen.
Nicht-OPEC Länder fördern mehr, während der bisherige Großkunde China weniger nachfragt.
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
Es war außergewöhnlich: Mitten in der Reisewelle im Sommer ist der Benzinpreis gesunken. Schuld war die schwache Konjunktur. Die bleibt mau. Aber der Sprit wird nun teurer.
In der Urlaubsreisezeit wurde Sprit günstiger. Wann gab es das je? Aber jetzt kommt es für Autofahrer noch besser.
Den Verdacht gegen einen der wichtigsten Öl-Fracker Amerikas äußerte jetzt eine Aufsichtsbehörde. Er fühlt sich unschuldig
Die EZB warnt, ein Risiko für weiter hohe Inflation gehe vom Nahostkonflikt aus. Der Mechanismus funktioniert über die Frachtraten und die Energiepreise. Was ist zu beobachten?
China drängt in Dubai nicht ins Rampenlicht. Das Land ist der größte Emittent von Treibhausgasen – und gilt neben den Ölstaaten als möglicher Blockierer der Klimakonferenz.
In Dubai ringen die Staaten der Welt um den Ausstieg aus den fossilen Energien. Gleichzeitig versucht die Organisation erdölexportierender Länder offenbar, einen Kompromiss zu verhindern.
Der Rückgang der Ölpreise setzte sich auch am Freitag fort. Das Kartell Opec+ einigte sich zwar auf Förderkürzungen, ließ aber Ausnahmen zu.
Im Herbst 1973 weckte der Beginn der Ölkrise Sorgen vor einem Ende des wirtschaftlichen Erfolgs Deutschlands. Doch die Bewältigung der Krise zeigt, wie ein oft harter Strukturwandel in eine modernisierte Wirtschaft münden kann.
Der Krieg im Nahen Osten lässt alte Sorgen aufflammen. Die erste Ölkrise nahm vor 50 Jahren nach dem Jom-Kippur-Krieg ihren Anfang.
Der frühere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn sprach sich in einem F.A.Z.-Gastbeitrag gegen Alleingänge in der Klimapolitik aus. Darauf schrieb der Energieökonom Lion Hirth eine Entgegnung. Nun antwortet abermals Sinn.