Ölpreis fällt vor OPEC-Treffen
Die Ölländer wollen über ihre Fördermenge im September entscheiden. Drehen sie den Ölhahn weiter auf?
Die Ölländer wollen über ihre Fördermenge im September entscheiden. Drehen sie den Ölhahn weiter auf?
Der Ölpreis schaukelt – die Gründe dafür sind in den Folgen der Pandemie zu suchen. Risikozuschläge – wie zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine – sind hingegen nicht mehr enthalten.
Der Chef des Ölkartells OPEC, Mohammed Sanusi Barkindo, ist kurz vor dem Ende seiner Amtszeit im Alter von 63 Jahren in seinem Heimatland Nigeria gestorben.
Konzerne wie Rosneft profitieren jetzt noch von hohen Öl-Preisen. Doch dürfte ihre Produktion in diesem Jahr wegen des EU-Ölembargos erheblich zurückgehen.
Eigentlich dürfen europäische Konzerne kein Öl in Venezuela einkaufen, weil sie sonst gegen amerikanische Sanktionen verstoßen. Jetzt wollen die Vereinigten Staaten offenbar eine Ausnahme machen – und damit gleich zwei Ziele erreichen.
Nicht nur Amerika hatte verlangt, den Ölhahn aufzudrehen, um dem Energiepreisschock und der Inflation entgegenzuwirken. Jetzt haben die Ölländer beschlossen, mehr Öl zu fördern.
Das Ölförderkartell Opec+ wird am Donnerstag wohl eine Entscheidung über die Erhöhung der Fördermengen treffen. Spekulationen darüber sorgen für eine Entspannung des Ölpreises.
Auf ihrem Treffen beschließen die erdölexportierenden Staaten eine mäßige Fördererhöhung, die angesichts des hohen Ölpreises und des bevorstehenden EU-Ölembargos erstaunt. Der Krieg in der Ukraine ist nur indirekt ein Thema.
An der Tankstelle kosten Diesel und Benzin jetzt beide wieder mehr als 2 Euro je Liter. Welche weiteren Folgen könnte das von der EU geplante Ölembargo für Autofahrer haben?
Benzin war zuletzt fast 50 Prozent teurer als vor einem Jahr. Das ließ den Absatz an Deutschlands Tankstellen zurückgehen. Wie stark spürt man dort jetzt das bevorstehende Öl-Embargo?
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
Wir erleben nicht die erste Stagflation der Wirtschaftsgeschichte. 1973 bot Gold Anlegern einen Ausweg. Und heute?
Nach Beratungen zwischen Opec und Russland wird die Ölförderung nur moderat erhöht. Aber nun bringt US-Präsident Biden aus Amerikas Reserven Rekordmengen auf den Markt. Tankenden kann das jetzt schon gefallen.
Das Ölkartell Opec und seine Verbündeten, zu denen auch Russland gehört, wollen an diesem Donnerstag über das weitere Vorgehen bei der Ölförderung entscheiden. Amerika scheint noch mal auf seine Ölreserven zugreifen zu wollen.
Der Krieg treibt den Ölpreis auf mehr als 120 Dollar. Das sorgt auch für neue Höchststände an den Tankstellen in Deutschland. Und befeuert eine Debatte: Ist Benzin jetzt teurer, als es klimapolitisch beabsichtigt war?
Können andere Ölstaaten mögliche Lieferausfälle aus Russland ausgleichen? Seit Monaten unterschreiten die Opec-Staaten ihre Produktionsziele.
Russlands Angriff und das zweite Sanktionspaket des Westens lassen die Energiepreise steigen und Aktienkurse sinken. Die wirtschaftlichen Folgen werden hierzulande aber verschmerzbar sein, prognostizieren Volkswirte.
Benzin und Diesel werden auf Wochensicht günstiger. Zum ersten Mal seit langem. Und das, obwohl der Rohölpreis am Dienstag fast 100 Dollar je Fass erreicht hat.
Selbst wenn die Lieferungen von Öl und Gas nicht eingeschränkt würden, müssten Verbraucher mit höheren Preisen rechnen. Einen Lieferstopp hält das Ifo-Institut für unwahrscheinlich. Der Benzinpreis erreicht derweil in dieser Woche neue Höchststände.
Das Ölkartell OPEC und seine Verbündeten wollen den Ölhahn nicht weiter aufdrehen, als bislang geplant war. Auch das trägt zu den hohen Energiepreisen bei.
Dass Benzin und Diesel derzeit so teuer sind, liegt auch an den knappen Fördermengen der großen Ölstaaten. Nun haben sie sich auf eine Ausweitung der Mengen verständigt.
Die Ölstaaten wollen trotz des Preisverfalls an ihren Plänen für eine höhere Ölförderung festhalten. Das war anders erwartet worden.
Die EZB-Direktorin lässt durchblicken, dass die Ansichten in der Notenbank über die Dauer der Teuerung geteilt sind. Sie erwartet im kommenden Jahr einen Rückgang.
Öl soll teuer sein, um den Verbrauch zu senken und das Klima zu schützen. Ein hoher Ölpreis aber schröpft nicht nur die Verbraucher – er reizt auch zu neuen Investitionen in eine höhere Ölförderung. Wie kommt man da raus?
Der amerikanische Präsident fürchtet, dass teure Energie seine Klimapolitik unbeliebt macht. Er drängt Ölproduzenten zur Ausdehnung der Produktion – zumindest kurzfristig.
Vom Bau bis in den Supermarkt wird alles teuer. Schon macht die Furcht vor einer Lohn-Preis-Spirale die Runde. Die Commerzbank rechnet bald mit einer Inflationsrate von mehr als fünf Prozent.
Weiter nach Plan: Die Ölstaaten sorgen für einen Ölpreisanstieg auf ein Dreijahreshoch von 82 Dollar. Was heißt das für den Aktienmarkt? Und was für die Inflation?
Die Preise vom teuren Tankherbst 2018 sind schon überholt. An den Märkten wird spekuliert: Dreht die OPEC jetzt den Ölhahn auf?
Egal, was Amerika sagt, und egal, welche neuen Corona-Sorgen es gibt: Die Ölstaaten der OPEC und ihre Verbündeten halten an ihren Plänen fest. Sie wollen von Oktober an 400.000 Fass Öl am Tag mehr fördern als bislang.
Geht es nach dem Willen der Regierung Biden, sollen die Förderstaaten den Ölhahn aufdrehen. So sollen die Inflation und der drastische Anstieg des Benzinpreises bekämpft werden.
Autofahrer haben von dem Ölpreisverfall seit Anfang Juli bislang nicht viel: Der Benzinpreis notiert in der Nähe seines Jahreshochs. Der ADAC meint: Es gibt „Potential für Benzinpreis-Senkungen“.
Die Thronfolger aus Saudi-Arabien und den Emiraten gelten als Männerfreunde. Doch die Beziehung zwischen Muhammad bin Salman und Muhammad bin Zayed bekommt Risse. Was steckt dahinter?
Nicht nur die Entscheidung der Opec, mehr Öl zu fördern, hat kurzzeitig für deutlich fallende Notierungen gesorgt. Der langfristige Effekt dieser Entscheidung gilt zudem als zwiespältig.
Von August an wollen wichtige Ölförderländer die tägliche Produktion erhöhen. Diese Entscheidung hat am Markt für Rohöl am Montag für etwas Entspannung gesorgt. Die Folgen für die Verbraucher sind noch schwer abzuschätzen.
Von August an will die Öl-Allianz 400.000 Barrel am Tag mehr fördern. Was das für Autofahrer bedeutet, ist noch unklar.
Erst steil rauf, dann scharf nach unten. Auf dem Ölmarkt herrscht Bewegung - und Unsicherheit.