Problemsender ProSiebenSat.1
Den Rauswurf aus dem M-Dax ist der ProSiebenSat.1 Media SE gerade noch einmal erspart geblieben. Aber es ist ein insgesamt verstörendes Bild, das der Münchner Medienkonzern derzeit in alle Welt sendet.
Den Rauswurf aus dem M-Dax ist der ProSiebenSat.1 Media SE gerade noch einmal erspart geblieben. Aber es ist ein insgesamt verstörendes Bild, das der Münchner Medienkonzern derzeit in alle Welt sendet.
Erst im vergangenen Jahr war der Vertrag der Vorstandsvorsitzenden des Industriekonzerns noch bis 2028 verlängert worden. Jetzt macht sie vorzeitig Schluss. Die Großaktionäre bedauern das, an der Börse kommt der Wechsel an der Spitze nicht gut an.
Der Vertrag der Vorstandsvorsitzenden lief noch bis 2028. Einige Aufgaben sind liegen geblieben. Investoren hat die Nachricht dennoch nicht gefallen: Der Aktienkurs ist deutlich gefallen. Ein Nachfolger steht schon fest.
Der Großaktionär von Hapag-Lloyd lässt mit einem Dividendenrekord die Familie Quandt weit hinter sich. Auch Privatanleger können mit Dividenden ihr Vermögen mehren.
Aller Unsicherheiten zum Trotz kann sich das IT-Unternehmen aus dem M-Dax nicht über mangelnde Nachfrage beklagen. Das zeigt sich auch am Aktienkurs.
Die fortschreitende Berichtsaison der Quartalszahlen lässt den Dax zu neuen Höhen steigen. Der Sprung über die 16.000er Marke scheint nur noch eine Frage der Zeit. Auch bei den kleinen und mittleren Werten ist die positive Stimmung spürbar.
Der US-Arbeitsmarktbericht sorgt für weiter steigende Aktienkurse und steigende Anleiherenditen. Aber die Börse schaut schon voraus auf die US-Banken, die am Freitag die Quartalsbilanzsaison starten.
Laut einer Untersuchung stehen Frauen in Führungspositionen in Familienbetrieben im Vergleich mit Dax-Konzernen gut da. Von einer Frauenquote halten die Unternehmen derweil wenig.
Die Aktien von Immobilienunternehmen leiden besonders unter dem Umfeld steigender Zinsen. Aber auch hausgemachte Schwierigkeiten belasten. Im leicht positiven Dax verliert Vonovia besonders.
Ohne moderne und funktionierende Waffen werden wir nicht in Sicherheit leben können. Deswegen haben Unternehmen wie Rheinmetall eine Zukunft an der Börse und im Dax.
Rheinmetall gehört jetzt zum deutschen Leitindex Dax. Das Rüstungsunternehmen hat seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine stark von der geänderten Sicherheitslage profitiert.
Die Riege deutscher Modehersteller ist in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden. Der Branchenprimus hat den Branchenproblemen aber erfolgreich getrotzt.
Nach einem Rekordjahr erwartet der Spezialchemiekonzern in diesem Jahr deutlich schwächere Ergebnisse. Sorgen bereitet vor allem auch der hierzulande hohe Strompreis.
Die Sorgen um die Banken verunsichern die Anleger auch am Montag. Der Aktienkurs der Commerzbank stürzt in der Spitze um fast 12 Prozent ab. Derweil ist in den USA schon das nächste Institut massiv unter Druck geraten – und auch der Präsident meldet sich zu Wort.
Der überraschende Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten hat den großen Aktienindizes an der Wall Street am Donnerstag einen kleinen Schub gegeben. Das half auch dem Dax.
Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell zu möglichen weiteren Zinserhöhungen lassen den Dax nach einem starken Start ab Nachmittag absinken. Auch an der Wall Street lastet die Rede auf den Kursen.
Nach 23 Jahren muss der Gesundheitskonzern Fresenius Medical Care den Dax verlassen. Die hohen Kursgewinne von Rheinmetall machen den Wechsel nach der Regel Fast Entry nötig.
Nebenwerte sind an der Börse kräftig unter die Räder gekommen. Im Aufschwung dürften sie aber wieder die Führung übernehmen.
Die hartnäckige Inflation im Euroraum treibt weiter die Anleger an den europäischen Börsen um. Ein Kursrutsch bei Tesla trübte zusätzlich die Stimmung am US-Aktienmarkt.
Der Fernsehkonzern verschiebt seinen Bilanztermin, weil die Tochtergesellschaft Jochen Schweizer eine offene Regulierungsfrage klären muss. Das dürfte auch für die zuständige Wirtschaftsprüfung EY unangenehm sein.
Die Börsenentwicklungen des Tages
Pro Sieben Sat.1 will seinen Jahresabschluss erst später vorlegen als ursprünglich geplant. Den Schritt begründet das Unternehmen mit regulatorischen Fragen bei Jochen Schweizer mydays.
Die Commerzbank ist zurück im Dax – und feiert das Comeback ausgelassen.
Die Auswahl ist riesig. Wir vergleichen elf gute Indizes. Sehr gut schneidet sogar ein deutscher Index ab.
Ruhiger Handel im Dax angesichts eines Feiertages in den USA. Einige Anleger praktizieren „Sell on good news“.
Vor Kriegsbeginn hat Armin Papperger, der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns, viele Aktien gekauft. Seine Geduld zahlt sich aus.
Nun ist es amtlich. Nach gut vier Jahren kehrt die Commerzbank in den Dax zurück. Der Index verliert damit 140 Milliarden Euro Börsenwert.
US-Inflation verursacht ein Hin und Her
Unternehmen in der ersten und zweiten Börsenliga kaufen besonders gerne in der Techbranche zu. Und in Amerika.
Die Kurse steigen. Die Anleger freut es.
Die rosarote Brille legen die Börsianer am Montag ab. Insbesondere Technologieaktien verlieren.
Der mutmaßliche Spionageballon Chinas setzt vor allem Technologie-Aktien unter Druck. Investoren fürchten weitere Sanktionen der Amerikaner. Die zuletzt rosarot gemalte Börsenwelt verdunkelt sich.
Nicht nur der Zinsentscheid, sondern auch die Verlautbarungen der amerikanischen Notenbank, haben die Hoffnungen der Aktienanleger sprießen lassen. Das erwartungsgemäße Handeln der EZB hat sie nicht gebremst. Mahner gibt es aber dennoch.
Die Aktienkurse von Hannover Rück, Software AG und Teamviewer lassen Federn.
Das Institut hat ein gutes viertes Quartal mit einem Bruttogewinn von wohl rund 500 Millionen Euro hinter sich. Nun ist es statt Rheinmetall heißester Anwärter auf Lindes Platz im Dax.
Am Freitag notierten Dax und Euro Stoxx 50 leicht schwächer, während bei M-Dax und F.A.Z.-Index positive Vorzeichen standen.