Einlagensicherung gegen Kapitalflucht
Die EZB wünscht eine schlagkräftige europäische Bankenaufsicht als wachende Instanz für die Bankenunion. Somit soll die Kapitalflucht der Griechen und Spanier eingedämmt werden.
Die EZB wünscht eine schlagkräftige europäische Bankenaufsicht als wachende Instanz für die Bankenunion. Somit soll die Kapitalflucht der Griechen und Spanier eingedämmt werden.
Rohöl wird billiger: Der Preis für die Sorte Brent ist inzwischen auf ein 3-Monats-Tief gesunken. Die Vereinigten Staaten haben so große Ölvorräte wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Als Lehre aus der Schuldenkrise hat EZB- Präsident Mario Draghi von der Politik eine Vision für Europa angemahnt. „Wir müssen einen Pfad für den Euro festlegen: Wo wollen wir in zehn Jahren stehen?“
Enttäuschende Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten sowie schwindende Zinssenkungsfantasien in Europa haben die Kurse der deutschen Aktien ins Minus gedrückt.
Europa spart - so hieß es bisher, und die Deutschen waren froh darüber. Doch jetzt mehren sich die Stimmen, die vor „gnadenlosem Sparen“ in der Rezession warnen.
Die Griechen sind gerettet, der Höhepunkt der Krise ist überschritten: Das hatte EZB-Chef Mario Draghi vor vier Wochen verkündet. Jetzt zeigt sich: So leicht wird man diese Krise nicht los.
Die Geldschwemme der Notenbanken hat die Lage auf den Märken beruhigt. Doch die Wirkung lässt nach. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Der Leitzins im Euro-Raum bleibt vorerst bei 1,0 Prozent. EZB-Präsident Draghi stellt sich auf eine länger anhaltende Inflation ein - und will vorerst nicht aus den Krisenmaßnahmen aussteigen.
EZB-Chef Draghi wirbt um die Gunst der Deutschen. Dabei riskiert seine Geldpolitik, was diese am meisten fürchten: Inflation.
Klare Worte von EZB-Präsident Mario Draghi: Es dürfe nicht sein, dass im Euroraum „ein, zwei Länder zahlen, der Rest ausgibt und das Ganze durch gemeinsame Eurobonds finanziert wird“. Die jüngsten Notmaßnahmen der EZB verteidigte er.
Vor drei Wochen pumpte die Europäische Zentralbank noch 500 Milliarden Euro in das Finanzsystem. Nun aber zeigt sich EZB-Präsident Draghi zuversichtlich: Der Scheitelpunkt der Schuldenkrise sei überwunden.
EZB-Präsident Mario Draghi hat sich gegen einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und gegen eine Transfer-Union ausgesprochen. Auf Unternehmensebene hat der amerikanische Sportartikel-Konzern Nike solide Quartalszahlen vorgelegt. Der amerikanische Chiphersteller Micron hat dagegen mit seinen Ergebnissen enttäuscht. Der Bund will noch mehr EADS-Anteile kaufen und T-Mobile Amerika schließt Call-Center. SKW erwartet nach Rekordwerten weiteres Wachstum.
Im Dezember und Februar bot die EZB den Banken Geld für drei Jahre zum Leitzins an. Die Banken verschafften sich dabei rund 1000 Milliarden Euro. Nun verteidigt die Zentralbank die „Dicke Bertha“.
Wegen der Euro-Risiken sinkt der Bundesbankgewinn. Die Retterungsorgie gibt es nicht kostenlos. Von Philip Plickert
Mittlerweile wird die Debatte um das Zahlungsverkehrssystem Target auch politisch und öffentlich geführt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann fordert in einem F.A.Z.-Gastbeitrag ein EZB-Konzept für die Rückführung der Nothilfen.
Der Weltuntergang bleibt wohl aus, obwohl die Griechen ihre Schulden nicht mehr bedienen. Aber trotz allem Optimismus ist die Gefahr noch nicht gebannt.
Die deutschen Aktienmärkte legen zu Wochenbeginn deutlich zu. Positive Nachrichten aus Griechenland treiben laut Analysten die Kurse. Die griechische Regierung hatte sich am Sonntag mit den internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren, milliardenschweren Sparpakets geeinigt.
Die Europäische Zentralbank verfehlt auch in diesem Jahr ihr Preisstabilitätsziel. Die Bürger fragen sich, wofür Draghi steht: Für billiges Geld und Rettungsaktionen oder für Preisstabilität?
Eigentlich hat sich die EZB zum Ziel gesetzt, dass die Inflationsrate im Euroraum 2 Prozent nicht übersteigt. Doch nun wird die Notenbank ihr Inflationsziel wohl zum zweiten Mal in Folge verfehlen.
EZB-Präsident Mario Draghi hat sich gegen Kritik der Bundesbank an der Politik der Europäischen Zentralbank verwahrt. Niemand sei innerhalb der EZB isoliert, „schon gar nicht die Bundesbank“.
Im Rat der Europäische Zentralbank gibt es Streit über Geldschwemme und schwache Sicherheiten. Es herrscht großer Druck wegen der hohen Inflationsrate.
EZB-Chef Mario Draghi hat mit der „Dicken Bertha“ gefeuert. Den schweren Mörser aus dem ersten Weltkrieg hat er als Metapher für eine nie dagewesene Geldschwemme gewählt. Ist die Schuldenkrise jetzt vorbei?
Die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB sind auf einen Rekordwert gesprungen. Die Übernacht-Einlagen stiegen am Freitag um mehr als 300 Milliarden Euro auf 776,9 Milliarden Euro.
Die neuen Zentralbank-Kredite bringen Vermögenspreis-Inflation und treiben die Anleihenpreise - selbst wenn das Geld gar nicht in der Wirtschaft ankommt. Von Patrick Bernau
In der Bundesbank rumort es: Der größte Posten in der Bilanz sind Forderungen von zuletzt knapp 500 Milliarden Euro gegenüber Notenbanken finanzschwacher Länder, die über das Target-Zahlungsverkehrssystem aufgelaufen sind. Ein Brief von Bundesbankpräsident Weidmann zeugt von großer Sorge.
Im mit Spannung erwarteten Dreijahrestender der Europäischen Zentralbank haben sich 800 Banken im Euroraum zusammen 529,5 Milliarden Euro geliehen.
Die EZB wird den Banken zum zweiten Mal Geld für die ungewöhnliche lange Laufzeit von drei Jahren anbieten. Bankanalysten erwarten eine große Nachfrage.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Und das deutsche Staatsdefizit hat sich 2011 deutlich verringert. Auf Unternehmensebene hat Volkswagen seinen Gewinn im vergangenen Jahr einem Zeitungsbericht zufolge mehr als verdoppelt und ein Rekordergebnis eingefahren. BASF hat im Schlussquartal dagegen operativ etwas weniger verdient. Zudem will SAP die Dividende kräftig erhöhen und der künftige RWE-Chef Terium treibt die Verkäufe voran.
In der Schuldenkrise hat die Europäische Zentralbank zu bisher beispiellosen Maßnahmen gegriffen. Der neue Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, will sich aber nicht in die Rolle einer europäischen Rettungsinstitution drängen lassen.
Eric Le Coz, zweitwichtigster Mann bei der Fondsgesellschaft Carmignac erwartet einen Aktienaufschwung und rät zum Diversifizieren.
Zentralbank-Präsident Mario Draghi will verhindern, dass sich EZB an einer Umschuldung für Griechenland beteiligt. Auch „Tricks“ zur Umgehung der monetären Staatsfinanzierung lehnt er ab.
Angesichts der Hinweise auf eine Stabilisierung der Wirtschaft dürfte die Europäische Zentralbank den Leitzins am Donnerstag unverändert lassen. Zugleich wird allerdings erwartet, dass die EZB die Anforderungen für Einzelkredite reduzieren wird.
Schwache Darlehensvergabe im Euroraum: In Portugal sinkt die Menge der Unternehmenskredite binnen eines Monats um 5 Milliarden Euro. Für Deutschland erwarten Ökonomen keine Kreditklemme.
Bundeskanzlerin Merkel hat sich fürs Erste dagegen ausgesprochen, bedrängten Euro-Staaten mit zusätzlichen Mitteln zu helfen. IWF-Direktorin Lagarde will den geplanten Rettungsfonds ESM hingegen kräftig aufstocken - andernfalls drohten drastische Folgen.
Die italienische Regierung versucht, ihren Landsleuten die geplanten Liberalisierungen und Reformen mit konkreten Zahlen schmackhaft zu machen. Von der deutschen Regierung verlangt Ministerpräsident Monti Schützenhilfe - und zwar deutlich mehr, als Berlin geben will.
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti drängt die Bundesregierung angeblich dazu, einer Verdopplung des Euro-Rettungsfonds ESM auf eine Billion Euro zuzustimmen. Unterstützung bekommt er dabei offenbar von einem anderen Italiener: EZB-Präsident Mario Draghi.