Jetzt läuft es nach Plan B
Griechenlands Pleite kommt. Die Frage ist nur, wie sie kommen wird. Hier ist die Vorlage für den Grexit.
Griechenlands Pleite kommt. Die Frage ist nur, wie sie kommen wird. Hier ist die Vorlage für den Grexit.
Die Eurogruppe hat ihre Griechenland-Gespräche schon wieder unterbrochen. Vor dem Wochenende gibt es wohl kein Ergebnis. Und was passiert, wenn eine Einigung zu spät für Griechenland kommt?
Eine Sitzung nach der anderen, immer noch kein Ergebnis: Sind die Griechenland-Verhandlungen nicht längst unerträglich? Nicht unbedingt.
Die nächtlichen Gespräche zwischen Griechenlands Regierungschef Tsipras und den Kreditgebern haben keinen Durchbruch gebracht. Bereits am Morgen soll es weitergehen. Für eine Einigung bleiben nur wenige Stunden.
Zum dritten Mal binnen einer Woche beraten heute die Euro-Finanzminister über griechische Sparpläne. Die griechischen Vorschläge spalten laut Medienberichten die Geldgeber. Der IWF ist demnach für weniger Nachgiebigkeit gegenüber Tsipras.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und EZB-Präsident Mario Draghi entscheiden über die Zukunft der Europäischen Währungsunion. Wer ist dabei Koch und wer Kellner?
Der Europäische Gerichtshof hat der EZB einen Freibrief für künftige massenhafte Anleihekäufe ausgestellt. Die monetäre Staatsfinanzierung wird mit einem verschwurbelten Begriff gerechtfertigt. Ein Kommentar.
Ein umstrittener Beschluss der Europäischen Zentralbank hat die Eurokrise schlagartig gewendet. Ob das legal war? Das Wichtigste zum Prozess.
Vassilios Skouris ist Grieche. Heute verkündet der oberste EU-Richter das Urteil über ein umstrittenes, aber bislang nie angewendetes Anleiheprogramm der Europäischen Zentralbank. Ein Porträt.
Macht euch wegen Griechenland keine Sorgen, ein Austritt aus dem Euro ist nicht mehr ansteckend. So hatte man uns beruhigt. Doch jetzt zittern die Finanzmärkte plötzlich doch wieder vor dem Grexit.
Liegen die deutsche Kanzlerin und ihr wichtigster Minister über Kreuz wegen des Schuldenstreits mit Athen? Ein Zeitungsbericht legt das nahe. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
Nach den Aussagen von EZB-Präsident Draghi wird der Markt für Staatsanleihen abermals von einer Verkaufswelle überrollt. Die Renditen steigen deutlich.
Die Europäische Zentralbank hat am Mittwoch die Anleger beruhigt und Hoffnung auf eine Übereinkunft mit Griechenland verbreitet. Nur die Kurse der Staatsanleihen leiden.
Im Schuldenstreit mit Griechenland dringt EZB-Präsident Draghi auf ein tragfähiges Abkommen. Und bekräftigt: Die EZB wolle Griechenland im Euro halten.
Der Mai hat Märkte und Meinungen mächtig durcheinander gewirbelt. Die USA und Griechenland könnten im Juni zur Beruhigung beitragen.
Die griechische Schuldenkrise sorgt abermals für Unruhe an den europäischen Finanzmärkten. Die Märkte schwanken zwischen der Furcht vor einer Staatspleite und der Hoffnung auf eine baldige Einigung.
Ein Lebemann, Glücksspieler und Finanzstratege: John Law hat vor 300 Jahren in Frankreich ein großes Papiergeldexperiment gestartet – und scheiterte verheerend. Eine Warnung für Mario Draghi? Nicht unbedingt.
Bis nach Mitternacht berieten im Kanzleramt Angela Merkel, François Hollande, IWF-Chefin Lagarde und EZB-Präsident Draghi den Schuldenstreit mit Griechenland. Folgt nun ein letztes Angebot an Athen?
Schon wieder hauen die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble und Giannis Varoufakis öffentlich auf den Putz. Auch viele andere, etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, kommentieren ständig den Schuldenstreit. Entscheiden werden drei andere.
Mario Draghi und Janet Yellen betonen die langfristigen Risiken einer expansiven Geldpolitik. Damit nähern sich die Zentralbanker ihren schärfsten Kritikern an.
Wenn die beiden wichtigsten Geldpolitiker der Welt die Nachteile einer sehr expansiven Geldpolitik betonen, gilt es aufzuhorchen. Yellen und Draghi wollen ihr Publikum auf eine allmähliche Abkehr von dieser Politik einstimmen.
EZB-Präsident Mario Draghi hat erstmals öffentlich und ausführlich über mögliche kritische Nebeneffekte einer lockeren Geldpolitik gesprochen. Der Erfolg dürfe nicht blind machen für die Risiken für die Vermögensverteilung und Finanzstabilität.
Die Kurse der Staatsanleihen in Europa fallen kräftig.Obwohl EZB-Präsident Mario Draghi für viele Milliarden Anleihen kauft. Wie passt das zusammen?
Weil sich die Finanzlage Griechenlands schlechter entwickelt als erwartet, macht der Internationale Währungsfonds Druck. Sollten die Euroländer Athen keine Schulden erlassen, will der IWF offenbar nicht mehr mit eigenem Geld helfen.
Wo sehen Investoren die besten Anlagemöglichkeiten in nächster Zeit? In Europa, zeigt eine große Umfrage. Ein Geldmanager bringt einen munteren Vergleich zu Griechenlands Bedeutung für die Währungsunion.
Viele Großanleger vertrauen Mario Draghi: Sie erwarten eine steigende Inflationsrate und kaufen Anleihen, die gegen Geldentwertung schützen.
Still und heimlich haben die Gläubiger und Griechenland ein neues Format für die Verhandlungen geschaffen. Es heißt „Frankfurt Dinner Group“. Wenn es in der Öffentlichkeit kracht, wird dort weiter verhandelt.
Mitten in einer Pressekonferenz ist Josephine Witt auf den Tisch des EZB-Präsidenten gesprungen und hat ihn mit Konfetti beworfen. Im Interview erklärt sie ihre Beweggründe – und warum sie dieses Mal angezogen blieb.
Griechischer Staatsbankrott? Grexit? Oder schnelle neue Kredite? Wahrscheinlich ist, dass sich der Streit der Eurostaaten mit Athen bis in den Herbst schleppt – und vielleicht in Neuwahlen endet.
Der deutsche Leitindex hat am Donnerstag an Boden verloren. Börsenexperten meinen, Anleger müssten angesichts überhitzter Märkte langfristig mit einer Korrektur rechnen.
Die Bedingungen für Wachstum könnten nicht besser sein, doch die europäische Wirtschaft wächst nur sehr bescheiden. Was ihr fehlt: eigene Antriebskraft.
Während Mario Draghi die EZB-Pressekonferenz beginnt, stürmt eine Frau nach vorne auf sein Podium. Offenbar handelt es sich um eine Aktivistin der Gruppe Femen.
Griechenland geht das Geld aus. Lange kann das klamme Land seine Schulden nicht mehr ohne weitere Hilfe bedienen. Deswegen denken die Kreditgeber offenbar darüber nach, wie Hellas trotz Pleite im Euro bleiben kann.
Seit einem Monat kauft die EZB viele Staatsanleihen. Nun steigt die Inflation. Wirkt Mario Draghis Billionenprogramm womöglich schon?
Die Europäische Zentralbank will keine Festung sein. Deshalb eröffnet sie in Kürze in ihrer besten Höhenlage ein Restaurant. Von heute an können Plätze im neuen „Euro Sunset“ reserviert werden.
Die Zentralbank sagt, Aufsicht und Geldpolitik sind unabhängig. Doch Draghi vertagt die harte Gangart, die die Aufseher gegenüber Griechenland einschlagen wollen. Nun droht eine Verfassungsbeschwerde.