Die EZB muss die Inflation entschiedener bekämpfen
Nach Amerikas Notenbank Fed muss auch die EZB konsequent handeln, um die Preisstabilität wiederherzustellen. Die Zeit drängt.
Nach Amerikas Notenbank Fed muss auch die EZB konsequent handeln, um die Preisstabilität wiederherzustellen. Die Zeit drängt.
Der Präsident der amerikanischen Notenbank will die Geldentwertung bändigen. Doch er hat auch eine unangenehme Botschaft für Börsen, Unternehmen und die Bürger zu verkünden.
Die Stimmung der Verbraucher und der Unternehmen geht immer weiter zurück. Die Zweifel an Europa spiegelt der schwache Euro wider.
Für den Konsum gaben die Amerikaner im Juli 0,1 Prozent mehr Geld aus als im Vormonat – weniger als von Analysten erwartet. Dafür sinkt der Inflationsdruck.
Investoren wollen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Auch beim Dollar-Kurs tut sich wenig, nur die Gaspreise fahren Achterbahn.
Keiner weiß genau, wie gut es der amerikanischen Wirtschaft geht. Das macht die Geldpolitik ziemlich schwierig. Und verunsichert die Märkte, die auf mehr Klarheit aus Jackson Hole hoffen.
Wie geht es an der Börse weiter? Invesco-Stratege Bernhard Langer sagt, worunter der Euro leidet und was sonst noch auf Anleger zukommt.
Der deutsche Leitindex eröffnet stärker. Zu den Gewinnern an der Börse gehören Münchener und Hannover Rück.
Länder und Unternehmen leiden unter der starken US-Währung, wenn auch nicht alle. Was sind die tieferen Gründe für die auffällige Entwicklung der amerikanischen Währung?
Die Angst vor einer weiterhin straffen Geldpolitik belastet die Aktienmärkte in den USA. Der S&P 500 fährt den größten Tagesverlust seit sechs Jahren ein. Der Euro setzt seine Talfahrt fort.
Der Dax verliert mehr als 2 Prozent. Die Angst vor einer Gasknappheit drückt den Euro zum Dollar unter die Parität. Die Bundesbank erwartet eine Rezession.
Die Bundesanleihen geraten unter Verkaufsdruck. Die zehnjährige Rendite steigt auf 1,2 Prozent. Finanzmarktteilnehmer äußern Zweifel an EZB-Politik.
Apple hat seit dem Juni-Tief schon wieder um ein Drittel zugelegt, der Index Nasdaq 100 um fast ein Viertel. Ob das nur ein Strohfeuer ist, werden die nächsten Leitzinserhöhungen der Fed zeigen.
Der Dax hat sich zum Wochenschluss von seiner Sonnenseite gezeigt und den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht.
Ausgerechnet die ersten Zeichen für ein Abebben der Inflation in Amerika helfen dem Inflationsschutz Gold. Steigt der Goldpreis jetzt weiter?
Die weitere Geldpolitik der amerikanischen Notenbank sorgt unter den Anlegern für Befürchtungen, dass bei den Zinserhöhungen ein Konjunkturabschwung in Kauf genommen wird.
Ein nachlassender Inflationsdruck in den Vereinigten Staaten lässt Anleger hoffen. Nicht nur an der Wall Street sind Aktien gefragt. Der amerikanische Dow Jones Index etwa legt so deutlich zu wie seit drei Wochen nicht mehr.
Im Juli lag die Inflationsrate der Vereinigten Staaten bei 8,5 Prozent, nach 9,1 Prozent im Juni. Auch in Deutschland ist die Teuerung etwas zurückgegangen – aber wohl nur vorübergehend.
Nach dem freundlichen Wochenstart sind die Anleger in Europa am Tag vor den mit Spannung erwarteten US-Inflationszahlen in Deckung gegangen.
Die Angst vor steigenden Zinsen in den USA ist am Montag in den Hintergrund getreten.
Krieg in der Ukraine, hohe Inflation, schwaches Wachstum: Das Umfeld kaum schlechter sein für Aktien. Trotzdem steigen die Kurse kräftig. Das könnte ein teurer Fehler sein.
Die Furcht vor drastischen Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed und deren wirtschaftlichen Folgen setzt Europas Börsen zu.
Die ausufernde Inflation zwingt die Bank of England zum energischen Handeln. Sie hebt den Leitzins so stark wie zuletzt im Jahr 1997 an.
Amerikas Geldpolitiker wollen zunächst klare Hinweise sehen, dass die Inflation wieder unter Kontrolle ist, bevor sie von weiteren Zinserhöhungen absehen.
Das Vertrauen der Finanzmärkte in eine Fed, die weise Inflation und Konjunktur managt, könnte sich als trügerisch erweisen.
Die Federal Reserve dürfte nach Einschätzung einiger Anleger das Tempo der Zinserhöhungen bis Jahresende drosseln. Das schwache Wachstum setzt sie unter Druck.
Entlastungen wie das Neun-Euro-Ticket und der Tankrabatt haben die Inflation den zweiten Monat in Folge etwas abgeschwächt. Das Ifo-Institut sieht den „Hochpunkt“ der Inflation erreicht. Andere Ökonomen sind skeptisch.
Nach der zweiten kräftigen Leitzinserhöhung rechnen Anleger künftig mit einer weniger dynamischen amerikanischen Notenbank. Doch ein alter Haudegen warnt: Die USA und die Fed könnten bei den Zinsen weiter gehen als viele vermuten.
Die amerikanische Notenbank macht im Kampf gegen die Inflation den zweiten aggressiven Zinsschritt innerhalb kurzer Zeit – und es könnten weitere kommen.
Rezessionsängste drückten am Dienstag die Kurse ins Minus.
Die europäischen Leitindices zeichnen den Tag über ein uneinheitliches Bild. Während die amerikanische Fed wohl nicht so stark strafft wie erwartet, stimmte ein schlechter Ifo-Index deutsche Anleger nachdenklich.
Ein bisschen Rezession ist in der Börse schon eingepreist, aber bei der Euroschwäche steht EZB-Präsidentin Christine Lagarde beim Kampf gegen die Inflation auf verlorenem Posten.
Die Zinsen sollen nicht so steil steigen, wie befürchtet. Der Dax kämpft sich wieder kurzzeitig über 13.000 Punkte.
In dieser Woche steht an den Finanzmärkten vor allem die Geldpolitik im Euroraum im Blick. Am Donnerstag dürfte es die erste Zinserhöhung seit elf Jahren geben. Zum Wochenauftakt legen die Aktien von BASF zu.
Der Chefvolkswirt des Vermögensverwalters Bantleon Hartmann kritisiert die EZB für ihre zögerliche Haltung in der Inflationsbekämpfung. Der Trend drohe sich dauerhaft zu verfestigen.
Die europäische Gemeinschaftswährung verliert an Wert. Das macht Benzin und Diesel für uns noch teurer. Doch es sind auch Gewinne möglich.