Kaum Schwung am Aktienmarkt
Zu Beginn einer mit Konjunkturdaten gefüllten Woche hat dem deutschen Aktienmarkt am Montagnachmittag der Schwung für deutlichere Kursgewinne gefehlt.
Zu Beginn einer mit Konjunkturdaten gefüllten Woche hat dem deutschen Aktienmarkt am Montagnachmittag der Schwung für deutlichere Kursgewinne gefehlt.
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat Anfang der Woche zwei neue Anleihen begeben. Der Andrang war groß. Die Anleger ließen sich auch von den Skandalen des Konzerns nicht abschrecken.
Nachdem sich der Dax zuletzt etwas abgeschwächt hatte, drehte er sich zur Wochenmitte ins Plus.
Die Zinshoffnungen der Investoren an den Aktienmärkten sind einer wachsenden Zurückhaltung gewichen.
Auch am deutschen Leitindex zeichnet sich der Unmut der Anleger ab. Zur Eröffnung am Dienstag gab der Dax um 0,4 Prozent auf 15.083 Punkte nach. Für Verunsicherung sorgt unter anderem China.
Der Wochenstart an den Börsen verläuft nach der starken Vorwoche eher ruhig. Der Immobilienkonzern Vonovia wird zum Dax-Schlusslicht.
An den Märkten wurde diese Woche gebannt auf die Zinsentscheidungen geschaut. Keine Zinserhöhungen sind hier für die Investoren eine gute Nachricht.
Vor den neuen US-Arbeitsmarktdaten haben gibt die Börsen in Europa am Freitag zugelegt. Der Dax rückte am Mittag um 0,2 Prozent auf 15.170 Punkte vor. Der Euro Stoxx 50 lag leicht im Plus bei 4170 Zählern.
Der Dax hat am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht weiter zugelegt und bleibt damit im November im Aufwind. Die Fed-Aussagen lösten an den Börsen eine Rally aus.
Die amerikanische Notenbank und die Bank von England haben eine Zinspause eingelegt.
Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Donnerstag positiv auf die jüngsten Geschäftszahlen von Unternehmen und die jüngste Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed reagiert.
Die Ausfallraten von Unternehmensanleihen sind noch nicht drastisch angestiegen. Die Entwicklung der variablen Zinsen aber lässt Ungemach ahnen.
Nach der EZB ist vor der Fed: In der kommenden Woche geht es weiter mit der Suche nach dem Zinshöhepunkt in aller Welt. Was das bedeutet.
Anleiheinvestoren sind nervös. Das zeigt sich in den Kursschwankungen.
Sorgen über eine Eskalation des Krieges im Nahen Osten belasten die Kurse. Die Äußerungen des Chefs der amerikanischen Notenbank Fed Powell und entsprechende Marktreaktionen tun ihr Übriges.
Den „Stresstest“ führt Fed jährlich durch. Bislang wurden Großbanken dabei immer nur in einem möglichen Szenario unter die Lupe genommen – das soll sich jetzt ändern.
Auf dem Markt für Anleihen findet ein großer Ausverkauf statt. Die Renditen sind so hoch wie vor der Finanzkrise. Das ist per se kein Grund zur Panik, doch das Tempo der Anpassung verheißt nichts Gutes.
Der Chef von J.P. Morgan sieht durch die Kriege große Lasten auf die Märkte zukommen. Noch aber glänzen die US-Banken Citigroup, Wells Fargo und J.P. Morgan mit hohen Quartalsgewinnen.
US-Inflation stabilisiert sich
Die Inflation in den USA verharrt auf hohem Niveau. Doch die jüngsten Fed-Protokolle zeigen eine veränderte Diskussion innerhalb der amerikanischen Notenbank an.
Die Hoffnung auf eine Pause im Zinserhöhungszyklus der Notenbanken hatte den Aktienkursen zuletzt geholfen. Nun verliert die Bewegung an Schwung. Zudem gibt es belastende Unternehmensnachrichten.
Die Börsenbewegungen des Tages
Der Goldpreis notiert nahe seinem Jahrestief. So kurz er von der Inflation profitierte, so sehr leidet er jetzt unter der globalen Zinswende. Manche Privatanleger nutzen das zum Kaufen.
Der Dax ist am Mittwoch erstmals seit März wieder zeitweise unter die Marke von 15 000 Punkten gefallen.
Geplatzte Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen drückten die Börsen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Seit Mitte April gehen die Indizes seitwärts, in den vergangenen Wochen hat sich die Spanne weiter eingeengt.
Die EZB kann sich vorstellen, die Zinsen nicht mehr zu erhöhen. Das hat Folgen für Sparer. Sie müssen sich neu orientieren – und können dabei von einem unerwarteten Effekt profitieren.
Die Anleger müssen sich auf höhere Zinsen für einen längeren Zeitraum einstellen. Die Aktienkurse geben deutlich nach.
Anleger geben Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik auf. Das spiegeln die Kursverluste am Aktien- und Anleihemarkt wider. Der Euro gerät unter Druck.
Am Mittwoch hat sich die Fed abermals gegen einen weiteren Zinsschritt entschieden. Doch für wie lange währt die Pause? Die Unsicherheit über die Konjunkturaussichten wächst eher noch.
Vor der Leitzinsentscheidung der Fed, der Notenbank der USA, zeigen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt entspannt.
Weil sie die Leitzinsen erhöht, muss auch die amerikanische Notenbank mehr Zinsen zahlen und schreibt operative Verluste. Ausgerechnet jetzt muss die US-Regierung deshalb auf Überweisungen der Fed verzichten.
Der amerikanische Konsument verunsichert die besten Propheten.
Die Unsicherheit vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hat die Anleger auch am Dienstag nicht losgelassen.
An Europas Aktienmärkten haben Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in dieser Woche die Köpfe eingezogen.
Bank der Zentralbanken warnt vor „Margin-Spiralen“ am Terminmarkt für US-Staatsanleihen. Zudem bestünden weiterhin Zinsrisiken.