Sie wissen nicht, was sie tun
Für den digitalen Euro mag es gute Gründe geben. Doch die beteiligten Institutionen haben sie nicht herausgearbeitet. Der EU gelingt es nicht, Vorteile klar zu benennen. Deshalb ist der Rechtsrahmen nicht überzeugend.
Für den digitalen Euro mag es gute Gründe geben. Doch die beteiligten Institutionen haben sie nicht herausgearbeitet. Der EU gelingt es nicht, Vorteile klar zu benennen. Deshalb ist der Rechtsrahmen nicht überzeugend.
Die CDU will dem Eindruck widersprechen, nach links zu schielen. In Berlin geht es um Enteignungen. Und in Brüssel wird der digitale Euro vorbereitet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In weiten Teilen der Welt – und auch hier in Europa – wird immer seltener bar bezahlt. Auf dem Weg zu einer wahrhaft digitalen Wirtschaft ist die Anpassung des Bargelds an das digitale Zeitalter der nächste logische Schritt. Ein Gastbeitrag.
So langsam wird es ernst mit dem digitalen Euro: Was Verbraucher über das künftige gesetzliche Zahlungsmittel im Euroraum wissen müssen.
EU-Kommission und EZB wollen ein neues gesetzliches Zahlungsmittel. Die AfD wittert die Abschaffung des Bargelds. Noch bevor Brüssel am Mittwoch das Gesetz vorlegt, geht der Streit los.
Nach dem Wagner-Aufstand beginnt die Aufarbeitung – in Russland, der Ukraine und im Westen. Sonneberg hat sich für einen Landrat von der AfD entschieden. Und: Vor 60 Jahren hielt John F. Kennedy eine berühmte Rede. Der F.A.Z. Newsletter
Die EZB bereitet die Einführung der digitalen Währung schon jahrelang vor. Jetzt schlägt die EU-Kommission den Rechtsrahmen dafür vor.
Nächste Phase einer delikaten Beziehung: Über die lange umstrittene Zinspolitik der EZB verliert Sparkassenpräsident Helmut Schleweis kein Wort mehr, wohl aber über den digitalen Euro. Und Bundesfinanzminister Lindner hat keinen persönlichen Fetisch.
Welche Chancen bringt der digitale Euro? Und welche Risiken? Wann kommt er? Antworten liefern Fachleute bei der Bundesbank.
Ähnliche Pläne wie für Euro und Krone im Gespräch
Finanzinstitute dürfen aus Sicht des Bankenverbandes auch bei einem digitalen Euro nicht ihre zentrale Funktion im Zahlungsverkehr einbüßen. Die Rollenverteilung zwischen Geldhäusern und der Europäischen Zentralbank (EZB) müsse auch beim digitalen Euro erhalten bleiben.
Der Bankenverband beklagt, dass die Darlehen größtenteils der Liquidität, aber nicht Investitionen dienen. An Lindner erneuern die privaten Banken ihre Forderung für Altmittel.
EZB-Studie: Kartenzahlung ist im Wert-Ranking bereits vorn.
Im Wert übertrafen Kartenzahlungen erstmals Scheine und Münzen. Die Pandemie hat den Trend zu elektronischen Zahlungsmitteln beschleunigt.
Digitale Zentralbankwährungen kommen voran. Ein digitaler Euro könnte schon im Herbst 2026 zur Verfügung stehen, derweil die New Yorker Fed ein Testlabor eingerichtet hat.
Bitcoin-Kritiker Jürgen Schaaf von der Europäischen Zentralbank spricht über den Kryptocrash und dessen Folgen: Finanzmathematisch sieht er den fairen Wert von Bitcoin bei maximal null.
Vertrauen ist eine zentrale Währung in einer zunehmend digital geprägten Gesellschaft. Jenseits von Kryptowährungen haben Blockchain-Technologien das Potential, Vertrauen und Transparenz umfassend zu fördern, unter anderem in der Lieferkette.
Bargeld verliert an Bedeutung, Zahlungen mit Karten nehmen zu, sind aber anfällig. Digitalwährungen sollten das Bezahlen moderner machen, doch sie schwächeln an vielen Ecken. Und nun?
Auf der ersten Blockchain-Konferenz von Eintracht Frankfurt geht es um Chancen und Risiken dieser Schlüsseltechnologie: Eine Diskussion mit Carlo Kölzer, Fabio de Masi und Tibor Mérey.
EZB-Präsidentin Lagarde spricht über Geldpolitik diesseits und jenseits des Großen Teichs. Die Inflation sei zwar ein globales Phänomen – aber es gebe erhebliche Unterschiede in Höhe und Ursachen.
Vor 20 Jahren wurde das Eurobargeld eingeführt. Die Bundesbank erinnert mit einem Buch an das Jubiläum. Damals hatten die Leute das Gefühl, alles werde teurer. Allerdings blieb die Inflationsrate niedrig – ganz anders als heute.
Indiens Unabhängigkeitstag +++ Gastbeitrag von Emilia Fester und Katrin Göring-Eckardt +++ Louis-Ferdinand Céline +++ Bezahlen mit Bargeld
Nagel will Unterstützung von Bedingungen abhängig machen.
Der Ausfall von 10 Prozent der Kartenterminals im Handel hat zuletzt die Nachfrage nach Bargeld steigen lassen, berichtet die Deutsche Bundesbank. Zuvor aber hatte die Pandemie den Siegeszug der Kartenzahlung sehr beflügelt.
Die Bank der Zentralbanken sieht die aktuellen Kursverwerfungen als Bestätigung für ihre Zweifel an Bitcoin und anderen Krypto-Vermögenswerten.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) hält Kryptowährungen für „nichts wert“. Auch ihr eigener Sohn hat in die Assets investiert, wie Christine Lagarde in einem Interview zugibt. Viel Hoffnung setzt sie dagegen in den Digital-Euro.
In allen möglichen Ländern kümmern sich Regulierer jetzt um Kryptowährungen. Die Branche ist nicht per se dagegen, sieht Probleme aber im Detail.
Bereits Anfang nächsten Jahres will die Europäische Kommission einen Gesetzesentwurf zur Einführung des digitalen Euros vorlegen.
Fed-Präsident Powell fordert schärfere Regulierung. Bundesbankpräsident Nagel hält digitalen Euro für eine Chance Europas.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von „dubiosen Transaktionen“ beim Umtausch von Rubel in Stablecoins – und warnt Unternehmen vor „Komplizenschaft“, die sich daran beteiligen.
Die Inflation habe man im Blick, sagt Christine Lagarde, wolle aber dennoch mit Bedacht vorgehen. Die EZB-Präsidentin will das Bargeld nicht abschaffen und hat eine Idee zum Design neuer Euro-Scheine.
Was von Libra bleibt
Die Wissenschaftler Brunnermeier und Landau haben sich für das Europäische Parlament mit den Gründen für die Einführung eines digitalen Euros befasst.
Nun steigen auch die Vereinigten Staaten in die Diskussion über digitale Geldformen ein. Doch die Fed will sich im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank noch nicht festlegen.