Banker brachten Fiskus um 6 Millionen Euro
Zwei britische Investmentbanker müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie den Fiskus um Millionen Euro gebracht haben sollen.
Zwei britische Investmentbanker müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie den Fiskus um Millionen Euro gebracht haben sollen.
In Bonn hat der erste Strafprozess wegen Cum-Ex-Geschäften begonnen. Angeklagt sind zwei ehemalige Aktienhändler. Aber auch für fünf Finanzinstitute steht viel auf dem Spiel.
Zwei Kronzeugen wird am Landgericht Bonn der Prozess gemacht – vermutlich mit Signalwirkung. Denn erstmals stehen auch Banken am Pranger, die mit den Aktiendeals Millionen verdienten.
Der Cum-Ex-Skandal erreicht die Deutsche Börse. Selbst wenn hier nur eine Gesetzeslücke ausgenutzt wurde: In der Finanzbranche darf sich niemand über den ruinierten Ruf wundern.
Cum-Ex-Ermittlungen gegen Kunden und Mitarbeiter: Die Staatsanwaltschaft lässt Räumlichkeiten der Clearing-Tochter der Deutschen Börse durchsuchen.
Im Prozess gegen Eckart Seith, Anwalt des Drogeriekönigs Erwin Müller, geht es um Vorteil und Verrat. Es ist der erste Cum-Ex-Strafprozess.
Laut internen Mails hatte die Deutsche Bank früh Kenntnis von den umstrittenen „Cum-Ex“-Geschäften. Bedenken äußerte sie nicht, beteiligte sich stattdessen an den Praktiken. Die Bundesregierung erfuhr nichts.
Die Privatbank Warburg zieht Deutschlands größtes Geldhaus abermals in den Cum-Ex-Skandal – weil die Deutsche Bank Depotbank für die fragwürdigen Geschäfte war. Welche Schuld trägt sie?
Die Hamburger Privatbank Warburg zerrt die Deutsche Bank im Streit um umstrittene Cum-Ex-Geschäfte vor Gericht und fordert Schadenersatz. Es geht offenbar um Millionen. Und auch von einer anderen Seite droht neues Ungemach.
Die Kölner Staatsanwaltschaft treibt ihre Untersuchungen von Steuertricksereien mit „Phantom-Aktien“ voran. Die Ermittlungen könnten auch die Deutsche Bank betreffen.
Gegen eine Zahlung in Millionenhöhe hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt eine Ermittlung gegen die Deutsche Bank wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte beigelegt.
Für großen politischen Wirbel sorgt am Donnerstag eine mögliche Variante Steuerbetrugs mit Dividenden („Cum-Ex“). Doch derzeit ist noch gar nicht klar, ob überhaupt ermittelt wird.
Skrupellose Anleger haben dem Fiskus einen Milliardenschaden bereitet. Der Politik ist es viele Jahre nicht gelungen, das zu unterbinden. Mit Blackrock und der Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Vorsitz rückt das Thema in den Fokus.
Der Vermögensverwalter Blackrock soll mit Steuertricks krumme Geschäfte gemacht haben. Aufsichtsratschef Friedrich Merz, der für den CDU-Vorsitz kandidiert, war da noch nicht im Amt – verspricht aber eine Aufklärung der Vorwürfe.
Über die sogenannten Cum-Cum-Geschäfte geht es hoch her. Doch was ist der eigentliche Skandal?
Der Skandal um Dividenden-Steuertricks zieht weitere Kreise: Allein deutschen Finanzämtern seien zwischen 2001 und 2016 mindestens 31,8 Milliarden Euro entgangen. Ins Fadenkreuz der Ermittler sind nun die spanische Großbank Santander und das australische Geldhaus Macquarie geraten.
Durch dubiose Geschäfte brachten Anleger Finanzämter dazu, mehr Steuern zu erstatten, als sie zuvor eingenommen hatten. Das hat jetzt womöglich gravierendere rechtliche Folgen.
Dem deutschen Staat sind offenbar mehrere Milliarden Euro entgangen. Steuerfahnder ermitteln in hunderten Fällen. Ein Teil des Geldes ist bereits zurück.
Ermittler durchsuchen die Büros der Commerzbank in Frankfurt und Wohnungen beschuldigter Personen. Es geht um dubiose Dividenden-Steuer-Geschäfte, die sich hinter dem Kürzel Cum-Ex verbergen.
Wer folgt Wolfgang Schäuble als Finanzminister? Ein möglicher Kandidat: Wolfgang Kubicki. Ein Amtsvorgänger zeigt sich hiervon wenig begeistert.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Räume der Großkanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer durchsucht. Die Anwälte sollen eine Bank im Zusammenhang mit den umstrittenen Cum-Ex-Geschäften beraten haben.
Im Falle der Cum-Ex genannten Steuertricks von Banken und Großinvestoren könnte es zum ersten Strafprozess in Deutschland kommen. Insgesamt wurde der Bund wohl um mehr als 10 Milliarden Euro betrogen.
Die Deutsche Bank zieht Bescheinigungen zurück, mit denen Firmen unrechtmäßig in den Genuss von Steuererstattungen gekommen wären. Damit gerät die restliche Finanzbranche in Zugzwang.
Mit der sogenannten „Cum-Cum-Regelung“ wird der Handel mit Anteilen um den Dividendenstichtag herum erheblich erschwert. Auf Betriebe und private Anleger könnten steuerliche Mehrbelastungen zukommen.
Deutschland soll durch Cum-Ex-Geschäfte ein Schaden von 30 Milliarden Euro entstanden sein. Nach F.A.Z.-Informationen kommt es nun zur Anklage gegen den mutmaßlichen Drahtzieher und Erfinder der dubiosen Börsengeschäfte – einen früheren Finanzbeamten.
Es geht um Steuerraub von bisher nie dagewesenen Proportionen. Durch umstrittene Aktiendeals dürften dem Staat Einnahmen in Milliardenhöhe durch die Lappen gegangen sein. Doch die Politiker weisen jegliche Schuld von sich.
Mit umstrittenen Aktiendeals haben Anleger den Staat um mindestens 10 Milliarden Euro geprellt. Das war rechtswidrig, sagt nun ein Untersuchungsausschuss des Bundestages. Hätte die Politik den Betrug verhindern können?
Das umstrittene Geschäft mit dem Steuersparen bei Dividenden (“Cum-Ex“) war beliebt. Derzeit könnte sich eine neue Razzienwelle anbahnen.
Fünf Jahre hat es gedauert, bis eine Neuregelung die umstrittenen Cum-Ex-Geschäfte endgültig untersagte. Der Finanzminister wehrt sich jetzt im Untersuchungsausschuss gegen Vorwürfe.
Das Englische hat einen eigenen Begriff dafür: White Collar Crime – Wirtschafts-Verbrechen wie Dieselgate oder die Cum-Ex-Geschäfte. Von Leuten begangen, die weder arm, noch ungebildet sind. Solche Taten scheinen sich zu häufen. Wieso?
Der Untersuchungsausschuss im Bundestag zu Cum-Ex-Geschäften rüffelt die Commerzbank. Mitglieder äußern sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung empört über die Beteiligung der Bank an Cum-Ex-Betrügereien.
Die Landesfinanzminister wollen Kanzleien verpflichten, Steuersparmodelle zu melden. Die Maßnahme ist heikel – schlimmstenfalls nutzt sie den Tricksern sogar.
12 Milliarden sollen durch „Cum Ex“-Deals dem Staat unterschlagen worden sein. Die Aufklärung verläuft schleppend.
„Cum-Ex“ sind zwielichtige Aktiengeschäfte, mit denen Banken Milliarden Steuern gespart haben. Wie haben die das nur wieder geschafft?
Eine Mitarbeiterin der Finanzverwaltung in Essen prangerte Cum-Ex-Geschäfte schon im Jahr 2005 an. Warum hatte das damals keine Folgen?
Die Steuertricks von Cum-Cum und Cum-Ex liegen in einem rechtlichen Graubereich. Der Bundestag will sie nun unterbinden. Doch damit könnte er neue Lücken öffnen.