Angeklagter will Millionen Euro an Fiskus zurückzahlen
Die Aufarbeitung vor dem Landgericht Bonn schreitet voran. Nun hat der erste der beiden angeklagten Börsenhändler signalisiert, dass er seinen Gewinn nicht behalten wird.
Die Aufarbeitung vor dem Landgericht Bonn schreitet voran. Nun hat der erste der beiden angeklagten Börsenhändler signalisiert, dass er seinen Gewinn nicht behalten wird.
Die Erstattung einer Quellsteuer, die niemals abgeführt wurde: Vieles in dem Steuerskandal aus Dänemark erinnert an die „Cum-Ex“-Tricksereien. Wieder stehen Fonds und Broker unter Verdacht – die Spur führt auch nach Mainz.
Das Landgericht Bonn fordert von Banken und Fonds, die Schäden der Cum-Ex-Geschäfte zu beheben. Das könnte Geschäftsmodelle ins Wanken bringen.
Waren die Banken für die Cum-Ex-Geschäfte mitverantwortlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell das Bonner Landgericht im ersten Strafrechtsprozess gegen zwei frühere Börsenhändler.
Das Bundesfinanzministerium sieht keinen Grund zur Eile. Die Aufarbeitung der rechtlich umstrittenen Aktiengeschäfte beschäftigt immer mehr Staatsanwälte. Einige der Beschuldigte sitzen sogar im fernen Australien.
Kapitalanleger wollen von der Macquarie Bank 30 Millionen Euro. Sie soll in den Aktiengeschäften eine zentrale Rolle gespielt und ihre Anleger getäuscht haben. Doch das Landgericht München erklärt sich für nicht zuständig.
Im Strafprozess um Aktiengeschäfte der Maple Bank könnte es vor dem Landgericht Frankfurt zu einem Novum kommen. Muss die Top-Kanzlei als Nebenbeteiligte neben den Angeklagten Platz nehmen?
Das Finanzgericht Köln begründet sein Urteil im „Cum-Ex“-Skandal – und könnte damit einen Wegweiser für künftige Entscheidungen gesetzt haben. Für die Beteiligten an den umstrittenen Transaktionen könnte das sogar eine gute Nachricht sein.
F.A.Z. Einspruch Podcast im Gespräch mit dem Präsidenten des Bundesfinanzhofs, Rudolf Mellinghoff
Nach langer Prüfung lässt das Landgericht Wiesbaden die Cum-Ex-Anklage gegen Hanno Berger zu. Der mutmaßliche Strippenzieher des Steuerbetrugs will sich dem Verfahren stellen.
4 Millionen Euro: Diese Summe muss der Steueranwalt als Kaution hinterlegen, damit er aus der Untersuchungshaft kann. Wegen möglicher Fluchtgefahr saß der frühere Freshfields-Partner seit Wochen im Gefängnis.
Im Steuerrecht zählt der gesunde Menschenverstand nicht viel. Die Cum-Ex-Banker konnten nicht wissen, dass ihr Verhalten verboten war. Der Staat darf sie nicht bestrafen.
Wegen Fluchtgefahr greifen Beamte des Bundeskriminalamts zu. Eine Anklage gegen mehrere Banker und bekannte Steueranwälte ist schon auf dem Weg.
Im Strafprozess um „Cum-Ex“-Steuerdeals hat sich der Vertreter der Hamburger Privatbank M. M. Warburg geäußert. Auch sie hat bei den Geschäften damals mitgemacht.
Anders, als die Berichterstattung vermuten lässt, ist es keineswegs ausgemachte Sache, dass Cum-Ex-Geschäfte strafbar waren. Dennoch geht es nun offenbar den Anwälten an den Kragen, die dazu Gutachten verfasst haben.
Im Strafprozess um die sogenannten Cum-Ex-Geschäfte zieht das Landgericht Bonn eine erste Zwischenbilanz. Den Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe – und auch eine Vermögensabschöpfung bei Banken wird realistischer.
Trotz Skandalen: Bürger brauchen unzweideutige Gesetzgebung.
Es ist die erste Festnahme eines Beschuldigten im Fall der umstrittenen Aktiengeschäfte. Sie hat auch zu tun mit der spektakulären Pleite der Maple Bank.
Ihre Aufgabe ist es, Recht zu pflegen und zu schützen. Jetzt sitzt ein ehemaliger Steueranwalt der britischen Kanzlei Freshfields in U-Haft. Ein Zeichen für eine verschärfte Verfolgung im Cum-Ex-Strafprozess.
Im Zuge der Ermittlungen zum Cum-Ex-Skandal ist erstmals ein Beschuldigter in Deutschland festgenommen worden. Laut Medienberichten soll es sich um einen ehemaligen Anwalt der britischen Kanzlei Freshfields handeln.
Christian Olearius und Max Warburg ziehen sich aus dem Aufsichtsrat der Bank M.M. Warburg zurück. Das Institut vermeidet so eine weitere Untersuchung der Bafin wegen möglicher Cum-Ex-Geschäfte.
Seit langem laufen Ermittlungen rund um die Kanzlei Freshfields. Ein Partner hat nun die Kanzlei verlassen.
Der Kreis der Beschuldigten im Zusammenhang mit Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag („Cum-Ex“) wird größer.
Kurz vor der Entscheidung über den SPD-Vorsitz geht Olaf Scholz in die Offensive. Der Bundesfinanzminister gründet eine Spezialeinheit gegen Steuerbetrügereien wie „Cum-Ex“. Das aber ist ein Kernthema seines parteiinternen Kontrahenten Norbert Walter-Borjans.
Wer sind die Schwerreichen, die ihr Geld für Cum-Ex-Geschäfte hergaben, um noch reicher zu werden? Ein Kronzeuge der Anklage nennt im Prozess Namen.
Ein Wirtschaftsanwalt bricht mit dem System, von dem er sehr gut gelebt hat. Seine Aussage im Prozess gewährt tiefe Einblicke in die Cum-Ex-Industrie.
Das OLG Frankfurt hält ein Cum-Ex-Urteil der Vorinstanz gegen die französische Bank Société Générale für fragwürdig. Für die Helaba geht es um Millionen.
Im Strafprozess um „Cum-Ex“ steht die Deutsche Bank unter Druck. Dabei ist sie gar nicht als möglicher „Mittäter“ am Prozess beteiligt, der am Donnerstag fortgesetzt wird. Und nicht alle Fakten sprechen gegen sie.
Der erste Monat im Strafprozess am Landgericht Bonn hat gezeigt, wie die Finanzbranche den Staat über Jahre manipulierte. Mancher fühlt sich dabei an die Rückgabe von Leergut und Pfandbons erinnert.
Im Cum-Ex-Prozess kommen weitere Details ans Licht. Und die Argumentationskonstrukte der beteiligten Akteure werden brüchiger.
Der aktuelle Cum-Ex-Prozess am Landgericht Bonn wirft Fragen auf: Wer hätte wann Steuern einziehen sollen? Und wer hätte das wissen müssen? M.M.Warburg und die Deutsche Bank liegen in ihrer Einschätzung sehr weit auseinander.
In Bonn sagt einer der Hauptangeklagter weiter zu den Cum-Ex-Betrügerein aus. Von den Steuerrückzahlungen hätten eine Vielzahl von Brokern und Banken profitiert – er selbst hat in knapp fünf Jahren rund 12 Millionen Euro verdient.
Zweiter Verhandlungstag im Cum-Ex-Prozess am Bonner Landgericht. Infolge der umfassenden Aussage eines Angeklagten rückt nun vor allem die Börsentochter Clearstream in den Mittelpunkt des Geschehens.
Die Staatsanwaltschaft Köln durchsucht die Commerzbank in Frankfurt: Es soll Aktienpakete gegeben haben, die für den Cum-Ex-Handel verwendet wurden.
Die Commerzbank in Frankfurt wird seit Dienstagmorgen von Ermittlern der Staatsanwaltschaft Köln durchsucht. Die Bank versichert, mit den Behörden zu kooperieren. Es geht um Milliarden.
Prozessauftakt im Finanzskandal: Mehreren Geldhäusern droht der Einzug von Vermögen.