Neuer Bahn-Aufsichtsrat
Die Kontrolle der Deutschen Bahn soll der langjährige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium übernehmen: Werner Gatzer
Die Kontrolle der Deutschen Bahn soll der langjährige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium übernehmen: Werner Gatzer
Der Entwurf zum Jahressteuergesetz 2022 versucht die Folgen einer eigenwilligen Rechtsinterpretation des Bundesfinanzministeriums einzudämmen, wonach Unternehmen nur aufgrund eines inländischen Registereintrags besteuert werden sollten. Dies gelingt nicht vollständig. Dabei verstößt eine solche Besteuerung sowohl gegen den Gleichheitsgrundsatz als auch gegen das Territorialitätsprinzip. Auch der Vertrauensschutz ist verletzt.
Ihre Erfinder erhofften sich hohe Gewinne aus der Privatisierung der „volkseigenen“ Betriebe in der DDR. Stattdessen wurde die Treuhandanstalt erst zum Milliardengrab, dann zum Hassobjekt.
Nicht nur im Lager der Grünen wird von einem „Privileg“ gesprochen. Das Bundesfinanzministerium widerspricht. Und die Wirtschaft sieht eine Neiddebatte.
1160 Wohnungen in Frankfurt gehören der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. 85 davon stehen leer – zu viel, findet ein Frankfurter Bundestagsabgeordneter.
Das Bundesfinanzministerium will mit einem neuen Ermittlungsansatz einen „Paradigmenwechsel“ einleiten und das Durcheinander bei der Aufsicht beenden.
Wie gefährlich kann Olaf Scholz die Cum-Ex-Affäre noch werden? Der Bundeskanzler muss sich in Hamburg vor einem Untersuchungsausschuss abermals zu Gesprächen mit einem Banker erklären.
Die Commerzbank wiegelt ab, doch die IT-Panne reicht weiter: Verlusttöpfe von Kunden verschwinden, Sparerfreibeträge und Kapitalertragsteuer werden fehlgebucht.
Der Anwalt Hanno Berger überrascht im Cum-ex-Prozess mit einem Teilgeständnis. Er räumt eigene Fehler ein, weist aber auch anderen eine Mitverantwortung für das sogenannte Dividendenstripping und dessen Folgen zu.
Es bleibt dabei: Bundeskanzler Olaf Scholz muss abermals vor dem Untersuchungsausschuss zur Steueraffäre der Hamburger Finanzbehörden Rede und Antwort stehen. Die CDU beklagt, ihr bleibe keine Zeit, sich in die Ermittlungsakten im Fall Warburg einzuarbeiten.
Der wissenschaftliche Beirat beim Bundesfinanzministerium hat die Übergewinnsteuer geprüft – mit teils erstaunlichen Ergebnissen.
Der Bund äußert sich überraschend. Kein Personalberater sei mit der Suche nach einem Aufsichtsratsvorsitzenden beauftragt. Wie weit trägt dieses Dementi?
Die Bundesregierung macht Tempo bei der Reform der Rentenbesteuerung und plant, ihre selbst gesetzten Ziele vorzeitig zu erfüllen.
Der Finanzminister nähert sich dem Ziel, die Schuldenregel wieder einzuhalten. Eine Lücke von 11 Milliarden Euro muss er noch schließen.
Der Finanzminister nähert sich trotz stark gestiegener Zinskosten dem Ziel, die Schuldenregel wieder einzuhalten. Eine Lücke von 11 Milliarden Euro muss er noch schließen. Mit seinem Plan stößt er einige Koalitionäre vor den Kopf.
Wie würdigt man Goethes „Faust“ auf einer Sondermünze? Michael Otto erzählt im Interview, warum Münzen historische Bedeutung haben und wie er dem Meisterwerk der deutschen Literatur gerecht wurde.
Welches ist das richtige Maß der Regulierung? Niemand weiß es. Und so ist das Ringen ein Meinungskampf, in dem selbst ein Kompromiss nicht die beste Lösung sein muss.
Klaus Regling, der Gründungsdirektor des Euro-Krisenfonds, tritt im Herbst ab. Die Nachfolgekandidaten blockieren sich gegenseitig.
Mining und Forging als gewerbliche Tätigkeit, Datenweitergabe als Leistung. Das Finanzamt betritt mit einem Schreiben Neuland. Ein „Meilenstein“, heißt es aus der FDP.
Christian Lindner ist in Washington in Quarantäne. Zwischen dem FDP-Vorsitzenden und den Delegierten liegen mehr als 6700 Kilometer und mehrere Zeitzonen.
Trotz des Kriegs in der Ukraine und der Corona-Krise sind die Steuereinnahmen im ersten Quartal gestiegen. Besonders die Umsatzsteuer legte zu.
Finanzminister Lindner will von Juni an niedrigere Steuern auf Kraftstoffe erheben. Das zeigt ein neuer Gesetzentwurf. Wie schnell Autofahrer davon beim Tanken etwas spüren, ist aber noch nicht ganz klar.
Der Rücktritt von Ökonom Volker Wieland aus dem Rat der Sachverständigen stürzt das Gremium in eine Krise. Ein bekannter Name wird jetzt im Rat gefordert.
Die deutschen Streitkräfte sollen Milliarden Euro erhalten, um einsatzbereit zu werden. Bisher war im Haushalt nur ein Bruchteil dafür verwendbar. Am Bedarf scheitert es nicht.
Der Entwurf für das Steuerentlastungsgesetz für das Jahr 2022 liegt vor. So sollen die Bürger jedes Jahr rund 4,5 Milliarden Euro mehr von ihrem Einkommen behalten. Wer mit wie viel Geld rechnen kann.
Die von dem früheren Grünen-Politiker Gerhard Schick gegründete Bürgerbewegung wertet BaFin-Freistellungen als Einfallstor.
Aus der EZB gibt es Stimmen, die angesichts der Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg die Wende in der Geldpolitik verschieben wollen. Bundesbankpräsident Joachim Nagel widerspricht jetzt öffentlich.
Das Bundesverfassungsgericht hatte den Satz für verfassungswidrig erklärt. Im neuen Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sinkt er von 6 Prozent im Jahr auf 1,8 Prozent. Doch einige Anwendungsfelder bleiben unverändert.
Im Januar nahm der Staat 22,4 Prozent mehr Steuern als im Vormonat ein, teilte das Bundesfinanzministerium mit. Grund für den Geldfluss sind unter anderem die rasant steigenden Energiepreise. Kraftstoffe, Gas, Strom und Fernwärme werden hoch besteuert.
Die Lage an der ukrainische Grenze ist weiterhin brenzlig und Völkerrechtler warnen: Schon mit dem Truppenaufmarsch verstößt der russische Präsident Putin gegen das Völkerrecht.
Durchsuchungen im Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium sorgten wenige Wochen vor der Bundestagswahl für Aufruhr. Einen Durchsuchungsbeschluss hat das Osnabrücker Landgericht nun aufgehoben.
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl sorgten Razzien im Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium für Aufruhr. Einen Durchsuchungsbeschluss hat das Osnabrücker Landgericht nun aufgehoben.
Der Leiter der Steuerabteilung im Bundesfinanzministerium hat seine Kollegen in Hamburg schwer belastet. Diese hätten trotz Verdachtsfall und möglicher Verjährung zuerst nicht gegen die Warburg Bank handeln wollen.
Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sind im vergangenen Jahr trotz Corona-Krise angestiegen. Das Bundesfinanzministerium verzeichnete ein Plus von 11,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020.
Selbst innerhalb der Ampelkoalition kommt die Entscheidung nicht gut an: Die Einstellung der KfW-Gebäudeförderung stößt auf viel Kritik. Und ein wichtiges Argument für den Nachtragshaushalt gerät ins Wanken.
Finanzministerium, Bundesbank und Bafin sorgen sich über den Preisanstieg bei Wohnimmobilien. Die Aufseher schalten vom Pandemie- in den Präventionsmodus um.