Niedrigzins nagt an Reserven der Sozialkassen
Die Finanzpolster von Renten- und Krankenkassen könnten bald schrumpfen. Sie wollen gegensteuern, doch die Hände sind ihnen gebunden. Verbrennen sie das Geld der Beitragszahler?
Die Finanzpolster von Renten- und Krankenkassen könnten bald schrumpfen. Sie wollen gegensteuern, doch die Hände sind ihnen gebunden. Verbrennen sie das Geld der Beitragszahler?
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag präsentiert seine Konjunkturumfrage vom Jahresbeginn 2015 und in Karlsruhe prüft der BGH die Berechnung der Beteiligung von Versicherten an Überschüssen in einer Lebensversicherung.
Bald brauchen sie selbst einen Giro-Hero: Die niedrigen Zinsen machen Sparkassen und Volksbanken nämlich das Geschäft kaputt. Lange halten sie das nicht mehr durch.
Felix Hufeld soll offenbar neuer Chef der deutschen Finanzaufsichtsbehörde Bafin werden. Die bisherige Amtsinhaberin wechselte nach Brüssel.
Die Kündigungswelle nimmt Fahrt auf. Alte Verträge mit hohen Zinsen zehren die Erträge auf. Die Branche mistet nun aus. Doch Verbraucherschützer raten Kunden, sich zu wehren.
Zufriedene Bankkunden meldet die Bankenaufsicht. Zumindest sind die Beschwerden über Berater deutlich seltener geworden.
Den Weg zu einer anlegerorientierten Ad-hoc-Publizität, die dem Emittenten zumutbar ist, hat die Wertpapieraufsicht nicht gefunden. Viele Mitteilungen sind sehr rätselhaft.
Die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Elke König soll Chefin der künftigen EU-Behörde zur Abwicklung von Krisenbanken werden.
Zwei Jahre hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin geprüft, ob Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain an den Manipulationen des Referenzzinses Libor beteiligt war oder davon wusste. Laut einem Medienbericht hat sie keine Hinweise gefunden.
Weil viele Altverträge hohe Zinsen garantieren, könnten die Bausparkassen in Schieflage geraten, fürchtet offenbar die Finanzaufsicht Bafin. Einem Medienbericht zufolge sollen diese Altverträge deshalb leichter gekündigt werden können.
Am Kapitalmarkt lassen sich die hohen Garantiezinsen nicht mehr verdienen. Die europäische Aufsicht befürchtet bei jeder vierten Gesellschaft eine Kapitallücke. Die Branche ist gefordert.
Meldungen von und über mittelständische Anleihenemittenten zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2014
Peter F., der ohne Erlaubnis der BaFin in dem von ihm selbst geschaffenen „Königreich Deutschland“ mehrere Banken und Versicherungen betrieb, steht wegen ebenjener Tätigkeiten nun in der realen Bundesrepublik vor Gericht.
Ein Jahr vor dem Start von „Solvency II“ sind die meisten Versicherer gut auf die verschärften Kapitalregeln vorbereitet. Doch einige müssen nachbessern.
Der Zinsverfall lastet auf den Bilanzen der Assekuranz. In diesem Jahr müssen die Unternehmen zusätzlich 8 bis 10 Milliarden Euro zurücklegen, um alte Verträge zu bedienen. In der Branche wird das Thema kontrovers diskutiert.
Die Europäische Zentralbank befindet sich in einem heiklen Spagat: Sie muss sich um die Geldpolitik kümmern - und ab heute auch die größten Geldhäuser der Währungsunion beaufsichtigen. Geht das gut?
Seit November 2012 registriert die Finanzaufsicht Bafin Beschwerden von Kunden über ihre Anlageberater. Verbraucherschützer sind skeptisch, die Finanzbranche beklagt Bürokratie und die Gewerkschaft Verdi Datensammelwut.
Vor allem die norddeutschen Landesbanken und die Commerzbank galten als Wackelkandidaten für den Stresstest - doch sie kommen durch. Ein anderes Institut besteht die Prüfung dafür knapper als erwartet.
Nun sind die Ergebnisse raus: 25 Banken fallen durch den EZB-Stresstest, 13 davon müssen noch ein Loch in ihrer Bilanz stopfen. Einem italienischen Geldhaus fehlen mehr als 2 Milliarden Euro.
Nicht jeder Privatanleger möchte sein Geld ausschließlich in klassische Anlageformen wie Aktien oder Anleihen stecken. Auf der Suche nach Beimischungen zum Depot rücken Alternative Investmentfonds (AIF) in den Fokus.
Die Bad Bank der HRE hat Griechenland mehr Schulden erlassen als sie musste, hat die F.A.Z. unlängst aufgedeckt. Nun hat die Bankenaufsicht Sonderprüfer geschickt.
Die Europäische Zentralbank übernimmt demnächst die Aufsicht über die größten Banken der Währungsunion. Zuvor testet sie deren Bilanzen. Nicht jeder wird bestehen, sagt Finanzaufseherin Elke König der F.A.S..
Der Verdacht wiegt schwer: Händler führender Großbanken sollen systematisch die Kurse im internationalen Devisenhandel manipuliert haben. Mit der britischen Aufsichtsbehörde FCA verhandeln sie offenbar nun über einen milliardenschweren Vergleich.
Kunden kommen nicht nur am Geldautomaten an Bares. Auch viele Geschäfte und Tankstellen bieten diesen Service an. Doch einen Haken gibt es meist auch hier.
Die Deutsche Bank kann sich auf einen „heißen Herbst“ einstellen: Die Anklagen gegen die frühere Führungsriege wegen versuchten Prozessbetrugs in der Kirch-Affäre sind wohl fertiggestellt – und vermutlich ist auch der heutige Ko-Vorstandsvorsitzende Jürgen Fitschen mit von der Partie. Doch diesmal sollte das Geldhaus nicht wieder einknicken.
Die FMH-Finanzberatung vermittelt künftig Bausparverträge und gibt die Hälfte der Provisionen weiter – schließlich berät sich der Kunde quasi selbst. Die Teilerstattung der Abschlussgebühren ist jedoch umstritten.
Die Projekte im Crowdfunding werden immer verrückter. Das wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren dieser Finanzierungen. Nun soll ein Gesetz die Grauzonen beseitigen.
Die Deutsche Bank muss wegen Fehlverhaltens von Mitarbeitern im Zins-Skandal Konsequenzen ziehen. Aber welche? Die Vorgaben der Behörden sind widersprüchlich.
Finanzaufsicht und Justiz können sich nicht darauf einigen, wie die Deutsche Bank einen Skandal aufarbeiten soll. Jetzt schlägt ein Gericht vor: Die Deutsche Bank soll zahlen.
Bei Bankenpleiten soll nicht mehr der Staat zahlen, sondern Eigentümer und Gläubiger sollen haften. Ökonomen bezweifeln, ob das Konzept voll aufgeht.
Die Europäische Zentralbank hat erstmals eine Schätzung der jährlichen Kosten der einheitlichen Bankenaufsicht veröffentlicht. Die größten Banken müssen bis zu 15 Millionen Euro zahlen.
Die Commerzbank hat einen Händler entlassen, der offenbar versucht hat, den Wechselkurs des polnischen Zloty zu seinen Gunsten zu manipulieren.
Viele Banken sollen den Devisenmarkt manipuliert haben. Laut der deutschen Finanzaufsicht Bafin werden bei deutschen Instituten schon Sonderprüfungen durchgeführt. Auch die Deutsche Bank ist ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten.
Die niedrigen Zinsen drängen die Assekuranz in Aktien und Beteiligungen. Doch viele Gesellschaften dürfen ihre Quote nicht erhöhen – aus Mangel an Kapital.
Es ist schon merkwürdig: Das Investmentbanking beschert der Deutschen Bank regelmäßig hohe Verluste. Doch die beteiligten Banker entlohnt sie fürstlich. Ein Gastbeitrag.
Die Deutsche Bank ist bald zum Teil im Eigentum des Scheichs von Qatar. Sonst gibt es viele Herrscher im Bankenviertel. Eines der Häuser aber hat überhaupt keinen Eigentümer. Von Tim Kanning