Johnsons „Schwenk nach Asien“
Großbritannien will sich in der Außen- und Sicherheitspolitik der nächsten Jahre stärker auf die Bedrohung durch China konzentrieren. Boris Johnson will außerdem das Arsenal an Atomwaffen ausbauen.
Großbritannien will sich in der Außen- und Sicherheitspolitik der nächsten Jahre stärker auf die Bedrohung durch China konzentrieren. Boris Johnson will außerdem das Arsenal an Atomwaffen ausbauen.
Trump schwächte Amerikas Allianzen besonders im Kampf gegen Chinas Machtanspruch und Ambitionen außerhalb Asiens. Sein Nachfolger Biden will die Bündnisse wieder stärken.
Eine bittere Erkenntnis nach einem Jahr in der Pandemie lautet: In dieser globalen Krise liegen die Entwicklungsländer im Westen.
Der Chipzulieferer Siltronic wird für 3,75 Milliarden Euro nach Taiwan verkauft. Politisch ist dies keine unumstrittene Entscheidung. Vorstandschef Christoph von Plotho verteidigt den Deal.
Deutschland engagiert sich militärisch für die Freiheit der Seewege. Das ist ein wichtiges Signal – auch an China. Ein Bundespräsident hatte das schon vor Jahren verstanden.
Die Streichliste trifft vor allem Europa, aber mit Hongkong auch einen prominenten Standort in Asien. Manche einst hochfliegenden Pläne begräbt die Commerzbank damit endgültig.
Die Familie Birkenstock gibt die Mehrheit am Sandalenhersteller ab. Unter den Investoren ist LVMH-Chef Arnault. Er sieht lukratives Geschäft im Osten.
Schon rund ein Jahr wütet die Pandemie. Doch nicht jede Wirtschaft steckt die Krise gleichermaßen weg. Eine Übersicht in Grafiken.
Der amerikanische Autobauer Tesla ist auf Expansionskurs. Indonesien und Indien liegen aktuell im Fokus von Elon Musk. Hier sollen neben den wichtigen Märkten auch der Zugang zu Bodenschätzen gesichert werden.
Sanktionen aus dem Westen würden den Menschen mehr schaden als helfen. Die Bevölkerung befürchtet ohnehin, künftig unter Grenzschließungen und Rezession zu leiden.
In Asien herrscht ein Wettkampf zwischen Peking und Washington, in dem es auch um die politischen Systeme geht. Nach dem Putsch ist Myanmar ein Teil davon.
Im spektakulären Kräftemessen zwischen Privatanlegern und Profi-Spekulanten stellt sich eine Feuerpause ein. Die Gamestop-Aktie und der Silberpreis geben Gewinne ab, stattdessen schauen Anleger auf die Geschäftszahlen von zwei Tech-Giganten.
Schon Corona hat die Schwächen in der Entwicklung Burmas gnadenlos offengelegt. Nach dem Staatsstreich steht die EU nun vor einem Scherbenhaufen in der Region, Peking gewinnt weiter an Einfluss.
Eigentlich gab es in der Ost-CDU eine Mehrheit für Friedrich Merz. Jetzt ist Armin Laschet Vorsitzender – und er wird im Osten schon freudig erwartet. Im Bundesvorstand wurde auch eine Ost-Konferenz angeregt.
Wildtiermärkte verbieten? Weil sie Brutstätten für neue Viren sind, werden die Stimmen lauter, die ein radikales Verbot befürworten. Wissenschaftler warnen jedoch vor einer vollständigen Schließung der Märkte.
Nicht China, sondern Taiwan ist der Wachstumsstar im vergangenen Coronajahr: Erstmals seit 30 Jahren wuchs Taiwans Wirtschaft schneller als die chinesische.
Viele Schwellenländer sind viel weniger schwer von Corona betroffen als Europa und Amerika. Doch nicht nur das macht sie für Investoren jetzt attraktiv.
Die internationalen Börsen steigen angesichts der Vereidigung des neuen amerikanischen Präsidenten – in Indien gibt es sogar einen Indexrekord. Und in Europa warten Anleger auf den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank.
Immer mehr westliche Länder verabschieden Konzepte für den Indo-Pazifik-Raum. Aber Amerika, Frankreich, Deutschland und die Niederlande haben unterschiedliche Ansätze.
Der 45. Präsident hinterlässt in den Vereinigten Staaten einen Trümmerhaufen. Die Weltpolitik war widerstandsfähiger.
Die Börse in Frankfurt hat am Dienstag freundlicher eröffnet. Gute Vorgaben aus Asien halfen.
Auch Entwicklungsländer wollen ihre Bevölkerungen impfen, haben aber mit Logistik und Finanzierung zu kämpfen. Hilfe kommt von der internationalen Gemeinschaft, aber auch von Ländern wie China. Ganz ohne Eigennutz?
Mehr Tote, höhere Schäden, höhere Verluste – der Chef der Zurich-Versicherung Mario Greco rechnete zu Beginn der Corona-Krise mit dem Schlimmsten. Heute sagt er: „Wir werden das überleben.“
Ein Entwurf für eine umweltverträgliche Finanzwirtschaft
Bislang gab es für die Zahl der Menschen auf dem Planeten nur eine Richtung: nach oben. Doch damit ist irgendwann Schluss. Vor allem ein großes Land wird in Zukunft schrumpfen.
Post-Chef Frank Appel spricht im Interview über Rekordgewinne in der Krise, die Vorzüge der Globalisierung und die neue Liebe der Manager zu den Grünen.
Volle Stadien, Dämmerschoppen auf Dachterrassen und Partys – viele Staaten in Asien, aber auch Australien und Neuseeland stehen viel besser da als Europa. Doch ein genauer Blick lohnt sich.
Schon in drei Jahren will Volocopter mit seinen Flugtaxis Gäste durch Singapur fliegen. Ab 2026 soll es ein ganzes Streckennetz geben. Das Start-up verhandelt auch mit weiteren Städten.
Die Vereinten Nationen und die Entwicklungsbanken schlagen Alarm. Die Corona-Krise trifft Millionen bitterarme Menschen. Die Arbeitslosigkeit steigt und die humanitäre Hilfe steht vor Engpässen.
Die EU und der Verband der südostasiatischen Staaten haben ihre Beziehungen aufgewertet. Dabei wollen die Europäer ihre Position im Machtkampf zwischen Amerika und China stärken.
Als Lehre aus der Knappheit von Masken und Beatmungsgeräten in der Corona-Krise will der Bund besser vorsorgen. An 19 Standorten wird Schutzausrüstung eingelagert.
Wegen der hohen Corona-Fallzahlen könnte das traditionelle Treffen nach Asien verlagert werden.
Tesla-Chef Elon Musk will das künftige Werk in Grünheide zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Wirtschaftsminister Altmaier stellt dem Elektroauto-Hersteller eine „beträchtliche Förderung“ in Aussicht.
Egal ob Kleinanleger oder Großinvestoren: 11.500 Opfer des Wirecard-Skandals wollen ihr Geld zurück. 74 davon haben sich jetzt getroffen, darunter auch unsere Autorin.
Die Mittelzuflüsse in ETF sind auch ein Indikator für die Marktstimmung. Demnach hat diese im Oktober nachgelassen. Asien war begehrt.
Logistikkonzerne erwarten bei Corona-Impfungen in Afrika und Asien riesige Herausforderungen. Die Kühlung ist ein Problem, aber auch Engpässe in der Luftfracht – und mögliche Überfälle.