Forschung in drei Sätzen
Wissenschaftler sollen verständlich sprechen. Aber nicht jeder ist ein Drosten. Kann man allgemeine Verständlichkeit lernen? Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation ist davon überzeugt.
Wissenschaftler sollen verständlich sprechen. Aber nicht jeder ist ein Drosten. Kann man allgemeine Verständlichkeit lernen? Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation ist davon überzeugt.
Es findet immer noch jede Minderheit, jede Gruppe, jeder Einzelne einen Grund, warum gerade für ihn oder sie eine Corona-Maßnahme unzumutbar ist. Dann müssen eben doch Verbote her.
Der liberale Watergate-Enthüller Bob Woodward hält Donald Trump für den falschen Präsidenten. Seiner Aura kann sich der Journalist aber dennoch nicht ganz entziehen.
Die deutsche Nationalelf hat ein Führungsproblem. Gegen die Türkei liegt sie dreimal vorne und fängt sich immer wieder den Ausgleich. Das Manko existiert schon lange. Und der Bundestrainer reagiert zunehmend gereizt.
Das Weltkulturen-Museum in Frankfurt gibt der Urbevölkerung Kanadas eine Stimme. Ein Film und eine Ausstellung zeigen die indigene Kultur des fernen Landes.
Auf diese Frage können Medienwissenschaftler eine Antwort geben. Das Phänomen Trump ist nicht politisch, sondern nur fantheoretisch zu verstehen. Ein Gastbeitrag.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt die theoretische Erforschung Schwarzer Löcher und den Nachweis eines solchen Giganten im Zentrum der Milchstraße.
Ein Forscherteam der Universität Konstanz untersucht erstmals die Zusammensetzung der „Querdenker“-Bewegung. Die Demonstranten sind weniger rechts als vermutet.
Das Bundeskartellamt hat untersucht, ob mit der Onlinebewertung von Dienstleistern Schindluder getrieben wird. Es rät dazu, dass Portale mehr Verantwortung übernehmen, Fake-Bewertungen technisch aufspüren und löschen.
In einem ersten Lagebericht gibt es nun einen bundesweiten Überblick über rechtsextremistische Tendenzen in den Sicherheitsbehörden. Es geht um mehr als 350 Verdachtsfälle. Für Bundesinnenminister Seehofer ist „jeder erwiesene Fall eine Schande“.
Ein Stück Wald im Harz war die Altersvorsorge von Hagen Kelle. Dann kam der Borkenkäfer. Wo früher Fichten standen, kann man heute bis zum Brocken schauen. Und seine 40 Hektar? Die will Kelle nur noch loswerden.
Das neue Coronavirus bedient sich anderer Krankheitsmechanismen als die bisher bekannten Atemwegserreger. Therapien und Impfstoffe werden zurzeit erforscht. Dennoch wird es noch eine Weile dauern, bis die alte Normalität zurückkehrt.
Das Virus hat die Kardiologie vielfältig betroffen. In der ersten Pandemiewelle wurden viele verschiebbare Prozeduren abgesagt. So gab es neben überlasteten Intensivstationen viele leere Klinikbetten. Nun braucht es Maßnahmen, um wieder alle Patienten angemessen versorgen zu können.
Die Debatte, ob es sich bei „E-Sport“ um Sport handelt, ist müßig und lähmt die deutsche Politik. Ob Sport oder nicht: Ein regulatorischer Rahmen wird dringend benötigt. Ein Gastbeitrag.
Kein „klassisches“ Lexikon. Aber man lernt einiges über die eigentümliche Sprache der Diktatur.
Der Frühreife: Giovanni Reyna darf noch nicht allein Auto fahren, aber das Spiel des BVB lenkt er ganz hervorragend. Dabei erlitt er in seiner Jugend einen schweren Schicksalsschlag.
Warum posieren so viele Prominente jetzt hüllenlos? Wie nützen Autorennen der Umwelt? Und wie ist Friedrich Merz ganz privat? Die neuen Herzblatt-Geschichten.
In kaum einem Land hatte #Metoo weniger Wirkung als in Italien. Die Berlusconisierung von Kultur und Politik sorgt dafür, dass Sexismus noch immer weit verbreitet ist.
Die Debatte über Leistungen und Versäumnisse der Einheit richtet sich an „Protestwählern“, Radikalen und Extremisten aus. Das ist ein höchst ungerechtes Zerrbild.
Vom Radioballett bis zur „Mixed Reality Experience“ reicht das Angebot des ersten Festivals Performing Arts und Digitalität in Darmstadt. Noch bis Sonntag gibt es an sechs Standorten im Stadtgebiet digitale Kunsterlebnisse.
Nicht nur die deutsche Einheit jährt sich zum dreißigsten Mal. Der deutsch-französische Kulturkanal Arte feiert ebenfalls Jubiläum. Vor allem für Frankreich ist er eine Erfolgsgeschichte.
Die EZB macht Ernst mit der Neuausrichtung. Präsidentin Christine Lagarde plädiert für ein neues Inflationsziel – und findet Unterstützer. Doch es gibt auch rechtliche Bedenken.
Das Rezept der „Gartenlaube“: Von der Erfolgszeitschrift der Reichsgründungszeit könnten heutige Medien lernen, dass man Leser beteiligen muss und sich Unterhaltung zu Lasten des Bildungsauftrags nicht unbedingt lohnt.
Aus dem Staatlichen Institut für Musikforschung sollen das Instrumentenmuseum in die Staatlichen Museen integriert, der Rest abgewickelt werden. Es wäre ein Fehler, dieser Empfehlung des Wissenschaftsrates zu folgen.
Erwachsene, die als Kinder sexuell gequält wurden, überleben oft nur, weil sie ihr Ich in unterschiedliche Persönlichkeiten aufgespalten haben. Warum Personen mit einer dissoziativen Identitätsstörung selten verstanden werden, erklärt der Essay-Podcast.
Lukaschenka wollte die Proteste in Belarus nach alten Mustern niederschlagen. Er suchte nach Männern, die er einsperren kann. Nun stehen ihm weibliche Anführer gegenüber. Ein Gespräch mit der Historikerin Svetlana Babac.
Von Hippies, Quanten und dem Kalten Krieg: David Kaiser schreibt präzise und hinreißend gut über die Physik der Nachkriegszeit.
Lewis Hamilton wird von zwei Zeitstrafen ausgebremst und sieht sich als Opfer des Systems. Doch ein Rennfahrer sollte auch das Reglement kennen. Die Pressestimmen zum Grand Prix von Sotschi.
Die Nachfrage nach Büroräumen in Frankfurt sinkt um 10 bis 14 Prozent, schätzt die Immobilienberatung NAI Apollo. In einer Branche dürften demnach mit Abstand die meisten Büroarbeitsplätze entfallen.
Katharina Greve führt uns in eine fremde, aber keinesfalls geheimnisvolle Welt: Ihr zum Buch erweiterter Fortsetzungscomic „Die letzten 23 Tage der Plüm“ ist eine offene Satire unseres eigenen Verhaltens. Und graphisch an einem grandiosen Vorbild orientiert.
Plötzlich ist das Auto der Ehefrau zu klein. Also muss ein Anhänger her. Gut, dass man viele Freunde hat. Schnell steht das Projekt Anhänger-Sharing.
Vor fünfzig Jahren beschlossen die deutschen Volkskundler, dass sie ihre Disziplin nicht mehr Volkskunde nennen wollen. Und so sucht das heutige Vielnamenfach weiter seine Identität.
Früher haben wir Blaubeeren im Sommer mühsam im Wald gesucht. Heute gibt es sie das ganze Jahr über im Supermarkt. Die Geschichte eines Milliardengeschäfts.
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage“ – was aber, wenn uns erst das Lesen des Beipackzettels krank macht? Ein Interview über den sogenannten Nocebo-Effekt.
Klartextredner sind oft die größten Opportunisten: In seinem Buch „Ingenieure des Chaos“ präsentiert Giuliano da Empoli einleuchtende Erklärungen für den Erfolg von Rechtspopulisten.
Was macht Deutschland anders, dass das Virus so lange in Schach gehalten wurde – und steigt nun die Gefahr? Der Berliner Corona-Modellierer Dirk Brockmann über die Lücken und Fallstricke mit Pandemie-Prognosen.