Millionen-Förderung für Stromerzeugung aus Kernfusion
Das Land Hessen investiert Millionen in die Pläne des Darmstädter Unternehmens Focused Energy, das im ehemaligen Atomkraftwerk Biblis einen Reaktor zur Stromerzeugung aus Kernfusion plant.
Für zwei Milliarden Euro soll in Garching ein Forschungsreaktor entstehen. Söder spricht von einem „neuen Kapitel in der Energiepolitik“ – und hofft auf Geld des Bundes.
Das Land Hessen investiert Millionen in die Pläne des Darmstädter Unternehmens Focused Energy, das im ehemaligen Atomkraftwerk Biblis einen Reaktor zur Stromerzeugung aus Kernfusion plant.
Hessen und fünf weitere Bundesländer setzen darauf, dass sich durch Kernverschmelzung sicher und bezahlbar Energie gewinnen lässt. Das Ziel: In Deutschland soll das erste industrielle Fusionskraftwerk der Welt entstehen.
Der erste voll einsatzfähige Reaktor dürfte zwar noch 15 Jahre auf sich warten lassen. Die Bundesregierung will die führende Rolle Deutschlands in der Forschung aber mit Förderungen verteidigen.
Die drei Start-ups Proxima Fusion, Marvel Fusion und Focused Energy fordern eine Anschubfinanzierung vom Bund, um den technologischen Vorsprung Deutschlands zu sichern.
Kanadische Forscher wollen eine Fusion von Deuterium bei Raumtemperatur beobachtet haben. Das weckt Erinnerungen an einen lang zurückliegenden Wissenschaftsskandal.
Die Gründer des Start-ups Proxima Fusion kritisieren die umständlichen Genehmigungsprozesse in Deutschland. Dadurch werde der Vorsprung in der Kernfusion gefährdet.
Kernfusion gilt als das große Energieversprechen für die Zukunft. Das deutsche Start-up Marvel Fusion mischt im Rennen ums erste Kraftwerk mit. Ein Gespräch über kluge Technologieförderung – und die Gründe für das Northvolt-Debakel.
Die Atomorganisation der UN beobachtet in Deutschland eine zunehmende Offenheit für moderne Nukleartechnik, sieht das Aus der Kernspaltung aber kritisch. Doch die Bundesregierung ist in Fragen der Kernenergie weiterhin uneins.
Im Süden Frankreichs soll erforscht werden, wie man die Kernfusion zur Energiegewinnung nutzen kann. Das Forschungsprojekt Iter ist nun einen wichtigen Schritt weitergekommen.
Focus Energy will das erste Fusionskraftwerk Deutschlands bauen – ausgerechnet in Biblis. Wir sprechen mit dem Gründer.
In der Energiepolitik kommt es darauf an, alle Möglichkeiten der Stromerzeugung zu nutzen. Da ist es nicht hilfreich, wenn die Grünen in Hessen gegen die Kernfusion polemisieren.
Das erste Laser-Fusionskraftwerk soll in Biblis stehen. Die Gründer von Focused Energy zeigen sich überzeugt vom Standort Deutschland. Rückenwind kommt durch das Land Hessen und eine Industrie-Allianz.
In Darmstadt und Biblis sollen Testanlagen für Kernfusion entstehen. Der Wohnungsmarkt läuft wieder an. Und die Wiesbadener Grünen sprechen sich für Gert-Uwe Mende (SPD) als Oberbürgermeister aus. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Hessen will international führend in der Technologie der Kernfusion werden. Dazu schließen sich Politiker, Unternehmer und Forscher zusammen. Testanlagen sollen in Biblis und Darmstadt entstehen.
Die Vision von sauberer und nie versiegender Energie zieht in München Prominenz aus Politik und Wirtschaft an. Ist Kernfusion die ideale Technologie, um energetische Souveränität zu erreichen?
Hessen hat gute Chancen auf Bundesmittel für die Entwicklung der Kernfusion. Aber es gibt ein anderes Bundesland, mit dem man wohl teilen muss.
Die Kernfusion hat das Potential, den wachsenden Energiehunger der Welt klimaneutral zu stillen. Doch auf dem Weg zum ersten Kraftwerk gibt es noch viele Hürden. Eine neue Studie zeigt, welche.
Der internationale Fusionsreaktor ITER soll den Weg für ein Kraftwerk ebnen, doch vielschichtige Probleme verzögern die Inbetriebnahme. Generaldirektor Pietro Barabaschi über Stand und geplanten Start des Megaprojekts.
Bis zur kommerziellen Nutzung der Kernfusion ist es noch ein weiter Weg. Aus der kostspieligen Forschung aber gehen schon die ersten Anwendungen hervor – zum Beispiel in Darmstadt.
Das Darmstädter Start-up Focused Energy forscht an Energieerzeugung mithilfe von Kernfusion. Hessen will die Technologie im Land halten.
Der Energiekonzern öffnet sich weiter für die Erforschung der Kernfusion. Eine Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Start-up bahnt sich an.
Seit Jahrzehnten wird mit der Kernfusion die Hoffnung verbunden, die zukünftigen Energieprobleme zu lösen. Deutschland soll nun als erstes Land weltweit die Rahmenbedingungen regeln.
Politik und Investoren träumen von unerschöpflichem grünen Strom. Nun hat ein deutsches Start-up für die Mission Kernfusion mehr Geld eingeworben. Dabei stehen hinter der Technik noch viele Fragezeichen.
Im April sehen Sie nur noch Reste des Winterhimmels – und erstmals trauen sich die Astronomen zu, eine wiederkehrende Nova vorherzusagen. Die Explosion scheint kurz bevorzustehen und lässt sich sogar ohne Fernglas beobachten.
Ob Kernfusion, Krebsbehandlung oder Drohnenabwehr – Laseranwendungen haben das Potential, die Welt zu verändern. In Rumänien steht die leistungsstärkste Anlage, die je errichtet wurde. Ein Besuch beim Maß aller Dinge.
In Südhessen will das deutsch-amerikanische Unternehmen Focused Energy eine Testanlage für Kernfusion bauen und bittet die Landesregierung um Hilfe. Aber die Zeit wird knapp – und es gibt ein verlockendes Angebot aus Amerika.
Der europäische Fusionsreaktor JET im britischen Culham hat kurz vor dem Betriebsende noch einen Energierekord aufgestellt. Damit endet nach 40 Jahren eine Ära in der Fusionsforschung.
Europäische Forscher verkünden einen Energierekord bei der Kernfusion. Dennoch wird es noch lange dauern, bis die kontrollierte Kernverschmelzung zum Einsatz kommt.
Für wichtige Zukunftstechnologien wie Quantencomputer oder Kernfusion gibt es in Europa oft zu wenig Geld. Viele vielversprechende Start-ups wenden sich nach Amerika. Ein Vorstoß aus der Wagniskapitalbranche soll das ändern – wenn die Politik mitspielt.
Markus Roth arbeitet als Wissenschaftler an der Kernfusion. Als Gründer will er der Welt eine neue Energiequelle geben – der Impuls dazu kommt aus einer TV-Serie.
Drei deutsche Unternehmen machen gemeinsame Sache bei Teilen ihrer Entwicklungsarbeit - und nicht nur bei ihr.
Die Regierung bereitet einen Plan zur Entwicklung neuer Atomkraftwerke vor. Die Industrie verspricht Unterstützung.
Der hessische Ministerpräsident fordert mehr Technologieoffenheit und eine neue Innovationskultur in der Energiepolitik. Das schließt die Forschung an der Kernfusion ein.
Eine Entbürokratisierung soll der Kernfusion laut FDP-Fraktionsvize Christian Dürr Aufwind verleihen. Doch Naturgesetze lassen sich nicht entschlacken.
Boris Rhein will die Forschung nach neuen Wegen zur Energieerzeugung technologieoffen fördern. Man solle, sagt er mit Blick auf das Ende der Atomkraft, nicht nur aussteigen, sondern „auch mal einsteigen“.
Kernfusion gilt vielen als die Energie der Zukunft – und das schon seit 70 Jahren. Nie hat sie die Hoffnungen erfüllt. Doch jetzt stecken Investoren Milliarden in diese Technik. Wissen die etwas, das wir nicht wissen?