Warum ein Hirnforscher digitale Unsterblichkeit für denkbar hält
Moritz Helmstaedter ist Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung. Über die Fortschritte in seinem Fach staunt er manchmal selbst.
Das Lübecker Institut für Neurobiologie erforscht, wie die innere Uhr Therapien steuert. Henrik Oster sieht darin Chancen für präzisere Medikamentengaben.
Moritz Helmstaedter ist Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung. Über die Fortschritte in seinem Fach staunt er manchmal selbst.
Die Therapie von Hirnleiden soll mithilfe von Computermodellen revolutioniert werden. Nun wird die Technik an Patienten mit Epilepsie erstmals getestet.
16 Monate hat es gedauert, bis in den 400 Millionen Euro teuren Neubau der Frankfurter Uniklinik alle medizinischen Disziplinen eingezogen sind. Nun sind die Zeiten, in denen Patienten von Haus zu Haus gefahren werden mussten, Vergangenheit.
Patientenverbände kritisieren eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie heftig: Darin wurde suggeriert, ME/CFS und Long Covid seien vor allem psychosomatisch ausgelöst. Nun erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft, was wirklich gemeint war.
Die junge slowenische Neurowissenschaftlerin Manca Peskar forscht am Zentrum für Wissenschaft und Forschung Koper. Begonnen hat alles mit einem Cartoon und einem Labor in der Gartenlaube.
Willkommen im argumentativen und begrifflichen Durcheinander: Leor Zmigrod führt vor, was sich von der Neurobiologie so alles nicht erwarten lässt.
Am Institut für Neurowissenschaft im italienischen Parma erfinden Gelehrte eine neue Disziplin: die Neuroarchitektur. Ein Besuch bei den Planern unserer Zukunft.
Ob Mozart oder Taylor Swift – Musik, die uns berührt, fördert das Gedächtnis. Nun haben Neuroforscherinnen herausgefunden, welche Art von Musik am besten wirkt.
Hirnchips könnten unsere Absichten und Gefühle manipulieren. Welche Regeln Ethiker für die Neurotechnologien fordern.
Die Gegenseite fest im Blick: Johannes Hillje plädiert für eine demokratische Emotionskultur, um Populisten das Wasser abzugraben.
Was ist MS, und wie verändern neue Erkenntnisse den Blick auf die Erkrankung? Dr. Robin White, Medizinischer Leiter der Neurologie bei Sanofi, klärt auf.
Unabhängig davon, ob ein Alzheimer-Scan positiv oder negativ ist – der Lebensstil bleibt gleich.
Unsere Aufmerksamkeit wandert oft ziellos umher, wenn wir uns eigentlich konzentrieren sollten. Das ist aber keineswegs nutzlos, sondern kann beim Lernen sogar helfen.
Das Frankfurter Ernst-Strüngmann-Institut für Neurowissenschaft wird von Tierschützern immer wieder für seine Versuche an Affen kritisiert. Nun bescheinigt ihm das Regierungspräsidium abermals die Expertise für solche Experimente.
Das Gehirn des Menschen ist nicht einfach nur größer als das der Maus. Es kommuniziert genauer und kann mehr Informationen speichern.
Freund oder Feind, Partner oder Konkurrent – eine Beziehung wird in unserem Gehirn entscheidend davon geprägt, wie das erste Treffen ausfällt. Manchmal scheint Streit vorprogrammiert.
Seit Jahrzehnten soll die Neurowissenschaft die Bildung verbessern. Doch in der Praxis kommen die Erkenntnisse nicht an.
Schräge Bilder, Duft im Schlaf und gezielte Pausen – Hirnforscher haben herausgefunden, wie Sie diese Hilfsmittel richtig einsetzen, um Ihr Gedächtnis zu verbessern. Probieren Sie es aus!
Die dynamischen Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz schaffen enorme Möglichkeiten für Innovationen. Wir versorgen Sie mit den KI-Papers regelmäßig mit einem kuratierten Überblick über die neuesten Erkenntnisse in der internationalen Forschung.
Nach der Pizza noch ein Tiramisu? Oder Eis? Egal wie satt man ist, Nachtisch geht immer. Dafür sorgen spezielle Nervenzellen im Gehirn, zeigen Wissenschaftler.
Ein Hirnforschungsinstitut macht wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe Schlagzeilen. Es ist mit der Max-Planck-Gesellschaft assoziiert, zwei Milliardäre haben es gestiftet. Von zwei Direktoren hat es sich zuletzt getrennt.
Schon von der Wirkung des Hormons Oxytocin gehört? Nicole Strüber zieht Schlüsse aus den Erkenntnissen der Neurowissenschaft für unser soziales Miteinander.
Präziser als je zuvor lesen Forscher die Bewegungsabsichten eines Gelähmten in dessen Hirn. Die Technologie könnte Millionen Menschen helfen – wenn sie über das Spielerische hinauskommt.
Gerade zum Jahresstart machen wir uns gerne Vorsätze. Sie umzusetzen fällt aber oft sehr schwer. Warum ist das so – und was hilft? Eine Neurowissenschaftlerin erklärt, was in unserem Gehirn vorgeht.
Die Hirnforscherin Emilie Caspar hat Täter eines Völkermords untersucht. Sie weiß, was im Kopf passiert, wenn Menschen die Moral vergessen – und wie Helden ticken.
Am Frankfurter Ernst-Strüngmann-Institut für Neurowissenschaft sollen sowohl Tiere als auch Mitarbeiter schlecht behandelt worden sein. Der Hirnforscher Wolf Singer wird beschuldigt, er habe Vorwürfe vertuschen wollen. Das will er nicht auf sich sitzen lassen.
Elon Musk will das menschliche Gehirn mit Maschinen kurzschließen, die Kunst träumt von Spiegelneuronen – und die Fondazione Prada veranstaltet einen Kongress und eine Ausstellung zur Hirnforschung. Was kommt heraus?
Dario Amodei gehörte zu den ersten Angestellten von Open AI. Doch schon 2021 hat er Anthropic gegründet, um eine verantwortungsvolle KI aufzubauen. In seinem Essay entwirft Amodei eine Vision, wie eine Welt mit mächtiger KI aussehen könnte – wenn alles gut läuft. Wir fassen seine wesentlichen Aussagen zusammen.
Jetzt nachgemessen und wissenschaftlich bestätigt: Vorfreude oder Abneigung gegenüber Speisen steigt, wenn man weiß, was drin ist.
Quantensensoren können die winzigen Magnetfelder von Hirnströmen erfassen. Mediziner können ihren Patienten damit tief ins Hirn schauen – ohne Elektroden einsetzen zu müssen.
Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, wo die rund 140.000 Nervenzellen im Gehirn einer Fliege sitzen und wie sie verbunden sind. Ein Durchbruch, sagen unabhängige Forscher.
Ein führender Hirnforscher hat womöglich über Jahre hinweg mehr als 130 Studien mit gefälschten Abbildungen veröffentlicht. Die Folgen für die Erforschung von Alzheimer und Parkinson könnten weitreichend sein.
Ob Freundschaft, heiße Liebe oder die Liebe zur Natur und zum Haustier: Das Gehirn ist immer hochaktiv und keineswegs immer an der gleichen Stelle. In einem Fall größter Zuneigung feuern die Neurone besonders stark.
Im Alter selbständig, geistig und körperlich gesund zu bleiben – das ist möglich. Ratschläge gibt es viele. Forscher verraten drei Faktoren, auf die es wirklich ankommt.
Die EU-Arzneimittelbehörde hat die Zulassung des Alzheimer-Wirkstoffs Lecanemab überraschend abgelehnt. Die Risiken schwerer Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen und Blutungen im Gehirn seien höher zu bewerten als die erwartete positive Wirkung.
Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe bringt Ordnung in die Erforschung affektiver Phänomene. Das Affektom soll alle Gefühle sammeln und mit neuronalen Prozessen in Verbindung bringen.