Kommt dieses Jahr ein Super-El-Niño?
Dieses Jahr könnte sich ein besonders starkes Klimaphänomen El Niño entwickeln. Von welchen Faktoren das abhängt und welche Folgen das für Europa haben könnte.
„El Niño“ ist da, berichtet die US-Wetterbehörde. 2024 sorgte das Klimaphänomen für das heißeste Jahr seit der Industrialisierung. Die Wahrscheinlichkeit für ein sehr starkes „El Niño“ ist hoch.
Dieses Jahr könnte sich ein besonders starkes Klimaphänomen El Niño entwickeln. Von welchen Faktoren das abhängt und welche Folgen das für Europa haben könnte.
Die jüngste Beschleunigung der Erderwärmung ist aktenkundig. Nun dürfte 2026 ein neuer, starker El Niño die weltweiten Anomalien verstärken. Vor allem für 2027 stehen die Zeichen auf eine Rekordtemperatur.
Das Klima der vergangenen beiden Jahre war anders: hitziger, extremer, sprunghafter – selbst für die Klimakrise ungewöhnlich. Jetzt haben deutsche Forscher eine mögliche Erklärung am Himmel entdeckt. Für die Klimapolitik heißt das: Die Aufgabe wird noch größer.
Zehn Rekordmonate hinterlassen Spuren: Die Hitze in Südasien ist ein Fingerzeig in die Zukunft, mahnen Klimaforscher. Aber hat der Mensch wirklich seine Finger im Spiel, wenn doch die Natur mit El Niño regiert?
Das Klimaphänomen El Niño sorgt in Bangladesch, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen für Rekordtemperaturen. Die Hitze ist nicht nur für die Gesundheit gefährlich, sondern auch für die Wirtschaft.
Die ersten beiden Klimajahresbilanzen zeigen: Das vergangene Jahr war mit Abstand das wärmste, vor allem das zweite Halbjahr pulverisierte die Rekorde. Und 2024 könnte das Maximum noch einmal toppen.
Eine starke El-Niño-Strömung im Südpazifik kann verheerendes Extremwetter verursachen. Forscher aus Gießen und Potsdam können nun ein Jahr im Voraus prognostizieren, ob die Strömung gefährlich wird oder nicht.
Die globalen Durchschnittstemperaturen haben laut dem EU-Klimainstitut Copernicus in diesem Jahr den bisherigen Rekordwert von 2016 übertroffen. Die Erde war damit so warm wie noch nie seit Beginn des industriellen Zeitalters.
Das Wetterphänomen El Niño sorgt in Kenia seit Wochen für Regenfälle. Die Zahl der Toten steigt, Tausende Menschen müssen vor den Fluten fliehen.
Das Wetterphänomen El Niño wird die Temperaturen auf neue Rekorde hochtreiben und noch mehr Extreme bringen. Hat der Klimawandel etwas damit zu tun?
Nach den jüngsten Angaben der somalischen Regierung hat sich die Zahl der Toten damit fast verdoppelt. In den letzten Wochen hatte es in Somalia immer wieder starke Regenfälle gegeben.
Allein in Somalia wurden durch Überschwemmungen 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Regenzeit wird in diesem Jahr durch das Wetterphänomen El Niño verstärkt – und trifft auf eine Region, die zuletzt mit langen Dürren gekämpft hat.
Die Temperaturen in diesem Sommer haben bisherige Höchstwerte übertroffen. Auch die Meeresoberflächen sind ungewöhnlich warm. Der Blick auf die nächsten Monate bietet weiteren Anlass zur Sorge. Und das Robert-Koch-Institut warnt vor Gesundheitsrisiken.
Der Ozean ist ein gewaltiger Wärmepuffer, der einen Großteil der Wärme schluckt, den der menschengemachte Klimawandel verursacht. Die nun erreichten Temperaturen sind beispiellos – und alarmieren Klimaforscher.
Im zentraltürkischen Eskisehir ist die Temperatur auf einen neuen Rekordwert geklettert. Diesen Sommer ist es in der Stadt rund elf Grad wärmer als üblich. Das hat auch Auswirkungen auf den Tourismus.
Das Wetter spielt verrückt: Hitzerekorde rund um den Globus, der dritte Super-El-Niño in 25 Jahren, Menschen schwitzen in ihren Betten. Ist das noch normal?
Das erste Mal seit Beginn der Industrialisierung liegt die mittlere Erdtemperatur über 17 Grad. Auch das Paris-Ziel von maximal 1,5 Grad Erwärmung ist Anfang der Woche wieder zeitweise überschritten worden. Der Klimawandel und El Niño befeuern die Rekordjagd.
El Niño ist schon da, aber was ist da noch? Die heftigen Temperatur-Anomalien unter der Oberfläche riesiger Meerareale entzweien jetzt auch die Klima-Pioniere.
Nie war es so heiß in Asien wie heute. Menschen, Natur und die Produktivität leiden. Die Mittelschicht aber will eine Milliarde zusätzlicher Klimaanlagen – und macht so alles noch schlimmer.
Die Warnungen sind raus: Das Klimaphänomen El Niño kommt und könnte dafür sorgen, dass wir das 1,5-Grad-Ziel reißen. Noch bedrohlicher ist das drohende Wetterchaos.
Der Weltklimarat IPCC geht mit seiner Auswertung der vergangenen sieben Jahre in die Offensive, doch der Blick geht in die nächste Zukunft: 2023 drohen Katastrophen durch gewaltige Wärmeschübe in den Ozeanen.
El Niño und La Niña sind wiederkehrende Wetter- und Klimaphänomene, die das Weltklima beeinflussen. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Klimawandel ihre Wirkung verstärkt.
Was treibt Lateinamerikas Jugend in kriminelle Gangs? Hat die Mafia den Staat besiegt? Der salvadorianische Journalist Óscar Martínez berichtet über die „Mara Salvatrucha 13“, die größte Bande Lateinamerikas. Sie wird immer mächtiger.
Die kubanischen Wurzeln in Bizets Oper „Carmen“ faszinierten den britischen Regisseur Christopher Renshaw schon lange. Nun kommt „Carmen la Cubana“ als kubanische Fassung in die Alte Oper nach Frankfurt.
Es ist eine Rekordzerstörung: 2016 sind laut der Organisation Global Forest Watch 29,7 Millionen Hektar Wald abgebrannt. Zurückzuführen sei das auch auf den Klimawandel.
Der Wassermangel in Ostafrika ist akut - und das wird nicht das einzige Problem bleiben. Es droht eine neue Hungersnot.
Ein Grund für die drohende Katastrophe in Kenia ist das Wetterphänomen El Niño. Doch der Mensch hat entscheidenden Anteil daran, dass Millionen Afrikanern das Essen ausgeht.
In Äthiopien herrscht die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren. Die Regierung will das nicht wahrhaben, denn das passt nicht ins Selbstbild einer aufstrebenden Wirtschaftsnation.
„Godzilla“ liegt im Sterben. Das Klimaphänomen El Niño hat auf dem Globus humanitäre Flächenbrände entfacht. Jetzt wird es wohl schnell von der Kälteanomalie La Nina abgelöst. Wieder keine Ruhe fürs Weltklima?
Südostasien leidet unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten. Bauern sind betroffen, aber auch Krankenhauspatienten. Neben dem Klimawandel verschärft das Wetterphänomen El Niño die Lage.
Dürre, Fluten, Brände – El Niño ist größer als im Katastrophenjahr ’98. Die UN befürchten Abermillionen Opfer, Länder wie Simbabwe erklären den Notstand. Sehen Sie, wie unsere Korrespondenten rund um die Welt die Situation erleben.Die UN befürchten Abermillionen Opfer, Länder wie Simbabwe erklären den Notstand.
Auf allen Kontinenten, Tag und Nacht, verfolgen Menschen die Wetterextreme, die El Niño aktuell hervorruft. Sie erleiden sie oder leiden mit anderen mit. Staaten und Institute melden sich auf Twitter. Mit dem Strom an Kurznachrichten werden Hilferufe und kuriose Beobachtungen öffentlich. Eine tägliche Auswahl zeigen wir Ihnen an dieser Stelle.
Extreme Wetterkapriolen in Kalifornien: Nach jahrelanger Dürre regnet es jetzt umso heftiger. Das Klimaphänomen El Niño bringt endlich Wasser – und damit aber auch Gefahren.
Der europäische Winter ist bislang viel zu warm. Währenddessen schwingt sich im südlichen Pazifik „El Niño“ zu nie gesehener Stärke auf. Hängt das eine mit dem anderen zusammen?
Ein Wetterphänomen, das immer wieder die Pazifikanrainer erschüttert, bringt Dürren, Fluten und Hunger. Auch der IWF warnt, weil dessen Folgen nicht nur das weltweite Klima berühren, sondern auch die Preise für Rohstoffe.
Eiseskälte und der erste Schnee in Deutschland, dabei ist gerade mal Mitte Oktober. Droht jetzt der Rekordwinter? Über El Niño, einen bayerischen Wetterpropheten und Kaffeesatzleserei.