Wie du mir
Kein Platz für Wichtigtuer: Helm Stierlin, der Heidelberger Philosoph und Psychiater, hat systemisches Denken nicht nur in der Familientherapie fruchtbar gemacht.
Krebszellen sind noch „schlauer“ als gedacht. Sie kapern offenbar Nerven, kommunizieren mit dem Gehirn und bremsen über ihre Netzwerke das Immunsystem. Das ist fatal und könnte doch zu neuen Therapien führen.
Kein Platz für Wichtigtuer: Helm Stierlin, der Heidelberger Philosoph und Psychiater, hat systemisches Denken nicht nur in der Familientherapie fruchtbar gemacht.
Neue Hüfte, neues Knie: High-Tech-Verfahren versprechen höhere Präzision und mehr Sicherheit beim Gelenkersatz. Aber auch die Patienten selbst können dazu beitragen, dass die Behandlung erfolgreich verläuft.
Ein deutschlandweites Register sammelt Daten von Menschen mit Herzfehlern. Das hilft, die Betroffenen möglichst gut zu versorgen. Nun steht das Projekt vor dem Aus.
Wie lassen sich Hirntumore, Blutkrebs und das AIDS-Virus wirksamer behandeln? Das wollen die diesjährigen Träger des Life Sciences Bridge Award herausfinden, der in Frankfurt verliehen wurde.
Reallabore könnten der KI-Forschung zum Durchbruch verhelfen. Doch ein geplantes Gesetz behindert ihre Einrichtung.
Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim bilden einen Klinikverbund. Dieser Zusammenschluss wird Deutschlands größtes medizinisches Forschungszentrum umfassen.
Dank neuer Methoden können bereits bei Babys mehr als 8000 Erbkrankheiten erkannt werden. Ein Expertengremium hat abgewogen, unter welchen Bedingungen Gentests medizinisch und ethisch vertretbar sind.
Warum erinnern wir uns manchmal schlecht – oder sogar falsch? Die Neurobiologin Hannah Monyer erklärt, wann wir uns Dinge merken, welche Rolle Wiederholungen spielen und wie wir Vorurteile überschreiben können.
Kaum Ventilatoren, zu warme Decken: Pflegeheime sind oft unzureichend auf Hitzewellen vorbereitet. Fachleute fordern dringend, mehr in den Schutz der Älteren zu investieren. Die Hitzeschutzpläne dazu gibt es seit Langem.
Erstmals ist ein Kind mit einer lebensbedrohlichen Erbkrankheit durch eine präzise Gentherapie behandelt worden. Der kleine „KJ“ muss bis zur Heilung aber noch hoffen.
Seit Jahren lassen sich Moritz Kraft und andere für den Katastrophenfall fortbilden. Jetzt geht es um Kriegswunden. Und um die Frage, wie gut wir vorbereitet sind.
Nur qualifizierte Zentren, die bestimmte Anforderungen erfüllen, dürfen die CAR-T-Zelltherapie durchführen. Bundesweit gibt es 45 solcher Zentren.
Viele Menschen leiden unter Eisenmangel. Sie nehmen Tabletten oder lassen sich Infusionen geben. Was ist der beste Weg?
Ein neuer Wirkstoff verhindert ein halbes Jahr lang Infektionen mit dem Aids-Virus. Bislang mussten täglich Tabletten zum Schutz genommen werden. Doch der Preis ist für viele unerschwinglich.
Zum Jahresende soll das Medizinische Versorgungszentrum in Lindenfels schließen. Der Bergsträßer Landrat Engelhardt sucht nun nach Lösungen, um die ärztliche Versorgung weiter sicherzustellen.
Der Verbund der Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim steht auf der Kippe. Der Bundeswirtschaftsminister könnte sich aber über den Beschluss des Bundeskartellamtes hinwegsetzen.
Das Bundeskartellamt stört sich am geplanten Verbund der Unikliniken in Mannheim und Heidelberg. Entscheiden muss nun vermutlich Wirtschaftsminister Robert Habeck.
Akupunktur könne Schwangeren Schmerzen nehmen, hieß es in einer Studie, die ein angesehener Verlag veröffentlicht hatte. Aufgrund von Fehlern musste sie nun zurückgezogen werden.
Seltene Krankheiten sind gar nicht so selten, wie es klingt: Vier Millionen Deutsche leiden daran, besonders Kinder. Eva Luise Köhler, ehemalige Firstlady, und die Ärztin Corinna Grasemann wollen ihnen mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Ein Interview.
Geflüchtete Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem. Laut einer Studie sind sie seltener beim Zahnarzt als die Allgemeinbevölkerung. Auch in anderen Medizinbereichen sind sie unterversorgt.
Manchen Menschen gelingt es nicht, eine dauerhafte Beziehung zu führen. Im schlimmsten Fall macht sie das krank – und chronisch einsam. Kann eine Therapie helfen?
Neuartige Gentherapien im Kindesalter können den Ausbruch einer Erkrankung verhindern. Die innovativen Arzneimittel sind teuer, das Wissen über Wirksamkeit und Sicherheit der Medikamente bei Zulassung oft gering. Neue Modelle für die Versorgung der Patienten müssen geschaffen werden.
Durch eine datengetriebene Chirurgie lassen sich Qualität und Sicherheit von Operationen verbessern. Dabei kommt der KI-basierten Bild- und Datenanalyse eine besondere Bedeutung zu. Eine Hürde bei der Umsetzung ist die mangelnde digitale Infrastruktur.
Die nächsten Krisen sind bereits erkennbar – die Wissenschaft muss deshalb umsteuern. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden des Wissenschaftsrates.
Über Depressionen und Suizidgedanken sollte man nicht sprechen, denken viele. Wer betroffen ist, weiß: Schweigen macht sie nur schlimmer. Deshalb erzählen zwei junge Frauen davon, in der Schule und auf Instagram.
Gegen das von Stechmücken übertragene Chikungunyafieber gibt es bislang keine zugelassenen Impfungen. Mehrere Impfstoffe werden derzeit getestet, zu einem wurden nun vielversprechende Daten vorgestellt.
Krebs ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen, mit steigender Tendenz. Es braucht bessere Ansätze, um die Erkrankung zu verhindern – das Potential der Prävention wird aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Erfolgversprechend sind unter anderem Impfungen gegen Tumoren und gegen krebsauslösende Viren.
Angelehnt an das Podcast-Spezial „Mit Hirn und Herz“ – eine Kooperation mit der Hertie-Stiftung aus dem vergangenen Jahr – geht es in dieser Folge um den Einfluss des Nervensystems und des Immunsystems auf die Entstehung und Behandlung von Hirntumoren.
Siemens Heathineers will die Marburger Partikeltherapie zur Behandlung bestimmter Kopf- und Halstumore weiter unterstützen. Das erfuhr die F.A.Z. aus dem UKGM.
Das Neugeborenenscreening dient dazu, schwere, seltene Erkrankungen früh zu erkennen. Mit einer entsprechenden Therapie bietet das den betroffenen Kindern die Chance auf eine normale Entwicklung. Doch nicht immer werden alle auffälligen Befunde auch nachverfolgt.
In der Pandemie wurde ein nationales Register für Covid-Obduktionen eingerichtet. Was die Untersuchung der Toten auch über Impfschäden verrät – und was nicht.
Wer unter Dermatillomanie leidet, der zupft, quetscht oder kratzt seine Haut, bis es blutet. Betroffene müssen buchstäblich lernen, ihre eigene Haut zu retten.
Eine Geld- und Selbstwertschwächung: Viele Menschen bangen vor den aktuellen Preissteigerungen. Doch in der Sorge liegt auch eine Chance. Ein Plädoyer für die Haltungsfreiheit.
Die Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg sollen fusionieren. In der Rhein-Neckar-Region soll so ein medizinischer Campus entstehen, der sogar der angesehenen Charité in Berlin den Rang abläuft.
Spenderorgane sind weiterhin rar und ihre Empfänger müssen eine Abstoßung fürchten. Forscher und Ärzte wollen dies auf neue, innovative Art und Weise verhindern.
Zu Beginn haben viele Bürger den Impfstoff von Astra-Zeneca abgelehnt. Das hat sich inzwischen vielerorts gebessert. Trotzdem sind viele Impfzentren noch nicht voll ausgelastet.