Das nächste Duell um Glyphosat beginnt
Der Bayer-Konzern will im zweiten Prozess um das Herbizid das öffentliche Bild zu seinen Gunsten wenden. Die Klägerseite sieht dagegen gute Chancen, eine stattliche Summe zu erstreiten.
Der Bayer-Konzern will im zweiten Prozess um das Herbizid das öffentliche Bild zu seinen Gunsten wenden. Die Klägerseite sieht dagegen gute Chancen, eine stattliche Summe zu erstreiten.
In Frankreich wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und andere fragliche Stoffe in Babywindeln nachgewiesen. Für Deutschland wird Entwarnung gegeben.
Im anstehenden Prozess um den Unkrautvernichter Glyphosat hat sich Bayer durch das Urteil eines amerikanischen Bezirksrichters eine günstigere Ausgangslage verschafft. Die Titel des Chemieunternehmens steigen um mehr als 4 Prozent.
Plastikmüll und Glyphosat? Können Hans Van Bylen nicht schrecken. Denn mit dem Henkel-Chef wird ein ausgesprochener Optimist oberster Lobbyist der deutschen Chemieindustrie.
12.000 Stellen fallen weg: Bayer-Chef Baumann erklärt im Interview mit der F.A.S., dass die Integration von Monsanto super läuft, wieso Glyphosat wichtig ist – und die Bayer-Aktie günstig.
9.300 Klägern steht Bayer wegen Glyphosat in Amerika inzwischen gegenüber, teilte der Pharma-Konzern bei der Vorstellung der Quartalszahlen mit. Die übertrafen die Erwartungen – auch wegen Monsanto.
Monsanto gehört seit einigen Monaten zu Bayer. Die Kritik ist groß. Doch in Amerika gibt es Bauern, die den Konzern verteidigen. Bauern wie Mark Scott.
Der Pharmakonzern Bayer hat Erfahrung mit millionenschweren Rechtsstreitigkeiten. Deshalb will Vorstandschef Baumann für die mehr als 8700 Glyphosat-Prozesse nun die Strategie wechseln.
In Amerika hat ein krebskranker Glyphosat-Kläger ein millionenschweres Urteil gegen Bayer akzeptiert. Der Chemiekonzern will dagegen vorgehen – kann aber in einer anderen Sache aufatmen.
Im Glyphosat-Prozess gegen die Bayer-Tochtergesellschaft Monsanto hat eine Richterin das Urteil aufrechterhalten, aber die Strafzahlung drastisch reduziert. Was bedeutet das für den Aktienkurs?
Rückschlag für Bayer: Die Richterin hat den Antrag auf einen neuen Prozess zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde die Strafe reduziert. Das Urteil ist wegweisend für viele weitere Fälle. Bayer kündigt Berufung an. Die Aktie bricht deutlich ein.
Bayer hat einen Punktsieg vor Gericht erzielt. Der Prozess gegen die Konzern-Tochter Monsanto in Amerika um glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel wird wohl neu aufgerollt. Der Aktienkurs reagiert sofort.
Ein weiterer Rückschlag für die Glyphosat-Verteidiger: In einer Studie hat man überzeugende Hinweise gefunden, wie das Unkrautvernichtungsmittel auch Honigbienen schädigt – und was Darmprobleme damit zu tun haben.
Der Bayer-Konzern will einem an Krebs erkrankten Mann keine 289 Millionen Dollar zahlen und legt deshalb Widerspruch gegen ein entsprechendes Urteil in Kalifornien ein. Der Mann führt seine Erkrankung auf Glyphosat zurück. In Deutschland wird das Unkrautgift derweil deutlich häufiger verkauft.
289 Millionen Dollar soll Bayer an einen krebskranken Mann zahlen, der seine Krankheit auf den Unkrautvernichter Glyphosat zurückführt. Bayers Ergebnis für dieses Jahr mindert das aber nicht – im Gegenteil.
Der Kauf von Monsanto wird wegen des Glyphosat-Urteils für den deutschen Konzern um einiges riskanter. Der Anwalt des Klägers rüstet sich für ein langes juristisches Gefecht.
Mit der Übernahme von Monsanto hat Bayer sein eigenes Schicksal an Glyphosat gehängt. Auf alle Kritik, das Mittel sei krebserregend, reagiert Bayer überwiegend mit Sarkasmus. Ein Börsensturz blieb dennoch nicht aus.
Der Schock nach dem ersten Glyphosat-Urteil sitzt tief: Bayer hat 15 Milliarden Euro an der Börse eingebüßt. Ist das erst der Anfang?
Was droht dem deutschen Chemiekonzern Bayer? Die Anleger bleiben verunsichert – denn es gut womöglich nicht nur um Glyphosat.
Die Risiken einer Übernahme eines solch umstrittenen Unternehmens lagen auf der Hand – doch Bayer überrascht mit erstaunlich wenig Rücklagen für Rechtsrisiken. Haben die Anwälte etwas übersehen?
Bayers Tochtergesellschaft muss in Amerika 289 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Glyphosat-Anwendung bezahlen. Der französische Umweltmininister jubelt daraufhin. Und auch die Bundesregierung drängt auf ein Glyphosat-Aus – aber aus anderen Gründen.
Nach einer Verurteilung auf hohen Schadenersatz fällt der Kurs der Bayer-Aktie stark. Weitere Klagen sind anhängig, die Folgen derzeit schwer einschätzbar.
In den Vereinigten Staaten hat ein Gericht den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar (254 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt, weil seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Krebs verursacht haben sollen.
Schwerer Rückschlag für Bayer im Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat: Geschworene in Amerika machen den Konzern für eine Krebserkrankung verantwortlich. Weitere Klagen sind zugelassen.
Der Bauer Norbert Zöller kritisiert das Bild seiner Branche in der Öffentlichkeit – und kämpft dagegen an. Mit einem Projekt für die Kleinsten will er für mehr Transparenz sorgen. Derweil will die hessische Landwirtschaftsministerin den Glphyosateinsatz verbieten.
Als „Soja-Wüsten“ gelten einige Landstriche in Brasilien – dort wächst genverändertes Soja, das flächendeckend mit Glyphosat besprüht wird. Nun droht im Kernland des Bayer-Herbizids ein Verbot des Mittels.
Mehr als 400 Kläger machen den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Nun hat ein amerikanischer Bundesrichter die Klagen zugelassen.
Der deutsche Chemie-Konzern Bayer hat Monsanto für eine gigantische Summe übernommen. Jetzt wird es brenzlig – es geht um den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat.
Die Monsanto-Übernahme durch Bayer war ein historischer Deal. Im Interview spricht Vorstandsmitglied Liam Condon über den Ballast des Saatgutriesen, die Zukunft der Landwirtschaft und das Schicksal der Bienen.
Der französische Präsident Macron wollte den umstrittenen Unkrautvernichter auf Landesebene verbieten. Nach dem Veto setzt er nun auf die Selbstverpflichtung der Bauern.
Rückstände des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat fanden die Tester der Stiftung Warentest in 18 von 20 alkoholfreien Bieren. Trotzdem wurden fast die Hälfte der Gerstensäfte mit gut bewertet.
Organisationen wie Campact und Change.org sind klein, aber sie haben riesige Unterstützerdateien – mit denen sie selbst politische Großprojekte zu Fall bringen können.
Was macht einen guten Gärtner aus? Ein Gespräch mit dem Oxforder Althistoriker und „Garden Master“ Robin Lane Fox über Glyphosat, Küsse, Kompost und männliche Landschaften.
Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) möchte sich „sofort jetzt“ für einen geringeren Einsatz von Glyphosat starkmachen – ein Verbot sieht sie kritisch. Österreich hat andere Pläne.
„Glyphosat tötet alles, was grün ist“, sagt die neue Bundesumweltministerin. Sie fordert insgesamt weniger Pflanzenschutzmittel – und will bald schon die ersten Gesetze auf den Weg bringen.
Im Bayer-Konzern gehen die Blicke über den Acker und die Windschutzscheibe hinaus: Konzernchef Werner Baumann erklärt im Gespräch, warum Gentechnik nützlich sein wird – und wieso er Umweltorganisationen für Gegner des Fortschritts hält.