Bauern sollten fünf Pflanzenarten anbauen
Ackeranalysen mit Drohnen, weniger Pestizide, mehr Gentechnik: So soll die Landwirtschaft im Jahr 2035 nach dem Willen von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aussehen.
Ackeranalysen mit Drohnen, weniger Pestizide, mehr Gentechnik: So soll die Landwirtschaft im Jahr 2035 nach dem Willen von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aussehen.
Was für Volkswagen der Dieselmotor, das ist für den Chemiekonzern Bayer der Unkrautvernichter Glyphosat. Jetzt kommt auch noch heraus, dass Studien zu Glyphosat von Monsanto mitfinanziert wurden.
Monsanto hat Studien finanziert, denen zufolge Glyphosat wichtig ist für die Landwirtschaft – ohne das kenntlich zu machen. Das kritisiert die Organisation Lobbycontrol.
Die Zahl der Klagen gegen das Bayer-Tochterunternehmen Monsanto wegen des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat hat sich binnen drei Monaten auf etwa 42.700 mehr als verdoppelt – auch dank der Fernsehwerbung der Kanzleien.
Bauernpräsident Joachim Rukwied kritisiert Ministerin Klöckner und ihr Agrarpaket scharf. Er spricht von Existenzbedrohungen und nicht honorierten Bemühungen. Doch auch das umstrittene Glyphosat ist ein Thema.
Die Register über Glyphosat-Gegner haben für viel Wirbel gesorgt. Eine von Bayer beauftragte Kanzlei kommt nun zu dem Ergebnis: Hinweise auf illegales Verhalten gibt es nicht.
Landwirtschafts- und Umweltministerium einigen sich: Es wird ein staatliches Tierwohlkennzeichen geben. Das umstrittene Unkrautmittel Glyphosat soll im Gleichlauf mit der EU abgeschafft werden.
Bis 2023 soll das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat verboten werden. Einer der Hauptgründe sei der Insektenschutz, so Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Auch weitere Maßnahmen um Biodiversität zu bewahren wurden beim „Aktionsprogramm Insektenschutz“ vorgestellt.
Nach langem Ringen hat sich die Bundesregierung auf mehr Schutz für Insekten und eine bessere Kennzeichnung von Fleisch geeinigt. Der Bauernverband klagt, für Landwirte sei das Paket „toxisch“.
Die Bahn ist derzeit der größte Glyphosat-Abnehmer in Deutschland, will den Einsatz des Unkrautvernichters nun aber stark verringern. Doch was ist die Alternative?
Erst reagierte die Börse euphorisch auf einen Bericht, laut dem der Chemieriese mit einem Vergleich billiger wegkommen sollte als befürchtet. Jedoch dementiert der wichtige amerikanische Vermittler Feinberg nun die Summe von 8 Milliarden Euro.
Immer mehr Amerikaner fordern in Glyphosat-Prozessen von Bayer Schadenersatz. Monsanto bringt den Leverkusenern mehr Umsatz, aber auch größere Risiken. Auch das Wetter setzt dem Konzern zu.
Bayer hat sich mit dem Kauf des Saatgutriesen Monsanto enorme Rechtsrisiken aufgehalst. Nun konnte der Leverkusener Konzern in einem Gerichtsverfahren in Kalifornien eine Milliardenstrafe abwenden. Dennoch geht der Chemieriese in Berufung.
Stefan Wagner ist Bauer und nutzt Satelliten, um Dünger und Pflanzenschutzmittel zu sparen. Er sät für Insekten mehr Blühstreifen als er laut EU muss. Doch auch Glyphosat ist für in eine Option.
Nach dem Kauf des Glyphosat-Herstellers Monsanto bewerten die Führungskräfte ihren Arbeitgeber schlechter. Kein anderes Chemieunternehmen büßt mehr ein in der Gunst der Leistungsträger.
Im einem Glyphosat-Prozess will das Gericht die Strafe von zwei Milliarden Dollar wohl deutlich reduzieren. Das ist für den Chemiekonzern ein Erfolg, doch die Risiken sind damit nicht vom Tisch.
Wie war die Nacht vor 50 Jahren, als die ersten Menschen den Mond betraten und was spricht eigentlich für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat? Was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, lesen Sie in der FAZ.NET-Hauptwache.
In einem der 13.000 Glyphosat-Prozesse in Amerika hat ein Richter die zu zahlende Summe für Bayer nun drastisch nach unten korrigiert – und dem Unternehmen doch eine schallende Ohrfeige erteilt.
Bayer kann etwas aufatmen – muss dennoch noch eine Millionenstrafe in Amerika zahlen. Grund dafür ist der Prozess gegen Monsanto, das zum deutschen Pharmakonzern gehört.
Der Unkrautvernichter Glyphosat ist möglicherweise krebserregend, der Einsatz erlaubt, aber umstritten. Größere hessische Städte haben das Mittel verbannt. Auf den Äckern kommt es aber weiter zum Einsatz.
Der Unkrautvernichter Glyphosat kann laut Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner in Europa voraussichtlich erst 2022 verboten werden. Ein Oppositionspolitiker wirft der Regierung Krokodilstränen vor.
Ein Richter in Amerika hat die Schadenersatzzahlung gegen Bayer im Glyphosat-Prozess gesenkt, der Aktienkurs steigt. Jedoch drohen tausende weitere Klagen.
Als erstes Land in der Europäischen Union will Österreich den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters komplett verbieten. Die Umsetzung des Beschlusses steht allerdings vor einer Hürde.
Der Finanzinvestor Elliott ist an Bayer beteiligt. Neue Aussagen zum Unternehmen beinhalten aus Sicht der Anleger eine klare Botschaft.
Der Streit um Glyphosat zeigt: Die Frage, wie eine Gesellschaft mit Risiken umgeht, ist eine grundsätzliche. Basis einer Debatte sollten aber Fakten sein, die alle anerkennen und nicht was Menschen fühlen.
Ein Ehepaar verklagt Bayer wegen des Unkrautvernichters Roundup auf eine Milliarde Dollar. Falls die beiden Recht bekommen, würde das den Druck auf den Konzern weiter erhöhen. Am Ende könnte es für Bayer noch viel teurer werden.
Auch der zweite Glyphosat-Prozess endet mit einer hohen Schadenersatzsumme. Mehr als 80 Millionen Dollar soll Bayer an den krebskranken Edwin Hardeman zahlen. Der deutsche Konzern kündigt prompt Berufung an.
Bayer steckt in der Klemme. Im Gespräch mit der F.A.S. spricht Konzernchef Baumann über die Glyphosat-Klagen, den Groll der Anleger – und seine eigene Zukunft.
Beim Thema Glyphosat sieht Umweltministerin Schulze rot: Sie wirft Landwirtschaftsministerin Klöckner vor, eigenmächtig eine Genehmigung für ein Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff erteilt zu haben.
In Amerika hat die zweite Jury festgestellt, dass der Unkraut-Vernichter Glyphosat Krebs verursacht, der Bayer-Aktienkurs fällt und fällt. Jetzt bezieht der Chef Stellung.
Auch im zweiten Prozess um den Unkrautvernichter Glyphosat stehen die Chancen für den Bayer-Konzern alles andere als gut. Der Druck auf Bayer-Chef Werner Baumann steigt.
Dem Bayer-Konzern drohen hohe Schadenersatzzahlungen. Der Aktienkurs bricht drastisch ein. Manch Analyst sieht in Bayer schon einen Übernahmekandidaten. Wie geht es weiter?
Bayer hat im ersten Schadenersatzprozess um Glyphosat eine erste, herbe Niederlage einstecken müssen. Viele Anleger halten nun milliardenhohe Schadenersatzzahlungen für wahrscheinlich.
Bayer steht erst am Anfang einer ganzen Prozessserie, die sich über die nächsten Jahre hinziehen dürfte. Die Aktie ist zu einem höchst anfälligen Wert verkommen, die Hauptversammlung wird für die Führungsspitze ungemütlich.
Ist das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup verantwortlich für die Krebserkrankung eines amerikanischen Klägers? Ein Gericht hat dem Hersteller Monsanto nun eine Teilschuld gegeben.
Eine Lebensmittelbehörde will Studien über das Krebsrisiko des Unkrautvernichters Glyphosat unter Verschluss halten, um Unternehmen zu schützen. Doch das Interesse der Öffentlichkeit wiegt mehr, urteilten jetzt EU-Richter.