Bayer macht Milliardenverlust wegen Glyphosat
Nach dem Agrargeschäft wird Bayer auch für sein Pharmasparte vorsichtiger. Dennoch fällt der Quartalsverlust des Leverkusener Konzerns geringer aus als vorausgesagt.
Nach dem Agrargeschäft wird Bayer auch für sein Pharmasparte vorsichtiger. Dennoch fällt der Quartalsverlust des Leverkusener Konzerns geringer aus als vorausgesagt.
Nur sechs Wochen nach Amtsantritt kürzt der neue Bayer-Chef Bill Anderson die Prognosen und schreibt 2,5 Milliarden Euro ab. Der Preisverfall von Glyphosat macht dem Konzern zu schaffen.
Der Bayer-Konzern hat seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 gesenkt. Grund dafür seien vor allem die weiter massiv zurückgegangenen Umsätze mit glyphosatbasierten Produkten.
Im Nachschlagewerk Wikipedia stehen manche Artikel unter Manipulationsverdacht. Kritische Punkte verschwinden hier. Zum Beispiel bei den Stichworten Monsanto, Glyphosat und Gentechnik.
Keine Einwände gegen Unkrautvernichter Glyphosat
Konzern leidet unter sinkenden Glyphosatpreisen
Im vergangenen Jahr hat der Dax-Konzern noch von hohen Preisen für sein Unkrautvernichtungsmittel profitiert. Jetzt sieht die Lage deutlich angespannter aus.
Ein Gericht in Luxemburg hat das Verbot des umstrittenen Wirkstoffs Glyphosat aufgehoben. Es gebe kein „unannehmbares Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier“.
Das umstrittene Mittel von Bayer ist in der EU noch bis Ende des Jahres zugelassen. Die Bahn will ihre Strecken nun aber bereits mit Alternativen pflegen.
Anleger und Analysten trauen den guten Ergebnissen des Dax-Konzerns nicht ganz. Das liegt auch an Glyphosat.
Vor allem hohe Preise für Glyphosat beflügeln das Geschäft des Dax-Konzerns. Doch die Sorge vor anhaltend hohen Kosten verdirbt den Anlegern die Laune.
Wie sich das Traditionsunternehmen verändert – und wie digital Nordrhein-Westfalen ist.
Haferflocken gelten als gesund. Eine Studie im Auftrag von „Öko-Test“ hat nun bei einigen Marken „stark erhöhte“ Werte von Schimmelpilzgiften nachgewiesen – die das Immunsystem schwächen können.
Der Name des Bayer-Vorstandschefs Werner Baumann bleibt mit der Monsanto-Übernahme und dem Streit um Glyphosat verbunden. Die Suche nach seinem Nachfolger hat jetzt begonnen.
Der Wirkstoff Glyphosat findet sich in Pflanzenschutzmitteln. Er steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Der deutsche Wikipedia-Artikel dazu ist eine Verharmlosung. An der hat ein Autor großen Anteil. Was sind die Hintergründe?
Die Bayer-Aktie war lange keine gute Wahl für Anleger. In diesem Jahr scheint das anders zu sein. Als eine der wenigen deutschen Standardwerte verzeichnet die Pharma-Aktie auf Jahressicht signifikante Zugewinne.
Bayer hoffte bisher, den Glyphosat-Fall bis zum obersten Gericht der USA zu bringen, doch die Chancen schwinden.
Der Oberste Gerichtshof der USA lehnt einen Antrag des Dax-Konzerns ab, einen Glyphosat-Prozess zu überprüfen. Damit bleibt Bayer nur der eigene 5-Punkte-Plan. Weitere Klagen sind wahrscheinlich.
Wegen Verunreinigung von Honig mit Glyphosat muss ein Agrarbetrieb Schadenersatz an einen Imker zahlen.
EPA muss Gesundheitsrisiken abermals überprüfen
Die Schadenersatzprozesse in Amerika wegen eines möglicherweise krankmachenden Pflanzenschutzmittels sind wichtig für den deutschen Dax-Konzern. Nun hat das Unternehmen einen juristischen Teilerfolg erzielt.
Ab Donnerstag hat das Oberste Gericht der USA mögliche Beratungen über den Berufungsantrag von Bayer vorgesehen. Der Konzern will ein Schadenersatzurteil gegen seine Tochtergesellschaft Monsanto aufheben lassen. Es könnte die Wende in den Glyphosat-Klagen bringen.
Bayer hat einen Plan zu Glyphosat und verfolgt ihn konsequent. Trotzdem war der Monsanto-Kauf ein Fehler.
Eine US-Regierungsvertreterin rät dem Supreme Court ab, den Berufungsantrag des Dax-Konzerns anzunehmen. Das spricht gegen ein schnelles Ende im Glyphosat-Streit.
Der Singapurer Staatsfonds Temasek drängt auf die Ablöse von Werner Baumann. Der Zeitpunkt überrascht – aus mehreren Gründen.
Forscher der Universität Ulm haben untersucht, wie sich Pflanzenschutzmittel mit Glyphosat auf Kaulquappen auswirken. Die Ergebnisse sind erschreckend.
Der Dax-Konzern hat im Glyphosat-Streit bereits mehrfach verloren, nun wurde ein Prozess in Kalifornien zugunsten Bayer entschieden.
Ein Gericht in Kalifornien befand, dass das Mittel nicht die Ursache für die Krebserkrankung eines kleinen Jungen sei. Bayer ist in den USA noch mit zahlreichen weiteren Glyphosat-Klagen konfrontiert.
Bayer muss einem an Krebs erkrankten Ehepaar mehr als 70 Millionen Euro zahlen. Auch in der Berufung gab ein amerikanisches Gericht den Klägern recht. Ein anderes Verfahren wegen Glyphosat hat gerade erst begonnen.
Der erste Geschworenenprozess um das Herbizid seit mehr als zwei Jahren beginnt in Kalifornien. Kann Bayer die Serie von Niederlagen beenden?
Die französische Datenschutzbehörde hat ein Bußgeld gegen die Bayer-Tochter Monsanto verhängt: Das Unternehmen hat intern Listen mit Namen von Personen des öffentlichen Lebens, Journalisten und Aktivisten geführt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Das Unkrautvernichtungsmittel verschwindet aus den Einkaufsregalen. Hobbygärtner dürfen es dann nicht mehr anwenden. Die Nutzung soll auch auf Spiel- und Sportplätzen sowie in Parks untersagt werden.
An der Börse ist der Pharma- und Agrarchemiekonzern weniger wert, als er einst für Monsanto bezahlt hat. Der Glyphosat-Streit lastet auf der Aktie, doch Analysten sind optimistisch.
Der Pharma- und Agrarchemiekonzerm Bayer kämpft an verschiedenen Fronten um seinen Herbizid-Wirkstoff. Nun kann er neue Hoffnung schöpfen.
Der Glyphosat-Albtraum nimmt für Bayer kein Ende. Nach dem neuerlichen Rückschlag werden sich viele Eigentümer fragen, wie lange Werner Baumann den Konzern noch leiten sollte.
Ein US-Richter hat einen wichtigen Teil des milliardenschweren Vergleichs rund um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat abgelehnt. Der Bayer-Konzern muss sich nun eine neue Taktik einfallen lassen.