In der neuen Zeit sterben alte Gewissheiten
Die Erdgeschichte wird offiziell noch nicht umgeschrieben, aber jeder Widerstand gegen das „Anthropozän“ ist zwecklos. Die prägende Kraft des Menschen verändert längst schon unsere Gesellschaft.
Die Erdgeschichte wird offiziell noch nicht umgeschrieben, aber jeder Widerstand gegen das „Anthropozän“ ist zwecklos. Die prägende Kraft des Menschen verändert längst schon unsere Gesellschaft.
Halten Sie sich die Nase zu und beißen Sie auf eine Kaffeebohne! Sie werden überrascht sein, wie Geruchsmoleküle den Geschmackssinn täuschen.
Lange Zeit bezweifelte man die Existenz von sogenannten „Quasikristallen“. Nun weiß man: Diese seltsamen Kristalle können tatsächlich bestehen - und deutschen Forschern ist jetzt ein experimenteller Durchbruch gelungen.
Winzige, fast unsichtbare Nanokapseln, die Wirkstoffe gezielt an einen bestimmten Ort im Körper transportieren, erleben einen Boom. Aber sind sie auch kontrollierbar? Forscher melden einen Durchbruch.
Das Herauspressen von Öl und Gas aus dem Boden hat nicht viele Freunde. Zum Schutz des Grundwassers ist es hierzulande verboten worden - voreilig?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Werden Sie zum Alchemisten!
Schon dafür hat sich die rasante Kometenjagd gelohnt: „Tschuri“ führt die Aminosäure Glyzin mit sich. Und nicht nur das. Sind das die Keime irdischen Lebens? „Rosettas“ Reise bleibt spannend.
Die Geburt der Kunststoffe aus dem bürgerlichen Streben nach Luxus: Was zunächst Ebenholz, Jade oder Elfenbein imitieren sollte, kam schließlich der Technik zugute.
Das Ei war lange Zeit geächtet. Weil es Cholesterin enthält. Dann haben wir gelernt, gutes von bösem zu unterschieden. Doch das ist immer noch nicht die ganze Wahrheit.
Hersteller von Dokumenten oder Produkten und Fälscher liefern sich einen gnadenlosen Wettkampf um Sicherheitszertifikate. Nun bekommen es die Plagiatoren mit einer fälschungssicheren fluoreszierende Markierung zu tun.
Tickt unser Gehirn im Rhythmus der Jahreszeiten, so wie es das Gemüt auch tut? Ein drastischer Versuch wurde in Belgien unternommen, um das zu klären.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: das Molekül des Monats.
Das dramatische Ende einer Medikamentenstudie in Frankreich: Ein Toter und fünf Schwerkranke sind zu beklagen. Worum ging es bei dieser Studie genau und warum gab es so viele Opfer?
Die Erdepoche „Anthropozän“ gibt es noch nicht. Der Begriff ist vor allem ein Bild - dafür, wie radikal wir den Planeten verändern. Jetzt gibt es neue, belastende Daten.
Vier superschwere Elemente sind in das Periodensystem aufgenommen worden. Damit wächst die Übersichtstabelle der Chemiker auf insgesamt 118 Einträge. Nun wird nach passenden Namen gesucht.
Plastik, Beton, Atomtechnik, Überdüngung, Müllberge, Umweltverschmutzung, Klimawandel – der Mensch hat die Erde und die Natur sichtbar verändert und tief in das Ökosystem eingegriffen. Höchste Zeit also, von einem neuen Erdzeitalter zu sprechen?
Nicht jeder steht auf Rauchgeschmack. Doch für manche Liebhaber von Malt- Whisky beginnt der Spaß erst dann, wenn ordentlich Torf im Spiel ist.
Vernetzung ist sein Lebensthema: Wie knüpfen wir Netzwerke im Gehirn? Heute ist Thomas Südhof, der amerikanischste der deutschen Nobelpreisträger sechzig geworden.
Für den Klimagipfel von Paris putzen sich die Staaten ökologisch heraus. Plötzlich sind alle Umweltriesen. Ein „Laborbesuch“ mit der Probe aufs Exempel.
Eiswolle, Aliens, Medikamente, Gentherapie und Klimaschutz in Costa Rica - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.
Kohlenhydrate zählen wie die Gene zu den elementaren Bausteinen des Lebens. In Berlin geht man dem Alphabet der Zuckermoleküle im Windkanal auf die Spur.
Der Chemie-Nobelpreis geht an drei Forscher, die sich dem Wohlsein unseres Erbguts verschrieben haben. Sie haben nicht Chemie-, vielmehr Medizingeschichte geschrieben.
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an die drei Wissenschaftler Tomas Lindahl (Schweden), Paul Modrich (Amerika) und Aziz Sancar (Amerika/Türkei). Sie werden ausgezeichnet für ihre Arbeiten zur Reparatur des Erbguts.
Von allen bekannten Elementarteilchen geben die Neutrinos die größten Rätsel auf. Für ihre Erforschung wurde nun dem Japaner Takaaki Kajita und dem Kanadier Arthur B. McDonald der Physik-Nobelpreis verliehen.
Der Medizin-Nobelpreis wird in diesem Jahr an William Campbell und Satoshi Omura sowie an Youyou Tu für die Erforschung von Parasiten-Krankheiten und Malaria verliehen.
Etwa 3,3 Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an Luftverschmutzung. Doch der Hauptgrund sind überraschenderweise nicht Industrie und Verkehr.
Mehr als die Hälfte aller psychologischen Studien sind nicht reproduzierbar. Das geht sicher besser - aber nicht beliebig besser.
In Amerika kommt eine Pille auf den Markt, die das sexuelle Begehren von Frauen steigern soll. Doch was steckt dahinter?
Ein supraleitendes Material bricht den Temperaturrekord. Es verliert bereits bei –70 Grad Celsius seinen elektrischen Widerstand.
Nicht nur in Babyflaschen steckte bis vor kurzem Bisphenol A. Weil es in Verruf geraten ist, sucht man nach Ersatz. Leicht zu finden ist der nicht. Und nicht unbedingt sicherer.
Was aus Kohlenstoff alles werden kann, wenn es nicht gerade verbrannt wird und die Luft verpestet: Der Stoff Graphen prägt mit immer neuen Varianten die Technik.
Am 6. August 1945 explodierte eine Atombombe über Hiroshima, drei Tage später über Nagasaki. Die Erbauer waren von der Wirkung der Waffe fasziniert und entsetzt. Wie funktionierten die ersten Nuklearwaffen – und was machte sie so gefährlich?
Die Befunde des Landegeräts „Philae“ liegen jetzt vor. Sie liefern ein umfassendes Bild von der Oberfläche des Kometen 67P – und halten einige Überraschungen bereit.
Finde ich eine Dauerstelle oder muss ich mich mit befristeten Stellen über Wasser halten? Wie kann ich Familie und Karriere vereinbaren? Viele Nachwuchsforscher plagen existentielle Sorgen. Und was raten die Nobelpreisträger? Wir haben in Lindau auch Jungforscher nach ihrer Meinung befragt (siehe Bildergalerie).
Verursacht das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat Krebs? Darüber wird heftig gestritten. Dabei ist das längst nicht das einzige Problem: Es geht zugleich um die Zukunft der Landwirtschaft.
Die gute Nachricht: Riesenmuscheln können auch in etwas saureren Meeren überleben. Die schlechte: Sie brauchen mehr Licht. Wie viel Lebensraum bleibt ihnen künftig?