Die große Belohnung des Lebens
Warum interessiert sich die Medizin immer noch so wenig für Evolution? Über das Schwinden von Grundlagenwissen debattierten Forscher in Groningen.
Warum interessiert sich die Medizin immer noch so wenig für Evolution? Über das Schwinden von Grundlagenwissen debattierten Forscher in Groningen.
Künstliche Treibstoffe – könnten unsere Autos bald damit angetrieben werden, klimaneutral und emissionsarm? Die Idee hat Anhänger, aber ein paar Haken gibt es.
Der kürzlich in 900 Lichtjahren Entfernung entdeckte Planet „WASP-121b“ könnte eine Stratosphäre besitzen. Das wäre ein außergewöhnlicher Fund.
Was ein Dieselmotor in die Luft bläst, ist alles andere als unbedenklich. Dafür gibt es inzwischen jede Menge Belege. Wie Stickoxide wirken und warum sie die Gesundheit belasten.
Der englische Theologe und Naturforscher Joseph Priestley war mit seinen bahnbrechenden Versuchen Ende des 18. Jahrhunderts seiner Zeit weit voraus und saß mit seinen Erkenntnissen zwischen allen Stühlen.
Bei der Photosynthese laufen Prozesse ab, die es nach den klassischen Naturgesetzen gar nicht geben kann.
Mineralwasser mit Kohlensäure ist und bleibt ein Verkaufsschlager. Kann es auch Schaden anrichten?
Der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa baut aus organischen Molekülen winzige Schalter, Motoren und Getriebe. Sein größter Wurf ist ein zwei Nanometer großes Elektroauto.
Was hält unsere Welt in ihrem Innersten zusammen? Das heutige Verständnis der Struktur der Materie hat eine lange Geschichte - und gibt nach wie vor Anlass zu philosophischen Diskussionen.
Grüne Chemie ist ein Schlüsselbegriff, der auch viele Nobelpreisträger beschäftigt. In der Chemiebranche werden Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer mehr zur Maxime.
Das All ist voller Moleküle, und es werden immer mehr. Zur Nobelpreisträgertagung in Lindau präsentieren wir die Fakten zum Schwerpunkt Chemie aus der kosmischen Perspektive.
Der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa wartet mit einer verblüffenden Erfindung auf: Er hat einen winzigen Nanomotor gebaut und ihn mit einem Getriebe ausgestattet. Hat dieses Gebilde auch einen Anwendungsnutzen?
Die Gesellschaften sind gespalten, und die Spaltungen werden weiter forciert, weil unsere politischen Köpfe sich in ihren Echoräumen tummeln. Kann man etwa noch konservativ sein, wenn die Wissenschaft die Leidtragende ist? Eine Glosse.
Wie sieht die Zukunft transatlantischer Forschungskooperationen aus? Wir haben mit Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, über Risiken und Chancen der aktuellen amerikanischen Wissenschaftspolitik gesprochen.
Wer ihn schon mal hatte, der will ihn nie wieder – den Sonnenbrand. Forscher aus Spanien haben nun einen UV-Filter entdeckt, den auch Algen nutzen. Wenn alles klappt, kommt der Supersonnenschutz bald auf den Markt.
Könnte man Organe einfrieren, wäre das ein Segen für die Medizin. Noch geht das nicht. Aber vielleicht bald.
Alchemie war angewandte Naturphilosophie, raunende Esoterik und zuweilen schlichter Betrug. Der nun ausgestellte Fund einer Laborausrüstung aus Wittenberg zeigt, was aus der „hermetischen Kunst“ um 1600 herum auch geworden war.
Im aktiven Astronautenkorps der Esa gibt es neben Alexander Gerst nun einen zweiten Deutschen. Auf seinen Flug ins All aber muss der Werkstoffforscher Matthias Maurer noch etwas warten.
Der Mars-Rover „Curiosity“ hat getrockneten Schlamm entdeckt. Wie es damals flüssiges Wasser auf dem kalten Planeten geben konnte, ist aber ein Rätsel. Methangas könnte der Schlüssel sein.
In der Forschung hat der Name Rapoport einen guten Ruf. Die Familie hat etliche Wissenschaftler hervorgebracht, wegen ihrer politischen Überzeugung in der Vergangenheit aber auch viel einstecken müssen.
Der Schöpfer hat längst Konkurrenz, und die holt jetzt mächtig auf: Chemiker haben in Bakterienkulturen das Lebensalphabet von vier auf sechs Buchstaben erweitert. Die Kunstkeime gedeihen prächtig.
Der Verdacht schreckt Mediziner auf: Demenz und Diabetes, Herzkrankheiten sowieso, könnten die Folgen einer übermäßigen Schadstoffbelastung in der Atemluft sein. Und das nicht nur im smogverseuchen China.
Gut ernähren und satt werden ist nicht alles. Heilfaster wissen das. Wie viel ein leerer Magen wirklich leistet, wenn Fasten dauerhaft in den Lebensrhythmus eingebaut ist, zeigt sich mit der „Jungbrunnen“-Chemie.
Auf Technik und Massenerträge setzen die einen, die anderen fordern mehr Ökologie. Kann man damit die Menschheit ernähren?
Die Auflösung der optischen Mikroskopie ist weiter ausgereizt worden. Göttinger Forscher haben jetzt die Ein-Nanometer-Schwelle erreicht.
Vier neue Zugänge des Periodensystems der Elemente haben ihre offiziellen Namen erhalten. Das Recht, ein neues chemisches Element zu benennen, steht traditionsgemäß den Entdeckern zu.
Eine spektakuläre Serie von Momentaufnahmen: Forscher aus Regensburg haben ein Rastertunnelmikroskop so modifiziert, dass es schnelle Molekül-Bewegungen mit Laserpulsen filmt.
Mehr Strom aus der Batterie: Die Leistungsfähigkeit der Akkus lässt sich steigern, indem man als Elektrodenmaterial nur poröses Silizium verwendet
Die nächste grüne Revolution soll den Ärmsten nützen, und die Klimapolitik soll dabei mit Milliarden Dollar und Gentechnik helfen. Was kann das geben - eine neue Industrielandwirtschaft im Zeichen des Klimawandels?
Was man nicht alles auf einer Pflanze entdeckt: Zwei Augen, ein Mund und mikroskopisch kleine Wachskristalle, die dafür sorgen, dass das Eichenblatt stets sauber bleibt.
Wie neue Tests die Pränataldiagnostik und die Beratung herausfordern.
Der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an drei Nanowissenschaftler. Sie haben gezeigt, dass man winzige Scharniere, Propeller, Getriebe und sogar Nanoautos aus organischen Molekülen herstellen kann.
Seit vielen Jahren erforschen sie schon sogenannte Nanomaschinen. Der Nobelpreis für Chemie wird in diesem Jahr an Jean-Pierre Sauvage, Sir Fraser Stoddart und Bernard Feringa verliehen.
Materie kann nicht nur gasförmig, flüssig oder fest sein. Es gibt auch exotischere Zustände. Entscheidende Theorien dazu haben drei Physiker entwickelt, die dafür nun den Nobelpreis erhalten.
Den Nobelpreis für Medizin erhält in diesem Jahr der Japaner Yoshinori Ohsumi für die Entdeckung des sogenannten Autophagie-Mechanismus. Dieser spielt unter anderem bei der Zersetzung von Zellbestandteilen eine Rolle.
Seit 26 Jahren verleiht die Harvard-Universität Jux-Nobelpreise für kuriose Forschungen. In diesem Jahr gingen gleich drei Preise nach Deutschland.