Weltrettung im Namen ihrer Exzellenz
Die Insel Mainau als politischer Vorposten der Klimaforschung: 36 Nobelpreisträger setzen sechzig Jahre nach dem Nuklearkrieg-Manifest ein Zeichen für einen neuen Weltklimavertrag.
Die Insel Mainau als politischer Vorposten der Klimaforschung: 36 Nobelpreisträger setzen sechzig Jahre nach dem Nuklearkrieg-Manifest ein Zeichen für einen neuen Weltklimavertrag.
Jüngste Abiturientin, jüngste Ärztin aller Zeiten: Die Pforzheimerin Minu Tizabi macht sich auf zum großen Nobelpreisträgertreffen am Bodensee. Für FAZ.NET twittert sie eine Woche lang aus Lindau.
Auch in Amerika ändert sich die öffentliche Meinung: Die Ablehnung von fossilen Brennstoffen etabliert sich inzwischen sogar in seiner Heimat, stellt der Klimaautor Bill McKibben fest.
Stevia statt Zucker: Die neue Coca-Cola ist ein Sinnbild der fast schon verzweifelten Suche nach gesunder Süße. Die Lösung des Problems sieht aber anders aus.
Haben sich Kunst und Wissenschaft wirklich etwas zu sagen? Können sie voneinander profitieren? Wir haben in Berlin mit einer Künstlerin und einer Wissenschaftlerin diskutiert.
Die Gattung Viola steht symbolisch für eine Farbe, die sie meist gar nicht hat. Das ist nicht das einzige Missverständnis.
Hundert Jahre nach ihrem ersten Einsatz sind Chemiewaffen eine Herausforderung für Abrüstungsexperten und Historiker: Warum etwa scherte sich nach dem Ersten Weltkrieg kaum jemand um ihre Ächtung? Und warum blieb der totale Gaskrieg 1939 bis 1945 dennoch aus?
Unkrautvernichtungsmittel gelten als Teufelszeug. Aber manchmal müssen sie sein.
Verwendet man dünne Graphitschichten als Elektrodenmaterial, erhält man deutlich leistungsfähigere Lithium-Ionen-Batterien.
Essig oder Zitrone? Trocken saugen oder nass? Täglich oder nur, wenn Besuch droht? Das Putzen bleibt den wenigsten erspart. Doch es gibt gute Argumente, die Sache ruhiger angehen zu lassen.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Das periodische System außer Rand und Band.
Ein klimaskeptischer Forscher hat Probleme bekommen. Wie viele seiner Art gibt es überhaupt?
Kunststoffe sind überall: in Auto, Küche, Kinderzimmer - aber eben auch im Meer. Wenn wir die Segnungen der Polymerchemie ohne Reue nutzen wollen, müssen wir uns dringend etwas einfallen lassen.
Er war einer der wichtigsten deutschen Wissenschaftler und einer der vielleicht einflussreichsten Wissenschaftsmanager. Ein Nachruf.
Die großindustrielle Herstellung von Nylon und Perlon ist nicht gerade umweltfreundlich. Zwei Forschergruppen haben nun unabhängig voneinander zwei schonende Syntheseansätze entwickelt.
Auf dem Roten Planeten könnte es einst eine längere feuchtwarme Klimaphase gegeben haben, die ideal für Seen und Flüsse war. Darauf deuten die jüngsten Ergebnisse des amerikanischen Forschungsroboters „Curiosity“ hin.
Auf dem Roten Planeten könnte es einst eine längere feuchtwarme Klimaphase gegeben haben, die ideal für Seen und Flüsse war. Darauf deuten die jüngsten Ergebnisse des amerikanischen Forschungsroboters „Curiosity“ hin.
Die Hoffnungen, die auf Biowissenschaftlern ruhen, treiben die Forschungshochburgen zu immer neuen Extremen: Schweden errichtet einen neuen Medizin-Campus, der alles in den Schatten stellen soll.
Von einem neuen Wissenschaftscampus in Stockholm, von Fehlervermeidung im Krankenhaus und von Musik, die sich bei der Therapie von Gehirnleiden bewährt, berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Am Mittwoch soll zum ersten Mal eine europäische Sonde auf einem Kometen landen. Sofern „Philae“ das übersteht, werden wir die einstigen Unglücksboten mit neuen Augen sehen.
Der Komet „67P/Tschurjumow-Gerasimenko“, den seit Wochen die Raumsonde Rosetta umkreist, schleudert vermehrt Staub und Gas ins Weltall. Auch die Chemie seiner Hülle wird reichhaltiger.
Wer an unumstößlichen Gesetzen rüttelt, hat es schwer. Das hat der Nobelpreisträger bitter erfahren müssen. Doch am Ende triumphierte seine Idee vom Supermikroskop.
Lebenswichtiger Sauerstoff wird nicht nur durch Photosynthese erzeugt. In der Atmosphäre ist jetzt auch ein entsprechender anorganischer Prozess entdeckt worden. Für Astrobiologen, die nach Leben auf fremden Planeten suchen, eine schlechte Nachricht..
Nach der Verkündung der Medizin- und Physik-Nobelpreise, sind wir auf die Gewinner des diesjährigen Chemie-Nobelpreises gespannt. Unter den Kandidaten sind auch in diesem Jahr wieder deutsche Wissenschaftler. Die Verkündung ist für 11.45 Uhr geplant. Hier gibt es die Hintergründe, die Favoriten und Fakten.
Der Lichtmikroskopie gehört die Zukunft. Dafür haben der Göttinger Stefan Hell sowie die beiden Amerikaner Eric Betzig und William Moerner mit ihren bahnbrechenden Verfahren gesorgt, für das die drei Forscher den diesjährigen Chemie-Nobelpreis erhalten.
Der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an den Göttinger Forscher Stefan Hell. Neben ihm werden auch die amerikanischen Wissenschaftler Eric Betzig und William Moerner ausgezeichnet. Die drei Forscher haben eine spezielle Mikroskopiertechnik entwickelt.
Auch heute wächst die Spannung wieder: Unter den Kandidaten für den Physik-Nobelpreis sind auch in diesem Jahr wieder deutsche Wissenschaftler. Die Verkündung ist für 11.45 Uhr geplant. Hier gibt es die Hintergründe, die Favoriten und Fakten.
May-Britt Moser forscht an Mäusen und Ratten. In ihrem ersten Interview spricht die frisch gekürte Nobelpreisträgerin über ihre Anfangsjahre an der Universität - und wie sie zum Haustier ihrer Tochter steht.
Der Nobelpreis für Medizin geht an die Hirnforscher John O’Keefe aus den Vereinigten Staaten sowie die Norweger May-Britt Moser und Edvard Moser. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, wie das innere Navigationssystem des Menschen funktioniert.
Abkömmlinge zugelassener Medikamente, sogenannte „Legal Highs“ werden zu Rauschmitteln und überschwemmen den Drogenmarkt. Es wird zur juristischen Herausforderung, die Verantwortlichen zu verfolgen.
Die Raumsonde „Stardust“ hat von ihrer Mission offenbar Staubpartikel zur Erde gebracht, die aus dem interstellarem Raum außerhalb des Sonnensystems stammen. Das wäre eine Premiere.
Europas Gewässer sind offenbar stärker mit Pflanzenschutzmitteln belastet als bislang vermutet. Das macht eine Untersuchung deutlich, an der Leipziger Umweltforscher beteiligt sind. Die angepeilten Öko-Ziele sind gefährdet.
Eine neuartige Batterie so elastisch und so dünn wie eine Faser lässt sich einfach in Textilien einweben. Damit scheint die Energieversorgung für alle tragbaren Geräte elegant gelöst zu sein.
Ärzte haben einem Heroinsüchtigen Drähte ins Gehirn gepflanzt, um ihn zu kurieren. Dem Patienten geht es gut. Ein Vorbild für andere Drogenabhängige?
Moderne Medizingeräte wie die Kernspin-Tomographen könnten dank Para-Wasserstoff ohne teure Magnete auskommen. Damit wären sie sogar reif für einen mobilen Einsatz.
Effiziente und umweltschonende Katalysatoren zu entwickeln, die ohne teure Edelmetalle auskommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Drei Forschergruppen haben nun große Fortschritte erzielt. Sie nutzen die Metalle Eisen und Kobalt