Opfer und Kompromisse
Die Spiele sind verschoben – alles andere ist unklar. Tokio und das IOC stehen vor einer Mammutaufgabe. Thomas Bach ist die Anstrengung anzumerken.
Die Spiele sind verschoben – alles andere ist unklar. Tokio und das IOC stehen vor einer Mammutaufgabe. Thomas Bach ist die Anstrengung anzumerken.
Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank sagen ihre Frühjahrstreffen ab. Nach Facebook streicht auch Google seine Entwicklerkonferenz. Stattdessen soll virtueller Austausch stattfinden.
Entwicklungsländer sollen für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus Kredite und Hilfsgelder in Höhe von insgesamt 12 Milliarden Dollar erhalten. Das hat die Weltbank bekannt gegeben. An Amerikas Finanzmärkten herrscht weiter Unsicherheit.
Weil sich das Coronavirus immer stärker ausbreitet, rücken Pandemieanleihen in den Blick – profitieren könnten Staaten wie Iran oder Vietnam. Doch erst Mitte März entscheidet sich, ob Geld fließt.
Pandemie-Bonds der Weltbank könnten ärmeren Ländern helfen. Doch es ist fraglich, ob Geld wirklich fließt.
Eine Untersuchung von drei Ökonomen zeigt, dass Geld von der Entwicklungshilfe-Institution auf Konten in Steueroasen gelandet sein könnte. Für die Weltbank ist das ein heftiger Krisenfall. Umso wichtiger ist nun volle Transparenz.
Ein wissenschaftlicher Aufsatz hat ein Beben in der Weltbank ausgelöst. Es geht um den Kern ihrer Tätigkeit.
Die Weltbank soll Entwicklungsländern helfen, doch das Geld landet teils in Steueroasen. Darf man das laut sagen? Der Abgang einer Ökonomin weckt Zweifel.
320 Millionen Dollar von Finanzinvestoren stecken in speziellen Pandemie-Bonds der Weltbank. Das Geld könnte zum Einsatz kommen, falls das Coronavirus von China auf ärmere Länder übergreift.
Präsident Trump hat die Welthandelsorganisation in die größte Krise ihrer Geschichte gestürzt. Er will China ungestört von Richtern in Genf bremsen. Ein Ausweg aus dem Schlamassel ist schwer zu finden.
Mehr als 70 Staaten sollen Unterstützung von der Internationalen Entwicklungsorganisation erhalten. Die Gelder sollen helfen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
Amerika stemmt sich gegen günstige Finanzhilfen der Weltbank für China. Finanziert die Entwicklungshilfe tatsächlich Überwachungstechnik in dem Unterdrückungsstaat?
Der Präsident der Vereinigten Staaten kritisiert die Entscheidung der Weltbank, China milliardenschwere Kredite zu genehmigen. Das Geld soll in China unter anderem in umweltfreundliches Wirtschaftswachstum investiert werden.
Vor 30 Jahren wurde der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, ermordet. Er galt als großer Reformer. Seine Ideen sind noch heute aktuell. Ein Gastbeitrag.
Saudi-Arabiens Kronprinz will das Königreich umbauen und die Wirtschaft unabhängig von Ölpreisen gestalten. Doch vor allem international steht der Regierung ihr eigenes Image im Weg.
Automatisierungen wie der 3-D-Druck bedrohen den Welthandel: Denn wer seine Entwürfe vor Ort ausdrucken kann, muss sie nicht mehr einführen. Hörgeräte helfen, eine der großen Kontroverse über die Zukunft der Weltwirtschaft zu lösen.
Der Mehltau des Protektionismus legt sich über die Welt. Das unterstützt längst nicht nur Donald Trump.
Die Handelsbeziehungen zu Indien sind ein schwieriges Kapitel in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Erst die marktwirtschaftliche Öffnung des Landes sorgte für Schwung. Ein Gastbeitrag.
Der Ungleichheitsforscher Branko Milanović kann viele Probleme der Welt mit einer einzigen Grafik erklären. Jetzt hat er auch Ideen, wie sich Arm und Reich versöhnen können.
Die Lage der Banken wird prekärer. Von faulen Krediten im Volumen von rund 150 Milliarden Dollar ist die Rede. Nun schlagen die Probleme aus dem Finanzsektor auf die Binnenwirtschaft durch.
Die Weltwirtschaft befinde sich in einer nicht einfachen Lage, sagte Angela Merkel nach einem Treffen mit Vertretern von Weltbank, Internationalem Währungsfonds und OECD. Grund seien Unsicherheiten wie der Handelskonflikt und die jahrelangen erfolglosen Brexit-Verhandlungen.
Ursula von der Leyen will eine CO2-Grenzsteuer prüfen, um Europas Wirtschaft zu schützen. Der WTO-Chef hält das für keine gute Idee. Bei einem Treffen mit Kanzlerin und anderen Führungskräften dominiert die Sorge um die Weltwirtschaft.
Kristalina Georgiewa übernimmt die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Die Bulgarin ist damit die erste Osteuropäerin im Amt.
250 Millionen Euro für ein Waldprogramm und fünf Milliarden von Versicherern für Klimaversicherungen: Der Kampf gegen den Klimawandel entscheide sich in den Entwicklungs- und Schwellenländern, sagt Entwicklungsminister Müller.
Für den Waldschutz will Deutschland zusammen mit der Weltbank ein Programm bereitstellen. Entwicklungsminister Müller wirbt um weitere Staaten. Die Welt soll widerstandsfähiger gegen Treibhausgase werden.
Immer mehr Unternehmen geben ihre Börsennotierung auf. Grund dafür sind günstigere und einfachere Alternativen, den Konzern zu finanzieren. Für Privatanleger ist das ein schlechtes Zeichen.
Die „Challenger“ mischen die Finanzbranche schon länger auf und finden sich von Kenia über Australien bis hin zu Argentinien überall auf der Welt. Diese Herausforderer könnten die großen Finanzdienstleister von Morgen werden.
Afrikas Despoten lenken chinesische Entwicklungshilfe in ihre Heimatregion. Ist das schädlich?
Nachdem das System fester Wechselkurse zerbrach, wandelte sich der IWF zum globalen Kreditgeber und harten Reform-Hund. Inzwischen aber nähert er sich wieder keynesianischem Denken – und ringt mit drohendem Bedeutungsverlust.
Konzernchef Mark Zuckerberg will eine eigene Digitalwährung herausgeben. Für die Nutzer könnte das eine bequeme Sache werden. Währungshüter aber sind alarmiert.
Für den Finanzminister Pierre Gramegna steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Weltbank dankt es ihm mit einem größeren Engagement. Grüne Staatsanleihen sollen folgen.
Zuletzt hatte es Vorschläge gegeben, den Chefposten der Weltbank nicht wieder mit einem Amerikaner zu besetzen. Doch es meldete sich kein Gegenkandidat. Freuen dürfte das vor allem Donald Trump.
Das internationale Schiedsgericht der Weltbank ICSID verpflichtet Venezuela, eine Entschädigung in Milliardenhöhe zu zahlen. Die Zwangsverstaatlichungen unter dem verstorbenen Sozialisten Chavez haben ein Nachspiel.
Europa fehlt es an Perspektiven. Die Probleme scheinen zu groß, Ängste wachsen. Dabei gibt es Ansätze und Wege. Eine Alternative zum Weltuntergang – zweiter Teil. Ein Gastbeitrag.
Der amerikanische Präsident will mit David Malpass einen Skeptiker der Weltbank an die Spitze der Institution stellen. Und er könnte damit sogar durchkommen – trotz Widerstand.
Donald Trump will mit David Malpass einen Kritiker der Weltbank an die Spitze der Institution stellen. Der amerikanische Präsident könnte damit durchkommen – trotz Widerstand.